Artikel vom Dienstag, 28. März 2017

Eine Spezies wird besichtigt

Gastmanns Kolumne: Viva la Diva

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWährend die Natur gerade ihr Bestes gibt, um uns mit allem zu versöhnen, was Januar-Arglistiges und Februar-Böses hinter uns liegt, ist Christine Kaufmann gestorben. Die schöne, grazile Schauspielerin mit den vielen Lebensfacetten, von der auch ganz Uninteressierte wenigstens irgendwie wussten, dass sie mal mit Tony Curtis verheiratet gewesen sein muss, obwohl Kaufmann weitaus mehr ausmachte. Geschenkt. Weiterlesen.

Klaus Tischendorf (Linke): Soziale und ökologische Kriterien haben in Sachsen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge keine Chance

Foto: DiG/trialon

Zur heute vom Landtags-Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr durchgeführten Sachverständigenanhörung des Antrages „Quo vadis? Sächsisches Vergaberecht“ (Landtags-Drucksache 6/5448) erklärt Klaus Tischendorf, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Die Anhörung unseres Antrages hat es deutlich aufgezeigt. Sachsen befindet sich mit seinem Vergabegesetzt bundespolitisch im Tiefschlaf. Es gibt in Sachsen keinerlei Handhabe, um sozialen und ökologischen Kriterien bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen überhaupt eine Chance zu geben, einbezogen werden. Das ist das Gegenteil von nachhaltigem Wirtschaften!“ Weiterlesen.

Prof. Arne Dietrich: „Gute OP-Ergebnisse in Deutschland zu wenig wahrgenommen“

Erstes sächsisches Referenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie am UKL

Foto: Stefan Straube/UKL

Am Universitätsklinikum Leipzig befindet sich das sachsenweit erste Referenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie. Nach erfolgreicher Rezertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erfolgte die Aufwertung des bisherigen Kompetenz- zu einem Referenzzentrum. Prof. Arne Dietrich, Bereichsleiter Bariatrische Chirurgie an der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, ist stolz auf die „Vorreiterrolle“. Gleichzeitig sieht er extremen Nachholbedarf in Sachsen für diese Art der Chirurgie. Weiterlesen.

„Frühlingserwachen“ im Park: „Leipziger Mischung“ wird ausgesät

© Ungestalt GbR

Im Clara-Zetkin-Park wird anlässlich des „Leipziger Frühlingserwachens“ am Samstag, 1. April, ab 10 Uhr, die aus 40 verschiedenen Wildblumen bestehende „Leipziger Mischung“ ausgesät. Die besondere Zusammensetzung wird seit 2011 jährlich neu kreiert und enthält auch alte Kultursorten. Vorgestellt wird sie von Gartenkünstler Reinhard Krehl, der die diesjährige Aussaat anleitet. Weiterlesen.

Lippmann: Wichtige Elemente der Prävention fehlen

Grüne: KORA-Einrichtung – Bemühung erkennbar, Umsetzung mangelhaft

Foto: Juliane Mostertz

Zu der heute vorgestellten Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) gegen islamistische Radikalisierung erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Das Bemühen der Staatsregierung, sich dieses Themas anzunehmen ist erkennbar, die Umsetzung leider mangelhaft. Mit der Einrichtung von KORA, die aus einer einzigen Stelle bestehen soll, setzt sich Sachsen in Sachen Prävention bei weitem nicht an die Spitze der Bundesländer, sondern reiht sich nach wir vor im unteren Mittelfeld ein.“ Weiterlesen.

Polizeibericht, 2. März: Kind von Transporter erfasst, Tourist bestohlen, Einbruch in Grund- und Förderschule

Foto: L-IZ.de

In der Mockauer Straße wurde gestern Nachmittag eine 5-Jährige von einem Transporter erfasst und verletzt. Der Transporterfahrer fuhr weiter ohne seine Personalien zu hinterlassen – Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen +++ Noch vor dem Einchecken in ein Hotel in der Leipziger Innenstadt machte gestern Abend ein 59-jähriger Australier die Bekanntschaft eines dreisten Langfingers +++ In der Riebeckstraße wurde eine Grund- und Förderschule von Einbrechern heimgesucht. Weiterlesen.

Schwerpunkte Prävention, Aufklärung, Dialog

Henning Homann (SPD): Islamistische Radikalisierung verhindern

Foto: Götz Schleser

„Der Ansatz von KORA ist vielschichtig und deswegen so wichtig. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Prävention, Aufklärung und Dialog. So soll islamistische Radikalisierung von vornherein verhindert werden“, so Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für demokratische Kultur der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur am Dienstag vorgestellten Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA). Weiterlesen.

Zeitreise 1927 – Auszug aus der aktuellen LEIPZIGER ZEITUNG

Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 2): Fake News, Streit um Augustusplatzbebauung und Wohnungsnot im Jahr 1927

Leipzig von oben um 1927. Bild: Pro Leipzig Verlag

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Während sich heute die Sorgen im globalen Heptagon Russland, USA, Großbritannien, Deutschland, China und Indien abspielen, ist Reichsaußenminister Gustav Stresemann Anfang 1927 besorgt um die englisch-russischen Beziehungen. Aufgrund der Krise zwischen beiden Staa­ten soll sogar noch mal der „Völkerbund“ zusammentreten – unter Stresemann, der damals sogar den Vorsitz führt. Die Beunruhigung sei aber laut eines diplomatischen Korrespondenten des „Daily Telegraph“, der immerhin damals in der NLZ schreibt, unrichtig gewesen. Fake-News-Alarm! Anmelden und weiterlesen.

Seniorteam des Cheerleader Club Leipzigs erkämpft sich den 1. Platz

Foto: Cheerleader Club Leipzig

Ein Meilenstein in der 1 ½ jährigen Vereinsgeschichte wurde am vergangenen Samstag geschrieben. 4 Teams des Cheerleader Club Leipzig e.V. starteten letzten Samstag (26.03.2017) bei der Regionalmeisterschaft Ost in Riesa und behaupteten sich gegenüber einer starken Konkurrenz und sehr vielen Herausforderern. Die zwei jüngsten Teams, die sogenannten Pee Wees (6-12 Jährige) erlangten den 13. und 4. Platz, die Jugend konnte sich auf Platz 8 festsetzen und die Damen und Herren des Seniorteams den 1. Platz, somit können sie sich für diese Saison Sachsen-und Regionalmeister nennen. Wer fest zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert ist, entscheidet sich nach der letzten Regionalmeisterschaft „West“ Weiterlesen.

Gemeinsamer Beirat entwickelt Ideen für neue Vorhaben – aktuell mehr als 50 laufende Projekte

Stadt Leipzig und HTWK Leipzig stärken Kooperation

Foto: F. Platz/HTWK Leipzig

An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) fand am 27. März 2017 das erste Treffen des gemeinsamen Beirates zur Kooperationsvereinbarung zwischen Hochschule und Stadt Leipzig statt. Diese Vereinbarung war 2016 von beiden Partnern unterzeichnet worden. Weiterlesen.

S-Bahn stärken – Grünau stärken

Die S-Bahn-Linie 1 verbindet zuverlässig das Stadtzentrum mit Grünau. Davon haben nicht nur die Grünauer etwas, sondern von Stötteritz bis Leutzsch und Lindenau tausende Fahrgäste jeden Tag. Bis zu ihrer Stilllegung fuhr die S 1 seinerzeit im 20-Minuten-Takt. Erhebliche Bürgerproteste trugen dazu bei, dass die S 1 seit Ende 2013 wieder fährt. Allerdings nur zweimal pro Stunde. Wer seine Bahn verpasst hat, muss lange auf die nächste warten. Weiterlesen.

Kleinzschocher: Förderung für Sanierungsarbeiten an Taborkirche

Foto: Taborkirche

Dach und Fassade des Ostturms der Taborkirche im Sanierungsgebiet Kleinzschocher werden mit Hilfe städtischer Förderung in diesem Jahr saniert. Das beschloss Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. Die Mittel kommen aus Ausgleichsbeträgen, die im Sanierungsgebiet gezahlt worden sind. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 354.400 Euro. Etwa 301.000 Euro davon kommen aus den Ausgleichsbeträgen. Weiterlesen.

Wenn alle angemessen einzahlen, reicht die Rente für alle

Susanne Schaper (Linke): Altersarmut nicht mit privater Vorsorge abwendbar

Foto: DiG/trialon

Zur Berichterstattung über die Ängste vor dem Alter (Freie Presse „Viele Bürger befürchten im Alter Geldsorgen“ und taz „Wenn Altern zu Arbeit wird“) erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag Susanne Schaper: „Die Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger sind nicht unbegründet. Schon heute droht vielen Rentnerinnen und Rentnern ein Lebensabend in Armut. Prekäre Beschäftigung, Lücken in der Erwerbsbiografie und niedrige Löhne sind die Hauptursachen für niedrige Renten. Besonders im Osten sind viele Menschen davon betroffen und müssen sich somit um ihre Altersbezüge sorgen.“ Weiterlesen.

Grüne: Personeller Neubeginn an der Spitze des Landeskriminalamts war längst überfällig

Foto: Juliane Mostertz

Zur heutigen Bestätigung der geplanten Änderungen an der Spitze der sächsischen Polizei und der Abberufung von Dr. Jörg Michaelis als Chef des Landeskriminalamts erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Ich begrüße die personelle Veränderung an der Spitze des Landeskriminalamts. Dafür war es höchste Zeit. Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat viel zu lange mit diesem Schritt gewartet, obwohl er mit Blick auf das Versagen des LKAs im Fall Al-Balkr schon längst mehr als überfällig gewesen wäre. Nur mit einem personellen Neubeginn an der Spitze des LKA kann dieses für die Herausforderungen im Freistaat Weiterlesen.

Neustadt-Neuschönefeld: Kur für die Konradstraße

Der Abschnitt der Konradstraße zwischen dem Stadtteilpark Rabet und der Hermann-Liebmann-Straße soll erneuert werden. Wie Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau beschloss, soll er von Juli bis Oktober grundhaft ausgebaut werden. Fahrbahn, Gehwege und Wendehammer werden saniert und die vorhandenen Stellplätze neu geordnet. Weiterlesen.

Enrico Stange (Linke): Ulbigs Personal-Großrochade bei der Polizei steht weder für konzeptionelle noch für personelle Erneuerung

Foto: DiG/trialon

Zu den Personal-Rochaden beim Führungspersonal der sächsischen Polizei erklärt Enrico Stange, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Dass Innenminister Ulbig den LKA-Chef Michaelis abberuft, ist überfällig. Die sonstige Personal-Großrochade der Polizeipräsidenten legt die Not der sächsischen Polizei beim Führungspersonal regelrecht offen. Presseberichten zufolge hatte sich Ulbig ja hinsichtlich der ersehnten Übernahme des LKA nebst Rückführung von OAZ/PTAZ ins LKA einen Korb geholt. Und dass Conny Stiehl nach Zwickau wechselt, dürfte wohl eher heimatlichen Gefühlen geschuldet sein als personalkonzeptionellen Überlegungen. Weiterlesen.

Weiterer Abschnitt der Birkenstraße wird ausgebaut

Die Birkenstraße, eine Anliegerstraße im Sanierungsgebiet Plagwitz, wird von der Aurelien- bis Lützner Straße ausgebaut. Die Verwaltungsspitze folgte mit ihrem Beschluss einem Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. Das Vorhaben schließt an den Abschnitt zwischen Karl-Heine- und Aurelienstraße an, der im Zuge der Umgestaltung der Felsenkellerstraße mit gebaut worden ist. Weiterlesen.

OBM Jung fordert mehr Polizei in den Großstädten

Foto: Alexander Böhm

Oberbürgermeister Burkhard Jung fordert die Staatsregierung auf, beim Thema innere Sicherheit die wachsenden Großstädte in Sachsen stärker in den Blick zu nehmen. Den Personalabbau bei der Polizei zu stoppen, sei ein dringend notwendiger Richtungswechsel gewesen, sagte Jung. Aber gerade für die Großstädte Leipzig und Dresden sei das nicht genug. Weiterlesen.

Personalveränderungen in der sächsischen Polizei

Foto: SMI

Zum 1. Mai 2017 gibt es bei der sächsischen Polizei zahlreiche Personalveränderungen im Führungsbereich. Darüber hat Innenminister Markus Ulbig heute in Dresden das Kabinett informiert. Zunächst ist vorgesehen, dass der bisherige Leiter der Polizeidirektion Zwickau, Reiner Seidlitz ins Innenministerium wechselt und das seit 1. März 2017 vakante Amt des Inspekteurs der sächsischen Polizei übernimmt. Die Nachfolge in Zwickau soll Polizeipräsident Conny Stiehl antreten. Er leitet derzeit die Polizeidirektion Görlitz. Weiterlesen.

Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention nimmt Arbeit auf

KORA unterstützt im Kampf gegen islamistische Radikalisierung

Foto: Götz Schleser

In seiner heutigen Sitzung wurde das Sächsische Kabinett über die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA), einer Zusammenarbeit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, dem Staatsminister des Innern sowie des Staatsministers der Justiz, informiert. Das Leitziel der KORA besteht darin, islamistische Radikalisierung zu verhindern. Gleichzeitig will sie u. a. bei potentiell Betroffenen dafür sorgen, dass sie sich wieder der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verbunden fühlen. Weiterlesen.