Artikel vom Sonntag, 13. Juli 2014

100. Katholikentag 2016 in Leipzig: Wir zahlen nicht für eure Party

Am 25. Mai 2016 soll er starten, der 100. Katholikentag mit einem Gastgeber namens Leipzig. Die Stadt fühlt sich hörbar geehrt, sieht enorme Potentiale in der Außenwirkung und ist deshalb gern bereit, das Stadtsäckel zu öffnen und eine Million Euro beizusteuern. Geht es nach den Grünen zuviel, 300.000 Euro müssten auch genügen. Die Piraten stellen die Frage längst grundsätzlicher. Wieso zahlt in einem Land, in dem Kirche und Staat angeblich getrennt agieren der Steuerzahler über Bund, Land und Kommune gesamt 4,5 Millionen Euro in die Veranstaltungskasse einer katholischen Party in der Glaubensdiaspora Leipzig ein?
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100. Katholikentag 2016 in Leipzig: Grüne beantragen Senkung des Millionenzuschusses der Stadt

Vom 25. bis 29. Mai 2016 soll in Leipzig der 100. Katholikentag stattfinden. Zum zweiten Mal nach 1994 in den ostdeutschen Bundesländern. Damals war Dresden Schauplatz der Veranstaltung. Dass Leipzig nach Mannheim (2012) den Zuschlag für 2016 bekommt, hat auch einen historischen Grund: der erste Katholikentag fand im Revolutionsjahr 1848 in Leipzig statt. Aber nun geht es auch um Geld und die Frage: Wie viel steuert die Stadt Leipzig aus ihrem Haushalt dem Veranstaltungsbudget bei? 1 Million Euro, schlägt das Kulturdezernat vor.
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10-Minuten-Takt am Samstag in Leipzig: Linke beantragt jetzt eine Vorlage für alle Straßenbahnlinien

Jetzt hat er mehrfach angefragt und sich erklären lassen, wie das mit dem Effekt des 10-Minuten-Taktes im Samstagsfahrplan der LVB ist, dieser Jens Herrmann-Kambach. Aber nach der letzten Antwort der Stadtverwaltung hatte wohl nicht nur der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion das Gefühl: Das Spiel können wir jetzt immer weiter treiben. Es wird keine stichhaltigen Antworten geben und die Leipziger müssen sich weiter mit schlechten Takten im Straßenbahnnetz begnügen. Anmelden und weiterlesen.

Global Space Odyssey 2014: Mit buntem Durcheinander zu einer ernsthaften Forderung

Ja wie viele waren es nun bei der GSO 2014? 2.000, 2.500, 3.000? Wer das genau weiß, bekommt einen Preis, vielleicht einen Apfel aus Holz, das hält länger vor. Die GSO ist die größte jährliche Demonstration in Leipzig. Ab Nachmittag ballten sich nach Demonstrationsende noch so manche zusätzlich im Külzpark, während andere abwanderten - es herrschte reges Kommen und Gehen unter dem diesjährigen Motto "Refugees Welcome" - Flüchtlinge Willkommen. Etwas anderes bleibt wohl in diesem Jahr eher haften, als schiere Zahlen. Viele Clubbetreiber und ein waches, urbanes Stadtvölkchen von Single bis Familienvater haben Lust auf eine weltoffene Gesellschaft in Anmelden und weiterlesen.

Keine Einigung beim Auwald-Forum (2): Wurde das Nahleauslasswerk 2013 vorschriftswidrig viel zu spät geöffnet?

Nicht nur, dass Holger Seidemann, Vorstandsmitglied beim Ökolöwen, zum Auwald-Forum am 10. Juli die Sinnhaftigkeit der Luppe-Deiche infrage stellte, brachte Dietmar Richter, Leiter der Leipziger Wasserbehörde im Leipziger Umweltamt, augenscheinlich auf die Palme. Selbst einen Nebensatz von Seidemann wies er protestierend zurück. Seidemann hatte von zwei Hauptgewässern in der Nordwestaue gesprochen, der Weißen Elster und der Luppe. Anmelden und weiterlesen.

Freistaat gibt Geld: Studentenwerk Leipzig kann in Mensen in der HTWK und im Peterssteinweg investieren

Beim Studentenwerk Leipzig laufen derzeit die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für Ersatzinvestitionen in zwei größeren Mensen auf Hochtouren. Vom Freistaat werden Mittel zur Verfügung gestellt, um dringend notwendige Arbeiten in der Mensa am Peterssteinweg und der Mensa Academica vorzunehmen, teilt das Studentenwerk Leipzig mit. Allerdings werden die Gäste an beiden Standorten Einschränkungen während der Sanierungsarbeiten hinnehmen müssen, die Mensa am Peterssteinweg wird dafür in der Sommerpause sogar komplett geschlossen werden müssen. Anmelden und weiterlesen.

CSD Leipzig: Regenbogenflagge vorm Neuen Rathaus gestohlen

Am Freitag, 11. Juli, war die Freude noch groß bei den Veranstaltern des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig: Um 9 Uhr war Oberbürgermeister Burkhard Jung persönlich dabei, als die Regenbogenflagge vor dem Neuen Rathaus gehisst wurde. Als friedliches Symbol des CSD und der vielfältigen Programmwoche sollte sie eine Woche lang über der Stadt wehen. Doch daraus wurde nichts, die Flagge wurde - wieder einmal - gestohlen. Weiterlesen.

Spatenstich in der Wurzner Straße: Noch eine Kita für den Leipziger Osten

Am Donnerstag, 10. Juli, haben Bürgermeister Thomas Fabian, der Bauherr Besir Kahraman von Kahraman Hochbau GmbH und Metin Akce, Vorstandsvorsitzender des SächsischenBildungszentrums e.V., den ersten Spatenstich für eine weitere neue Kindertagesstätte im Leipziger Osten gesetzt. In dem Neubau an der Wurzner Straße 24-30 können nach der geplanten Fertigstellung im Juli 2015 insgesamt 202 Kinder, davon 58 Krippenkinder, betreut werden. Anmelden und weiterlesen.

Schleusenbetrieb in Connewitz und am Cospudener See: Künftig mit festem Schleusenpersonal?

Die Änderungen bei den diversen Arbeitsmarktinstrumenten haben auch Folgen für den Betrieb der Leipziger Fließgewässer. Die beiden Schleusen in Connewitz und am Cospudener See konnte Leipzig bislang nur betreiben, weil das Personal an den Schleusen über solche Förderinstrumente finanziert werden konnte. Aber was passiert, wenn diese Fördermöglichkeiten auslaufen? Die L-IZ hat mal nachgefragt. Inge Kunath, Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, hat geantwortet. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Oper berappelt sich so langsam wieder: 168.000 Besucher und ein Auslastungsgrad von 70 Prozent in der Oper

Am Sonntag, 13. Juli, beendet die Oper Leipzig im Opernhaus wie auch in der Musikalischen Komödie die Saison 2013/2014. Der Spielzeitabschluss für Kinder und Familien fand Sonntag 11 Uhr im Opernhaus mit der Zusatzvorstellung von "Papageno und die Zauberflöte" statt. In der Musikalischen Komödie beendete um 15 Uhr "Die lustige Witwe" die Saison. Und Uwe Schirmer, der das Haus seit 2011 leitet, zeigt sich stolz. Anmelden und weiterlesen.

Spendenaktion gestartet: naTo für alle – Barrierefrei!

Den Themen Inklusion und Barrierefreiheit wird zu recht immer mehr Bedeutung zugemessen. Auch wir haben das Ziel, in unserem Haus Barrieren abzubauen und setzen uns dafür ein, dass alle Menschen uneingeschränkt am kulturellen Leben teilhaben können. Aufgrund der Ebenerdigkeit des Gebäudes ist die naTo "von Haus aus" nahezu barrierefrei. Bis auf eine Einschränkung: Der Zugang zu den Toiletten. Weiterlesen.

Antje Feiks (Linke): Broschüre in Leichter Sprache zur Landtagswahl zeigt auf Wahlzettel PDS – Falsche Angaben konterkarieren Ziel der Zugänglichkeit

"Dass manches länger braucht, um bei der Staatsregierung anzukommen, ist keine Überraschung. Dass man von Niedriglöhnen nicht leben kann und sich auch von einem Stück Eierschecke nicht vom Gegenteil überzeugen lässt, zum Beispiel. Oder, dass es die PDS seit nunmehr sieben Jahren nicht mehr gibt", kommentiert Antje Feiks, Landesgeschäftsführerin der sächsischen Linken eine vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landtag herausgegebenen Broschüre in Leichter Sprache. Weiterlesen.

Ein Zeitalter wird installiert: Der Katalog zur Ausstellung „Herz, Reiz & Gefühl“

Das Cover-Bild ist natürlich zutiefst verstörend. Ganz so, als wollten Ana Dimke und Hans-Werner Schneider mit diesem Bild zeigen, dass auch Adam Friedrich Oeser eigentlich ein junger Wilder war. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einer Tintenzeichnung Oesers mit dem Titel "Groteske". Im Katalog selbst kommt das Bild nicht vor, auch wenn es ein kleines Kapitel zu Oeser gibt. Anmelden und weiterlesen.

Reisen mit Freundeskindern: Wenn Kinder ihre Freunde in den Urlaub mitnehmen

Familienurlaube sind oft anstrengend: Während die Eltern am Strand Erholung suchen oder die Kultur des Urlaubslandes erkunden möchten, trauert der Nachwuchs den Freunden zuhause nach. Und nicht immer finden die Kinder am Urlaubsort Anschluss. Warum also nicht gleich eine Freundin oder einen Freund mitnehmen? Welche Formalitäten die Reise-Eltern vorab unbedingt klären sollten, fasst Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) zusammen. Weiterlesen.