Artikel vom Sonntag, 15. Mai 2016

Come on over, have some fun

Gastmanns Kolumne: Vom Sommerträumen mit Bacardi-Feeling-Garantie

Foto: Daniel Thalheim

Pfingsten. Was hätte das schön werden können! Ich hatte mir bereits alles ausgemalt: In meiner Phantasie schlurften schon Flipflop-Mädchen lieblich durch die Straßen der Stadt, flankiert von der imposanten Riesenschar dahinWGTierender Schwarzer. Auf den Wiesen des Johanna-Parks lagen Geisteswissenschaftler Jura-Studenten bei, als sei dies ein Naturgesetz, vorbeiradelnde Männer warfen Frauen sehnsüchtigen Blickes Kusshände zu und selbst in den Gesichtern der notorischen Sonnenbrillen-im-Haar-Träger spiegelte sich so etwas ähnliches wie Lebensfreude. Anmelden und weiterlesen.

Handball, 1. Bundesliga (Frauen)

Thüringer HC vs. HC Leipzig 31:20 – „So gewinnst du kein Finale“

Foto: Jan Kaefer

Wieder nicht. Auch im Jahr 2016 können die Handballerinnen des HC Leipzig ihrer Vereinschronik keinen weiteren Meistertitel hinzufügen. Am letzten und entscheidenden Spieltag gingen die Leipzigerinnen am Samstag in der ausverkauften Salza-Halle mit elf Toren förmlich unter und beenden die Saison somit auf dem 3. Tabellenplatz. "So gewinnst du kein Finale", war HCL-Kapitänin Katja Kramarczyk vor allem vom desolaten Auftritt ihres Teams in der 2. Halbzeit enttäuscht. Anmelden und weiterlesen.

0:1 in Duisburg

RB Leipzig verabschiedet sich mit Niederlage aus der zweiten Liga

Foto: GEPA pictures

Geht es nach den Lenkern und Denkern bei Rasenballsport Leipzig, war die Partie beim MSV Duisburg die letzte in der zweiten Liga. Nach dem Aufstieg am vorletzten Spieltag galt es für die Truppe um Cheftrainer Ralf Rangnick nun, gegen den vor (und nach) der Partie auf einem Abstiegsrelegationsplatz stehenden Gegner einen würdigen Abschied hinzulegen. Am Ende stand ein 0:1 auf der Anzeigetafel. RB Leipzig verabschiedet sich mit dieser Niederlage in die Sommerpause. Auf Duisburg warten zwei Relegationsspiele gegen die Würzburger Kickers. Anmelden und weiterlesen.

Deutscher Mühlentag am 16. Mai

Eisenmühle in Elstertrebnitz, Schiffsmühle in Grimma, Wassermühle in Dölitz oder doch lieber zu den Bockwindmühlen im Norden?

Foto: Medienkontor / Franziska Märtig

Alle Jahre wieder gibt es den Deutschen Mühlentag, die einzigartige Gelegenheit, die eindrucksvollen Vorläufer der heutigen alternativen Energieerzeuger zu besichtigen. Das Besondere in diesem Jahr ist: Der Mühlentag wird offiziell an einer mit viel Engagement wieder hergerichteten Eisenmühle im Leipziger Südraum eröffnet, in der letzten Eisenpulvermühle Deutschlands, in Elstertrebnitz, nahe Pegau/Borna. Anmelden und weiterlesen.

Eile mit Weile in Altlindenau

Verwaltung will ihre Maßnahmen für den Lindenauer Markt jetzt im September vorstellen

Foto: Gernot Borriss

Leipzig ist eine Stadt, in der die Geschwindigkeiten nicht mehr zueinander passen. Die Stadt verändert sich viel schneller, als es der mühsame Weg der Verwaltung nachvollziehen kann. Die Konflikte ballen sich, die Stadtbezirksbeiräte werden zunehmend unruhig. Und manche Reaktion der Verwaltung liest sich dann wie ein: „Jetzt aber mal langsam. Das geht uns zu schnell.“ Anmelden und weiterlesen.

CDU-Fraktion bekommt nicht die Studie, die sie bestellen wollte

Linksextremismus ist keine Erklärung für zunehmende Gewalt auf Leipzigs Straßen

Foto: L-IZ.de

Wenn man die Welt nur selektiv wahrnimmt, wird sie natürlich seltsam. So wie in der Sicht der Leipziger CDU-Fraktion, die im Herbst schon einen Beschlussantrag stellte „Strategie gegen linksextremistisch motivierte Gewalt“. Vorfälle gab es genug. Auch weil das Phänomen aufs engste verknüpft ist mit den 2015 um sich greifenden rechtsradikalen Demonstrationen - auch in Leipzig. Die Wortwahl freilich führt in die Irre. Anmelden und weiterlesen.

Neues Regjo-Heft beschäftigt sich mal mit Netzwerkerei

Die alten Vernetzungen reichen nicht mehr, um die Region Mitteldeutschland zum Laufen zu bringen

Foto: Ralf Julke

Es ist eines der wichtigsten Themen, die für die Region Mitteldeutschland auf der Tagesordnung stehen: Vernetzung. In einem Regjo-Heft vor einem Jahr hat es sich schon mal angedeutet, jetzt haben es die Magazin-Macher versucht, thematisch zum Leitthema ihres neuen Heftes zu machen. Aber gibt es überhaupt einen Journalisten, der sich mit dem Thema auskennt? Anmelden und weiterlesen.

Noch eine Entdeckung aus dem Ledenburg-Schatz

Zwölf Phantasien für die Viola da Gamba von keinem anderen als Georg Philipp Telemann

Foto: Ralf Julke

Die Mode. Dieses eilige Frauenzimmer, diese vergessliche, närrische Mamsell. Die kannten auch schon die Bürger des frühen 18. Jahrhunderts. Das kannte zwar weder Eisenbahn noch Fernseher noch Radiocharts. Aber es kannte auch schon eine Beschleunigung der Dinge. Eine, nach der das 17. Jahrhundert geradezu gemütlich wirkte. Barock eben. Und schon zu Telemanns Zeit galt die Viola da Gamba als Instrument einer vergangenen Epoche. Anmelden und weiterlesen.