Artikel vom Montag, 11. Juni 2012

Ein Parthedorf geht online: „Sehliser Digitale Chronik“ beginnt mit einer gewaltigen Windhose

Seit Mittwoch, 6. Juni, ist die "Sehliser Digitale Chronik" im Internet zu finden. Das Digitale Archiv der Sehliserinnen und Sehliser versammelt Zeugnisse aus der mehr als 750jährigen Geschichte des Dorfes östlich von Leipzig. Noch genauer: Das Dorf liegt östlich von Taucha, gehört auch als Ortsteil zu Taucha. 1973 wurde es eingemeindet. Erstmals erwähnt wurde es 1350 - als Selicz. Anmelden und weiterlesen.

Kritik für Werbekampagne des Freistaats Sachsen: 32 Millionen an der falschen Stelle

32 Millionen Euro will sich der Freistaat Sachsen seine Standortkampagne kosten lassen. Man weiß zwar nicht wie, aber irgendwie will man "die Bekanntheit von Sachsen steigern", auch das provinzielle Image ablegen ("Weltoffenheit"), "Impulse zum direkten Kennenlernen und der gedanklichen Auseinandersetzung mit Sachsen setzen" usw. Schon die im Mai veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage zeigen: Es ist rausgeschmissenes Geld. Anmelden und weiterlesen.

„eTown“-Award für Leipzig: Wirtschaftsbürgermeister freut sich über eine durchschaubare Google-PR-Aktion

Dafür kann Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht zwar nichts. Aber am 6. Juni bekam er von Christian Bärwind (Google Deutschland) und René Arnold (Institut der Deutschen Wirtschaft Köln) den "eTown"-Award für die Stadt Leipzig überreicht. Warum nun ausgerechnet Leipzig das Ding bekam, hat sich Uwe Albrecht gar nicht erst erklären lassen. Klingt doch toll: "Nutzungsintensität digitaler Dienste". Anmelden und weiterlesen.

Auch Stadtwerke Leipzig ziehen in Kretschmanns Hof: Energie- und Umweltzentrum eröffnet am 30. Juni

Am 30. Juni wollen die Stadtwerke Leipzig ihr Energie- und Umweltzentrum in der Katharinenstraße 17 eröffnen. Gleichzeitig schließt das Energieberatungszentrum in der Pfaffendorfer Straße. Mit dem Ortswechsel rücke das städtische Energieversorgungsunternehmen in das Zentrum Leipzigs - nämlich zwischen "Höfen am Brühl" und Marktplatz, gegenüber dem Bildermuseum - und damit näher an seine Kunden heran, freut sich das Energieunternehmen. Anmelden und weiterlesen.

Ein Hohelied auf die Türmchen von Leipzig: Ein Blick nach oben

Foto: Ralf Julke

In den letzten Tagen sah man sie wieder: Staunende Leute auf der Straße, die - statt auf die rasenden Leipziger im Fußgängerverkehr zu achten - andächtig in die Höhe starrten und den Mund nicht wieder zu bekamen. Und der ergrimmte Leipziger fragte sich: Was ist denn da wieder los? - Der Leipziger schaut ja nicht mehr nach oben. Kennt er ja alles. Nur Armin Kühne und Niels Gormsen beweisen mal wieder, dass das wohl nicht so ist. Anmelden und weiterlesen.