Artikel vom Donnerstag, 19. Januar 2017

Wer über die Probleme unserer Gesellschaft spricht, muss über Bildung und Reformangst reden

Die neue „Leipziger Zeitung“ beschäftigt sich mit Bildungsmisere, Aussteigern, Aufsteigern und einer Boomtown im Jahr 1891

Foto: L-IZ

Für alle LeserRatz, fatz. Der Riss geht mittendurch. Links die jubelnden Kinder, wie sie auch fröhlich posieren würden, wenn die Kultusministerin kommt. Rechts das am Boden zerstörte Schulkind, das sich unter der Kapuze versteckt. Jubel und Scheitern liegen im sächsischen Bildungssystem dicht beieinander. Und Reformbedarf sieht die Bildungsministerin nicht. So rauschte das Thema Bildung mitten in die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“. Weiterlesen.

„Es tut mir leid, was ich da gemacht habe“

Kindesmissbrauch vor den Augen der Mutter: Vier Jahre und neun Monate Haft

Foto: Lucas Böhme

Am Ende ging es nur noch um die Strafhöhe. Peter F. hatte bereits am ersten Prozesstag eingeräumt, sich bis ins Jahr 2016 wiederholt an der kleinen Tochter seiner Bekannten Iveta S. (48) vergangen zu haben. Besonders bitter: Die Mutter war in mehreren Fällen dabei, nahm die Verbrechen billigend in Kauf. Das Landgericht Leipzig schickte den 60-Jährigen Täter nun für vier Jahre und neun Monate ins Gefängnis, die Mitangeklagte erhielt wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe. Anmelden und weiterlesen.

Fossile Energie muss teurer werden

Selbst die INSM macht jetzt Werbung für einen funktionierenden Emissionsrechtehandel

Foto: Ralf Julke

Eigentlich ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eher nicht dafür bekannt, dass sie grüne Positionen vertritt. Sie ist eher fürs Marktliberale. Und das EEG-Gesetz sähe sie viel lieber sofort abgeschafft und ersetzt durch ein Gesetz, das die Erneuerbaren ganz dem Wettbewerb unterwirft. Aber Erstaunliches brachte eine Diskussion, die die INSM am Mittwoch, 18. Januar, in Berlin veranstaltete. Anmelden und weiterlesen.

Besondere Ehrung für Arzt im Klinikum St. Georg

Verleihung des Professorentitels an Chef-Urologen Amir Hamza

Foto: Klinikum St. Georg

Ehrung im Klinikum St. Georg: Die Medizinische Fakultät der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg ernennt den Privatdozenten Dr. Amir Hamza, Chefarzt der Klinik für Urologie und Andrologie, zum außerplanmäßigen Professor. Die Einrichtung würdigt damit das Engagement des Arztes in den Bereichen Forschung und Lehre. „Ich gratuliere Herrn Professor Hamza recht herzlich zur Ernennung, die das sehr hohe medizinische Niveau unseres Hauses unterstreicht“, so Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums St. Georg. Weiterlesen.

Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig macht mobil

Ausstellung mit „sPRINTer“ und Bildern eines Leipziger Künstlers thematisiert Mobilität

Foto: Katrin Giersch/HTWK Leipzig

Der „sPRINTer“ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ist ein Akkuschrauberfahrzeug: Es wird einzig und allein von einem handelsüblichen Akkuschrauber angetrieben. Das Gefährt wurde von Architektur- und Maschinenbau-Studenten der HTWK Leipzig für das Akkuschrauberrennen 2016 an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim gebaut. Mit dem „sPRINTer“ sorgte die Crew bei dem Rennen – und im Herbst auch beim Leipziger Design-Festival „Designers‘ Open“ – für Furore. Nun wird das Fahrzeug in der Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig ausgestellt – zusammen mit großformatigen Fotos und Modellen, die einen Blick hinter die Kulissen von der Idee Weiterlesen.

Fünftausend Euro in 30 Tagen – das UNIKATUM Kindermuseum sucht viele Unterstützer

Foto: Roland Kersting

Das UNIKATUM Kindermuseum erweitert seine Räume und hat dafür ein Crowdfunding-Projekt auf der Plattform VisionBakery ins Leben gerufen. Nun werden möglichst viele Unterstützer benötigt, die sich mit einem Kleinstbetrag ab 3,- EUR beteiligen, das Kindermuseum weiter zu einem spannenden Ort für Kinder und Erwachsene zu entwickeln. Weiterlesen.

Die Erfolgsstory geht weiter

Im Jubiläumsjahr des 70sten Bestehens des TDJW toppte das älteste KJT erneut seine Erfolgsstory

Foto: Sebastian Schimmel.

Das selbstbewusste Spielzeitmotto 2016/17 wurde bisher überragend eingelöst. WiR steht für die gewachsenen Erfolge, die noch einmal im Jahr 2016 gesteigert werden konnten: durch internationale Aktivitäten (Polen, Israel, Österreich, Südtirol, Schweiz), bundesweite Gastspiele und Festivals wie die Ruhrfestspiele Recklinghausen, und natürlich in Leipzig mit über 780 Vorstellungen und darüber hinaus mit Angeboten der Jungen Wildnis, der Theaterpädagogik im TdJW, für Schüler, Lehrer, Erzieher, Studenten und Erwachsene. Allein beim 7. Deutschen Kinder-Theater-Fest, das von der Jungen Wildnis im TdJW unter dem Motto „Wir bleiben wach!“ organisiert wurde, setzten sich 140 Kinder mit ihren Produktionen mit sechs Stücken und einem internationalen Weiterlesen.

Markkleeberg: Bürgerumfrage zum neuen Leitbild beginnt

Foto: Stadt Markkleeberg

Unter dem Motto „Meine Stadt. Unsere Zukunft. Stadtdialog Markkleeberg 2030“ erstellt die Stadtverwaltung Markkleeberg momentan ein neues Leitbild. Im Mittelpunkt dieses wichtigen Prozesses steht die Frage nach einer Zukunftsvision: Wie stellen sich die Markkleebergerinnen und Markkleeberger ihre Stadt im Jahr 2030 vor? Weiterlesen.

Hat die Stadt Leipzig sich tatsächlich noch nicht positioniert oder will man nur in aller Ruhe verhandeln?

Grüne haben so ihre Fragen zum geplanten Kiesabbau Schönau III

Foto: Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

2.867 Unterschriften hat die Bürgerinitiative Rückmarsdorf gegen den geplanten Kiesabbau am Rand von Rückmarsdorf gesammelt. Am Mittwoch, 18. Januar, wurden sie vor der Ratsversammlung an den Bürgermeister und Beigeordneten für Wirtschaft und Arbeit, Uwe Albrecht, übergeben. Ist der geplante Kiesabbau „Schönau III“ noch zu verhindern? Anmelden und weiterlesen.

Greenpace hat neues „Schwarzbuch EPH“ vorgelegt

Existieren die Milliarden-Rücklagen für die Reparatur der Braunkohlelandschaft überhaupt noch?

Cover: Greenpeace

Das scheint dann auch die brandenburgische Regierung erschreckt zu haben, was Greenpeace am Mittwoch, 18. Januar, im neu aufgelegten „Schwarzbuch EPH“ zu berichten hatte. EPH ist das Konsortium, das im letzten Jahr die komplette Braunkohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall in Ostdeutschland übernommen hat. Mitsamt den 1,4 Milliarden Euro an Rücklagen für die Tagebaurekultivierung. Anmelden und weiterlesen.

Sachsens feudale Zustände beginnen in der Provinz

Grüne machen Geheimniskrämerei sächsischer Provinzbürgermeister zum Thema im Landtag

Foto: L-IZ

Es sind nicht nur Bundes- und Landesregierungen, die sich beim Regieren ungern in die Karten schauen lassen wollen. Selbst auf kommunaler Ebene greifen Bürgermeister zu Mitteln, die die Öffentlichkeit von wichtigen Entscheidungen ausschließen. Ein solcher Fall war am 16. November 2015 Thema vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz. Da ging es um eine Freiberger Geheimhaltungsklausel, die jetzt auch den Sächsischen Landtag beschäftigt. Anmelden und weiterlesen.

Wie sichert man ein eine intelligente Videosoftware gegen Hackerangriffe?

procilon Group beteiligt sich an einem Forschungsprojekt des BMBF zur Polizeiaufklärung im Terrorfall

Foto: Ralf Julke

„Wir sind dabei!“, meldet das in Taucha ansässige Unternehmen procilon. Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz ist die Videoüberwachung als mögliches Mittel der Aufklärung bei Terroranschlägen wieder großes Thema in allen Medien. Aber wie findet man Täter auf den Aufnahmen hunderter Videokameras? Das ist jetzt Thema eines Forschungsprojekts. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Polizisten plaudern

Mittlerweile wird im Fall „Terrorgruppe Freital“ gegen mindestens drei Polizeibeamte ermittelt

Foto: Ralf Julke

Anfangs schien es nur ein Polizist gewesen zu sein, der der sogenannten „Terrorgruppe Freital“ Tipps gab und aus internen Polizeivorgängen plauderte. Mittlerweile wird schon gegen (mindestens) drei Polizeibeamte wegen des Verdachts der Weitergabe von Dienstgeheimnissen an Mitglieder der „Terrorgruppe Freital“ ermittelt. Das brachte jetzt ein Antrag der Grünen im Landtag ans Licht. Anmelden und weiterlesen.