Artikel vom Sonntag, 13. Dezember 2015

Gewalt und Demonstrationen in Leipzig

Krawalle in der Südvorstadt & Connewitz aus Sicht der Polizei: Konnte das gutgehen? (Teil 2) + Videos

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Sofern keine wirklich dringenden Rückfragen bestehen, bitten wir nach dem nunmehr 15-stündigen Arbeitstag, aufschiebbare Nachfragen auf morgen bzw. auf Montag zu vertagen.“ Mit diesem verständlichen Wunsch an die Presse selbst beginnt eine fast zweiseitige erste Auswertung an die Presse durch die Leipziger Polizeidirektion über die Ereignisse am 12. Dezember in der Leipziger Südvorstadt. Womit gleichzeitig indirekt die enorme Belastung deutlich wird, der sich die Beamten am Samstag gegenüber sahen. Dies zeigen auch die Videos, welche derzeit im Netz kursieren und eigene Aufnahmen der L-IZ. Weiterlesen.

Klassik im Gewandhaus

L-IZ-Adventsverlosung: Stabat Mater mit dem Sächsischen Kammerchor

VerlosungWeil Weihnachten naht, zeigt die L-IZ sich mit ihren Kooperationspartnern besonders spendabel. Bis zum Fest der Liebe öffnet sich ein Adventskalendertürchen. Heute mit dabei die Kammerphilharmonie Odessa mit dem Sächsischen Kammerchor. Sie gastieren mit dem Stück „Stabat Mater“ im Januar 2016 im Leipziger Gewandhaus. Schon jetzt winkt die L-IZ mit Freikarten. Anmelden und weiterlesen.

Albrecht Pallas (SPD): Gewalttäter von Leipzig schnell verurteilen

"Von den Demonstrationen gegen den Aufmarsch von rechten Gruppen im Leipziger Süden sollte ein friedliches Zeichen gegen Rassismus und rechte Gewalt ausgehen. Stattdessen werden die Bilder aus Leipzig nun bestimmt von einer Minderheit militanter autonomer Kräfte, die sich in einem sinnlosen Gewaltexzess gegen Unbeteiligte und die Einsatzkräfte der Polizei wandten. Weiterlesen.

„Es ist fast so kalt geworden, wie in Frankfurt-Höchst“

Gastmanns Kolumne: Ich komme aus Leipzig …

Foto: L-IZ.de

„Ich komme aus Leipzig, damit bin ich automatisch cooler als du“ heißt eine frische kleine Facebookseite, auf der man sowohl einem ausgewachsenen Stadtpatriotismus als auch einer kleinen Leipzig-Liebe vorwiegend mittels Fotografien nach Herzenslust frönen kann. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was es genau heißt, "Leipziger" zu sein. Ich habe nur diffuse Vermutungen. Anmelden und weiterlesen.

Ergebnis von 33:38 für SC DHfK zweitrangig

Gegen den Rekordmeister aus Kiel teuer verkauft

Foto: Jan Kaefer

Begeistert zeigten sich Philipp Weber und Christian Prokop nach dem Spiel von der Kulisse. Eindrucksvolle 6.327 Zuschauer hatten phasenweise die Mannschaft gestärkt, auch als sie zeitweise 10 Tore im Rückstand lag: „Das ist nicht selbstverständlich, dass man auch dann noch von den Zuschauern die Kraft bekommt, die man braucht“, sagte Philipp Weber nach dem Spiel. Auch Christian Prokop schrieb wieder einen Teil der Kraftleistung den Zuschauern zu. „Mit letzlich fünf Toren gegen Kiel zu verlieren ist keine Schande, ohne dieses Publikum hätten wir nicht so viel Kampfgeist gehabt.“ Anmelden und weiterlesen.

Liegt's am Tempo oder doch eher am fehlenden Geld?

CDU-Fraktion will Leipziger Schulen von Privaten bauen lassen

Foto: Ralf Julke

Leipzig hängt gewaltig hinterher beim Schulhausbau. Planungs- und Genehmigungsprozesse dauern ewig. Aber selbst der Erwerb notwendiger Baugrundstücke geht nicht voran. Die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat holt deshalb eine Uralt-Idee wieder aus der Versenkung: Dann sollen doch private Unternehmen die Schulen bauen. Das geht doch schneller. Anmelden und weiterlesen.

Gewalt- und Zerstörungsorgien in Connewitz

Gastkommentar von Christian Wolff: Unerträglich

Foto: L-IZ.de

Eigentlich erübrigt sich jeder Kommentar zu den Gewalt- und Zerstörungsorgien von sogenannten "Autonomen" am vergangenen Samstag. Denn dieses Schrecken, Angst und Wut verbreitende Auftreten schwarz uniformierter Menschen, die sich anmaßen, uns per Pflasterstein "richtige Politik" aufzuzwingen, hat mit einer politischen Auseinandersetzung nichts, aber auch gar nichts zu tun. Anmelden und weiterlesen.

Hassan Soilihi Mzé (SPD): Leipzig ist kein Schlachtfeld für Extremisten

Zu den Ausschreitungen im Leipziger Süden am gestrigen Sonnabend (12.12.2015) erklärt Hassan Soilihi Mzé, Vorsitzender der SPD Leipzig: "Woche für Woche bringen rechte Extremisten ihre Menschenverachtung auf die Straße und bereiten hasserfüllt das Feld für Angriffe auf Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten und Schutz bei uns suchen. Linke Extremisten nutzen indes die Gelegenheit, ihre Verachtung gegen den demokratischen Rechtsstaat und seine Institutionen immer gewaltsamer und auch gegen Menschen gerichtet zum Ausdruck zu bringen. Ihre politischen Motive und Ziele sind ebenso gefährlich wie jene ihrer vermeintlichen Gegner am rechten Rand. Beiden gebührt unser zivilgesellschaftlicher Widerstand." Weiterlesen.

Eine erstaunliche Erklärung von einer Dresdner Tagung der Union

Unsere Leitkultur steht im Grundgesetz, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit spalten die Gesellschaft

Foto: L-IZ.de

Manchmal hat man, wenn man so die täglichen Verlautbarungen aus Parteibüros, Regierungskabinetten und Klausurtagungen hört und liest, das Gefühl, dass man in einem schizophrenen Land lebt. Tagelang hört man lauter Kraftmeierei aus der Union und scharfe Angriffe gegen Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik. Und dann beschließen die integrationspolitischen Sprecher der Union ein Papier in völlig anderem Ton. Anmelden und weiterlesen.

Ulbig: "Eine Schande für unsere Gesellschaft. Null Akzeptanz, null Toleranz und null Verschonung vor Strafe"

Innenminister entsetzt über Ausmaß der Krawalle in Leipzig

Zu den schweren Krawallen durch linke Gegendemonstranten am Rande einer Neonazi-Demonstration gestern in Leipzig, erklärt Sachsens Innenminister Markus Ulbig: "Ich verurteile die gestrigen Ausschreitungen durch linksradikale Gewalttäter in Leipzig aufs Schärfste! Fast 70 verletzte Polizeibeamte, 50 beschädigte Einsatzfahrzeuge und ein Sachschaden, der in die Hunderttausende gehen wird, sind nicht nur das traurige Ergebnis einer sogenannten "Gegendemonstration", sondern eine Schande für unsere Gesellschaft. Weiterlesen.

Clemen: "OB Jung muss endlich entschieden gegen linksextreme Gewalt vorgehen."

CDU Leipzig verurteilt Gewalt in Connewitz

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen am Sonnabend in Connewitz äußert sich die CDU Leipzig besorgt angesichts immer stärker eskalierenden Gewalt: "Was wir am Sonnabend in Connewitz erlebt haben, hat mit Demonstrationskultur nichts zu tun. Hier wurde von gewaltbereiten Demonstranten ohne Rücksicht auf Verluste privates Eigentum beschädigt. Auch die brutale Gewalt gegen Polizisten, besonders linksextremer Terroristen, hat eine neue Stufe erreicht", so Robert Clemen, Kreisvorsitzender der Leipziger Union. Weiterlesen.

Extremistische Gewaltausbrüche vom Samstag, 12. Dezember

KPV fordert Sicherheit für Leipziger Bürger

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen am Rande der Neo-Nazi- und Linksautonomen-Demonstrationen fordert der Vorsitzende der KPV Leipzig, Dr. Thomas Feist, einen kompletten Kurswechsel der Stadtspitze. "Die Ereignisse sind schockierend, aber nur ein weiteres Kapitel einer verfehlten Politik des Oberbürgermeisters, der extremistische Demonstrationen zulässt und dabei Polizisten als Zielscheiben missbraucht. Burkhard Jung hat den Leipzigern die Sicherheit genommen und den Ruf Leipzigs ruiniert." Weiterlesen.

Sinnlose Gewalt an allen Ecken und Enden

Grüne: Eskalation und blinde Gewalt torpedieren Anti-Faschismus und Anti-Rassismus Arbeit in Leipzig

Zu den Geschehnissen am 12.12. 2015 in Leipzig erklären Vorstandssprecher_innen Christin Melcher und Lorenz Bücklein, sowie Fraktionsvorsitzende Norman Volger und Katharina Krefft: "Die sinnlose Gewalt an allen Ecken und Enden im Leipziger Süden verurteilen wir aufs Schärfste. Fernab der Neo-Nazi-Route kam es zu Gewalteskalation und unverhältnismäßigen Ausbrüchen. Der Aufmarsch von Neo-Nazis war eine Provokation - zweifelsohne. Eine Provokation, der man aber mit friedlichen Mitteln entgegnen muss. Unter dem Label Antifaschismus kam es gestern zu Gewaltausschreitungen. Dabei wurden immer wieder Unbeteiligte beschädigt und friedlicher Protest in Gefahr gebracht. Weiterlesen.

Eine Lichterkette für Frieden und Toleranz, gegen Krieg und Terror durchzieht Deutschland am 19. Dezember

Attentate in Paris, Flüchtlingselend, Krieg in Syrien. Angst, Terror und Gewalt in Deutschland, Europa und auf der Welt. Lasst uns dagegen ein Zeichen setzen! Genau 5 Tage vor Weihnachten. Mit einer nie dagewesenen Lichterkette von München-Marienplatz bis Berlin Brandenburger Tor, bestehend aus tausenden von Menschen. Ein Zeichen, das um die Welt gehen könnte. "Meine Kerze leuchtet für Frieden und Liebe,- sie leuchtet für Respekt und Humanität. Sie leuchtet für alle Menschen, um in Frieden zu leben. Ich bin nicht allein". Weiterlesen.

Falsche Feindbilder auf allen Seiten

Rico Gebhardt (Linke): Aus Vorfällen am Sonnabend in Leipzig müssen wir alle lernen

Zum Demonstrationsgeschehen im Zusammenhang mit dem rechten Aufmarsch gestern durch den Leipziger Süden erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Die Leipziger Linke und unsere Wahlkreisabgeordnete Juliane Nagel haben die Ausschreitungen vom Samstag in Leipzig klar verurteilt - dem schließe ich mich an, denn: Wer meint, mit Körperverletzungen und Sachbeschädigungen seinem Unmut Ausdruck verschaffen zu müssen, und selbst Unbeteiligte gefährdet, hat ein falsches Feindbild und muss strafrechtlich belangt werden. Weiterlesen.

760 neue Lehrkäfte für Sachsen und Kritik

Neueinstellung von Lehrkräften sichert auch 2016 nicht den regulären Schulunterricht in Sachsen ab

Foto: Marko Hofmann

Am Donnerstag, 10. Dezember, verkündete die Sächsische Bildungsagentur, dass sie insgesamt 760 Lehrerinnen und Lehrer zum 1. Februar 2016 neu einstellen will. Das klingt nach richtig viel. Aber nicht nur der Landesschülerrat bezweifelt, dass damit der Unterricht gesichert werden kann. Sachsens Kultusministerium ist immer noch auf Sparkurs. Mit dramatischen Folgen. Anmelden und weiterlesen.

Pro Bedarfsgemeinschaft 222 Euro im Jahr

Jobcenter enthalten Hartz-IV-Haushalten in Sachsen insgesamt 48,9 Millionen Euro an Unterkunftskosten vor

Foto: Ralf Julke

Die Summe könnte schon hinkommen: 48,9 Millionen Euro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten werden von den sächsischen Jobcentern nicht bezahlt. Oder gespart, wenn man das aus Sicht der Träger sieht. Ausgerechnet hat das jetzt mal die Linkspartei anhand von Daten der Jobcenter selbst. Anmelden und weiterlesen.

Streitfall älteste Stadtansicht

Der 1. Band der Stadtgeschichte bietet eine dritte Himmelsrichtung – aber richtig ist wohl die vierte

Cover: Leipziger Universitätsverlag

Den Umschlag des ersten Bandes zur Leipziger Stadtgeschichte schmückt ein heiß umstrittenes Bild: die älteste Darstellung der Stadt Leipzig. Bis 2001 galt der im Auftrag des Leipziger Rates angefertigte Holzschnitt zu den Zerstörungen des Schmalkaldischen Krieges 1547 als älteste erhaltene Stadtansicht. "Es kam einer kleinen Sensation nahe, als vor wenigen Jahren in der Universitätsbibliothek Würzburg eine Ansicht Leipzigs aus dem Jahre 1537 entdeckt wurde." Anmelden und weiterlesen.