Artikel vom Samstag, 26. November 2016

Rugby, "Wild Things"-Serie

Deutschland vs. Brasilien 36:14 – Leipzig sieht erstes Rugby-Länderspiel seit der Wende

Foto: Jan Kaefer

Es war von Beginn an eine klare Sache: Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft besiegte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Gäste aus Brasilien mit 36:14 (29:8). Besonders in der ersten Hälfte dominierten die Deutschen das Team vom Zuckerhut und hatten am Ende vor 2.628 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion fünf Versuche gelegt. Die Partie der "Wild Things"-Serie war das erste Rugby-Länderspiel in Leipzig seit 27 Jahren. Anmelden und weiterlesen.

Wissenschaftsministerin Dr. Stange gratuliert Geisteswissenschaftlern der Universität Leipzig zur Aufnahme in Leibniz-Gemeinschaft

Foto: Götz Schleser

Zur Aufnahme des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) der Universität Leipzig in die Leibniz-Gemeinschaft und die Umbenennung in „Leibniz-Institut für Kultur und Geschichte des östlichen Europas“ ab 1. 1. 2017 erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich gratuliere den Leipziger Osteuropaexperten ganz herzlich. Die nun endgültige Umwandlung des GWZO in ein Leibniz-Institut ist ein Riesenerfolg und eine Würdigung der interdisziplinären Forschung des Zentrums.“ Weiterlesen.

Zoo der Zukunft

Wie geht es jetzt weiter mit den Bauplänen im Leipziger Zoo?

Grafik: Zoo Leipzig

Steigende Kosten für den dritten Bauabschnitt im „Zoo der Zukunft“ werden dazu führen, dass die Fertigstellung des Gesamtprojekts nicht 2020 passiert, sondern sich bis ins Jahr 2022 verzögert. Die Vorlage dazu liegt derzeit im Stadtrat. Denn die Stadt muss die zusätzlichen Geldmittel ja bewilligen. Trotzdem werden weitere Teile des „Zoos der Zukunft“ gebaut. Das aktuelle Großprojekt ist der Himalaya. Anmelden und weiterlesen.

Einigung zur Rentenangleichung schließt weitere Gerechtigkeitslücke

Foto: SPD (Susie Knoll/Florian Jänicke)

Die SPD-Bundestagsfraktion ist sehr zufrieden mit der Einigung des Koalitionsausschusses zur Renteneinheit. Mit der schrittweisen Angleichung des Rentenwerts bis 2025 wird endlich ein einheitliches Rentensystem für ganz Deutschland geschaffen. Dazu erklärt die zuständige Berichterstatterin und Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe: „Was lange währt, wird endlich gut. Mit dem einheitlichen Rentenwert in Ost und West schließen wir eine weitere Gerechtigkeitslücke in unserem Land.“ Weiterlesen.

Modaler Wandel auch ohne Rathausunterstützung

Keine Verkehrsart hat sich seit 1998 so rasant entwickelt wie der Radverkehr

Foto: Ralf Julke

Wer moderne Verkehrsentwicklungen verschläft, der macht natürlich falsche Verkehrspolitik. Leipzig ist dafür ein typischer Fall, wenn auch nicht komplett selbst verschuldet. Kommunen hängen ja ganz unten am Tropf und müssen oft mit kargen Mittelzuweisungen auskommen, wissend, dass sie eigentlich nicht reichen. Auch nicht zum Ausbau des notwendigen Radwegenetzes in der Stadt. Da war ein Radwegeanteil von 20 Prozent schon erstaunlich als Vision. Anmelden und weiterlesen.

In der Reihe „Eine neue Heimat“: Integration auf sächsisch – Wie kann Integration in Ostdeutschland gelingen?

Eva Brackelmann. Foto: SPD Sachsen

Am Dienstag, 29. November 2016, um 19:00 Uhr laden Protegat, gemeinnützige UG und die Projektgruppe Neue Nachbarschaft zu einem Gesprächsabend ins Inklusive Nachbarschafts-Zentrum, Lindenauer Markt 13, Odermann-Passage, 04177 Leipzig, ein. Das Thema: „Integration auf sächsisch – Wie kann Integration in Ostdeutschland gelingen?“. Weiterlesen.

Grünen-Antrag zum Elsterradweg

Wo ein richtiges Gesamtkonzept fehlt, kann im Leipziger Radwegenetz nur geflickt werden

Foto: Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

Eigentlich ist es kein großer Antrag. 25.000 Euro dafür, ein stark befahrenes Teilstück des Elsterradweges endlich in Ordnung zu bringen. Aber gerade weil die Grünen-Fraktion das extra beantragen muss, wird ziemlich deutlich, wo Leipzig mit seiner Radverkehrsentwicklungsplanung eigentlich steht: im Nebel. Auch bei den großen Radrouten, die durchs Stadtgebiet führen, wie dem Elsterradweg. Anmelden und weiterlesen.

Ab Montag glüht Leipzig für Engagement

Ehrenamtlich-Engagierte des Soziokulturellen Zentrums „Die VILLA“ betreiben in der kommenden Woche einen eigenen Glühweinstand auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Jeden Tag ist dort ein anderes Projektteam anzutreffen. Die Tageserlöse fließen vollständig in die jeweiligen Projekte. Der Stand befindet sich in der Reichsstraße zwischen Riquet-Haus und Bildermuseum. Neben Glühwein wird auch alkoholfreier Punsch angeboten. Weiterlesen.

Das gescheiterte Versprechen der Moderne

Ab Januar ist im Panometer Leipzig der gesunkene Koloss der Titanic zu besichtigen

Foto: Asisi / David Oliveira

Aus dem Asisi Panometer ertönt eine Sirene. Tief und weithin dröhnend – wie die Sirenen der Titanic, als sie auf den Eisberg rammte. Aber die Sirenen aus dem Panometer an der Richard-Lehmann-Straße sind diesmal für all jene bestimmt, die noch einmal das Panorama vom Great Barrier Reef sehen wollen. Denn im Januar kommt tatsächlich die Titanic. Wenn auch schon im gescheiterten und abgesoffenen Zustand. Großer Bilderwechsel unter Wasser. Anmelden und weiterlesen.

Steigender Aufwand im Zoo der Zukunft

Zoo-Eintrittspreise steigen 2017, Abendticket verlängert sich, freiwilliger Artenschutz-Euro kommt

Foto: Ralf Julke

Für Viele wird es ein kleiner Frustmoment, wenn ab März 2017 im Zoo Leipzig die Saisonpreise wieder steigen. Was kein Automatismus ist wie bei den LVB. Zwei Jahre lang – 2015 und 2016 – habe der Leipziger Zoo seine Eintrittspreise stabil gehalten, betonte Zoodirektor Dr. Jörg Junhold am Freitag, 25. November, als er Bilanz zog für 2016. Es wird ein gutes Jahr. 1,7 Millionen Besucher erwartet er am Jahresschluss, 50.000 mehr als im Vorjahr. Anmelden und weiterlesen.

Förderung, Aktivierung, Ausgrenzung, Bevormundung

Ein Essay über die Frage, warum das heutige Verständnis von Stadtentwicklung scheitern muss

Foto: Ralf Julke

So geht es nicht. Das ist im Grunde das Fazit aus Andreas Thiesens Buch „Die transformative Stadt“, in dem er sich essayistisch mit der Stadtentwicklungspolitik der letzten zwei Jahrzehnte beschäftigt. Die war zwar schon ein Fortschritt gegenüber der Reparaturpolitik der Vorjahre. Aber sie ist trotzdem wieder ein Großprojekt, das Stadtteilentwicklung ohne die Bewohner macht. Anmelden und weiterlesen.