Artikel vom Samstag, 12. Dezember 2015

Grüne schockiert über Eskalation in Leipzig

Zu den massiven Ausschreitungen am 12. Dezember in Leipzig erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Leipzig hat einen Tag der Gewalt erlebt. Ich verurteile die massiven Ausschreitungen aufs Schärfste. Wer Böller und Steine auf Polizisten wirft, Barrikaden entzündet und eine Spur der Verwüstung hinterlässt, hat jeglichen Anspruch darauf verloren, sein Handeln in irgendeiner Form politisch zu legitimieren. Den Gewalttätern ging es nicht um irgendwelche politischen Ziele, sondern um die Ausübung von Gewalt." Weiterlesen.

Leipziger LINKE distanziert sich von gewalttätigen Ausschreitungen bei heutiger Demo

Die Leipziger LINKE hat sich heute mit ihrer Kundgebung im Kreuzungsbereich Arthur Hoffmann-Straße/Ecke Scharnhorststraße an den breit gefächerte zivilgesellschaftlichen Protestaktionen gegen den Naziaufmarsch engagiert beteiligt und ein deutliches Zeichen für friedlichen antifaschistischen Kampf gesetzt. Vor diesem Hintergrund verurteilen wir scharf die massiven Ausschreitungen seitens zahlreicher Demonstrationsteilnehmer und distanzieren uns von deren sinnloser Zerstörungswut, die mit Politik und antifaschistischem Engagement nichts zu tun hat. Weiterlesen.

Hartmann: „Linksextremistische Ausschreitungen in Leipzig sind das Werk von Staatsfeinden“

Am Rande einer Neonazi-Demonstration ist es in Leipzig zu schweren Ausschreitungen zwischen linksextremen Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Vermummte griffen die Beamten aus einer Menschenmenge von etwa 1.000 Personen heraus massiv mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörper an. Die Beamten musste Wasserwerfer und Reizgas einsetzen. Weiterlesen.

Gewalt und Demonstrationen in Leipzig

Live aus Connewitz/Südvorstadt: Konnte das gutgehen? Videos, Statements & Bildergalerien

Die Polizei stürmte einen Hotspot: Die Kurt-Eisner-Straße

Für alle LeserDie Frage wird wohl mit dem heutigen Tage im Raum stehen. Nachdem bereits gestern bis zu 1.000 Teilnehmer von linker Seite an einer Vorabdemonstration durch den Süden teilgenommen hatten, ist heute gefühlt Großkampftag im Leipziger Süden und Connewitz. Nach derzeitiger Lage wegen gerade einmal maximal 200 Rechten, die zeigen wollen, wie es sich so im Süden von Leipzig demonstriert. Oder wegen linker Randale. Oder wegen einer Polizei, die sich ebenfalls auf ihre Art vorbereitet hat. Weiterlesen.

"Jauchzet, Frohlocket"

Gotthold Schwarz zelebriert mit Thomanern Bachs Weihnachtsoratorium

Foto: Alexander Böhm

Das Weihnachtsoratorium gehört zu Leipzig wie der Christbaum zum Weihnachtfest. Zwischen dem Weihnachtsfest 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 wurden die sechs Kantaten in der Nikolaikirche und der Thomaskirche uraufgeführt. An diesem Wochenende ist das populäre Werk wieder an historischer Stätte zu hören. Anmelden und weiterlesen.

Protest von Naziaufmarsch ferngehalten – Unnötige Eskalationen am Rande des Demonstrationsgeschehen – unverhältnismäßiges Agieren der Polizei

Am 12. Dezember 2015 marschierten durch die Leipziger Südvorstadt zirka 150 Neonazis. Ursprünglich hatte das Bündnis aus der Splitterpartei DIE RECHTE, der Legida-Abspaltung „Offensive für Deutschland“ und Thügida drei Aufmärsche angemeldet, die auch durch den Ortsteil Connewitz führen sollten. Das Leipziger Ordnungsamt hatte zuletzt die Zusammenlegung zu einer Demonstration beauflagt, die ab Kurt-Eisner-Straße über die Arthur-Hoffmann-Straße bis zur Arndtstraße laufen sollte. Weiterlesen.

Hauptsache, die Markthalle steht

Grünen-Stadtrat verteidigt alten Bebauungsplan im Markthallenviertel und will keinen Königsplatz

Foto: Ralf Julke

In der nächsten Ratsversammlung am 16. Dezember sollen die Leitlinien für die Weiterführung des Aufstellungsverfahrens zum Bebauungsplan Nr. 392 "Wilhelm-Leuschner-Platz/Ost" beschlossen werden. Ein heißes Eisen. Im Ratsinformationssystem stauen sich die Änderungsanträge. Die Grünen sind sich beim "Ja" zur Vorlage schon recht einig - können sich aber auch noch ein bisschen mehr Wohnbebauung vorstellen. Anmelden und weiterlesen.

Eine Korrektur für Sachsens Sportschützen

Es geht nicht um Waffenscheine, sondern um die massive Zunahme von Sachkundeprüfungen im Waffenrecht in Sachsen

Montage: L-IZ

Sportschützen können ganz schön nerven. Erst recht dann, wenn sie mit einer Geschichte eigentlich nicht einverstanden sind. Wie eben der, in der wir berichteten, dass die Zahl der Sachkundeprüfungen im Waffenrecht in Sachsen im letzten Jahr massiv angestiegen ist. Dem Grünen-Abgeordneten Valentin Lippmann warfen sie in teilweise sehr harschen Briefen sogar Falschdarstellungen vor. Anmelden und weiterlesen.

Abschließender Rekordversuch mit vielen leuchtenden LED-Ballons

Festjahr „1.000 Jahre Leipzig“ endet am Tag der urkundlichen Ersterwähnung am 20. Dezember

Am 20. Dezember 2015 feiert Leipzig den 1.000 Jahrestag seiner urkundlichen Ersterwähnung. Zum offiziellen Abschluss des Jubiläums lädt der Leipzig 2015 e.V. um 17 Uhr zum Geburtstagsfest auf den Richard-Wagner-Platz ein. 2.015 Geburtstagsküchlein und ein abwechslungsreiches Programm erwarten dort die Besucher. Weiterlesen.

Angriff auf Projekte- und Abgeordnetenbüro INTERIM in Lindenau

Foto: Die Linke

Am Morgen des 12. Dezember 2015 haben unbekannte das Büro des Linken Landtagsabgeordneten Marco Böhme, der Bundestagsabgeordneten Susanna Karawanskij und Axel Troost und der Europaabgeordneten Cornelia Ernst mit Steinen angegriffen. Vier Schaufensterscheiben erlitten einen Totalschaden und werden zur Stunde ausgebaut und das Büro provisorisch gesichert. Das Büro wurde erst vor einem Monat in der Demmeringstraße 32 eröffnet und ist das Gemeinschaftsbüro der 4 Abgeordneten und zahlreichen politischen Initiativen. Weiterlesen.

War's der Ministerpräsident oder nur ein Staatssekretär?

Linker Abgeordneter will unbedingt wissen, wer die Finanzierung von Biedenkopfs Tagebüchern angewiesen hat

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Wie es wirklich war, wird auch André Schollbach, Abgeordneter der Linken im Sächsischen Landtag, wohl nie erfahren. Es sei denn, Stanislaw Tillich schreibt in 20 Jahren mal drüber in seinen Tagebüchern, die die Sächsische Staatskanzlei ein bisschen bezuschussen wird, weil seine Tagebuchaufzeichnungen so eminent wichtig für die Forschung sind. So wie die Tagebücher von Kurt Biedenkopf eben. Anmelden und weiterlesen.

Heißer Sommer beschert Leipziger Zoo am Jahresende nur 1,65 Millionen Besucher

2016 werden im Zoo Leipzig ein kleiner Elefant, zwei Nashörner und ein paar niedliche Koalas erwartet

Foto: Ralf Julke

Immer dieses Wetter. Mal ist es zu kalt, zu windig, zu nass, zu trübe. Ostern 2015 zum Beispiel war es zu kalt für einen Zoobesuch in Leipzig. Dann wurde es im Juni zu wechselhaft. Und ab Juli kochte Europa, kochte Leipzig - und bei fast 40 Grad im Schatten zog es weniger Besucher in den Zoo. Ein Wermutstropfen, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. 2015 werden die Besucherzahlen wohl um 11 Prozent niedriger sein als 2014. Anmelden und weiterlesen.

Wenn's mal wieder schnell gehen muss

Topf & Quirl: Rauchige Maissuppe

Foto: Maike Klose

Der Hunger ist groß, doch die Zeit mal wieder knapp, schließlich wollen nebst Adventsbäckerei und Wohnungsdekoration auch noch die Geschenke in schickes Papier und glitzerndes Band gehüllt werden und das Starren in flackernde Kerzen darf auch nicht zu kurz kommen - ganz klar, hier muss ein flinkes Essen auf den Tisch. Und zwar eines, das den Bauch gut wärmt, ihn sättigt und natürlich köstlich schmeckt. Diese Maissuppe, so unspektakulär sie auch klingt, erfüllt all diese Kriterien in einem Schwung. Anmelden und weiterlesen.

Die fällige, etwas längere Rezension des 1. Bandes der Leipziger Stadtgeschichte

Der gar nicht automatische Weg des kleinen Libzi zur mittelalterlichen Großstadt in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Na gut, es sind am Ende nicht über 1.000 Seiten, die man zu lesen hat im ersten Band der "Geschichte der Stadt Leipzig", eher 750. Immerhin muss ja trotzdem alles reinpassen, was zwischen 1015 und 1539 passiert ist. Plus ein bisschen Vorgeschichte. Der Band zeigt trotzdem, wie wenig man weiß über das Huhn, das Ei und den ganzen Rest. Anmelden und weiterlesen.

Neonazis auf verkürzter Route – 1.000 Menschen bei antirassistischer Vorabenddemo

Der kleine Rest einer großen Provokation

Foto: Alexander Böhm

Seit Wochen wird zu einem großen Ereignis nach Leipzig mobilisiert. Mehrere Neonazi-Aufmärsche sollten nach dem Willen der Anmelder in der Nähe und teilweise durch den linksgeprägten Stadtteil Connewitz verlaufen. Doch mehrere Veranstaltungen am Tag veranlassten die Stadtverwaltung dazu, die Aufzüge weit vom ursprünglichen Ort weg zu verlegen. Derweil zeigen sich Polizei und Nazi-Gegner schon aktiv. Anmelden und weiterlesen.