Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Anzeige

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Anzeige
Christopher Street Day 2013 in Leipzig

Sekundärprävention von Kindesmisshandlung oder Was zwei Leipziger Modellprojekte sichtbar machen

Ralf Julke
Sekundärprävention von Kindesmißhandlung ...
Sekundärprävention von Kindesmißhandlung ...
Foto: Ralf Julke
Der Titel ist sperrig, das Thema komplex. Diskutant sowieso. So, wie es sich für einen Bericht aus der Forschung gehört. Denn das Thema Kindesmissbrauch ist ja nicht nur eins für Polizei, Justiz und hysterische Medien. Es betrifft die grauen Stellen in der Wahrnehmung unserer Gesellschaft, die so gut und anständig oft nicht ist, wie sie sich in Sonntagsreden darstellt.

Anzeige

Und die Grenzen zu den "Monstern" und "Kinderschändern" sind so klar nicht, wie es so manche Empörungs-Kampagne darstellt. Auch nicht die Grenzen zu anderen Deliktfeldern wie Gewalt gegen Kinder, sexuelle Gewalt gegen Erwachsene usw. Es war schlicht logisch, dass ein Leipziger Betreuungsprojekt, das am Kinderschutz-Zentrum Leipzig angesiedelt war und sich mit der Prävention von Rückfällen bei Kindesmisshandlern beschäftigt, später auch auf andere Gewalt- und Sexualstraftäter erweitert wurde.

Das Besondere an dieser therapeutischen Betreuung, die als Modellprojekt von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig gesteuert wurde, war: Es betreute verurteilte Sexualstraftäter auch schon Monate vor der Entlassung aus der Haft. Was den Therapeuten die Möglichkeit gab, die teilweise beschämenden Umstände und Ursachen der Tat schon vor dem nicht wirklich konfliktlosen Weg in die Freiheit im geschützten Raum aufzuarbeiten. Danach sind die Freiräume für diese Aufarbeitung meist nicht mehr gegeben.

Ein Leipziger Forschungsbericht: Sekundärprävention von Kindesmißhandlung...
Ein Leipziger Forschungsbericht: Sekundärprävention von Kindesmißhandlung...
Foto: Ralf Julke

Monster sind die zumeist männlichen Täter in der Regel nicht. Viele sind Ersttäter. Die Persönlichkeitsstörungen, unter denen sie leiden, haben mit "hirnbiologischer oder hormoneller 'Abartigkeit'", wie einige Medien die Ursachen der Taten deuten, nichts zu tun, betont Torsten Klemm im Nachwort, nachdem die Abläufe, Ergebnisse und Erfolge der beiden Leipziger Modellprojekte recht detailliert ausgewertet wurden. "Daß Mißbrauch wie auch die Mehrzahl sonstiger krimineller Handlungen mißverstanden wird, wenn man sie als Symptom einer Krankheit interpretiert, gerät auch bei Professionellen immer häufiger in Vergessenheit", schreibt er. Mit den Professionellen sind hier die Therapeuten gemeint, die durch einige mediale Kampagnen der jüngeren Zeit deutlich in die Defensive gedrängt wurden und nun teilweise auch die von diversen Politikern und Journalisten geforderte Wegsperrung "für immer" unterstützen. Und das, obwohl der deutsche Strafvollzug nicht das Wegsperren als Hauptaufgabe hat, sondern die Resozialisation der Täter.

Auch dazu haben die übergreifenden Betreuungsansätze in Leipzig wichtige Erkenntnisse gebracht. Denn das Problem der üblichen Resozialisierungen ist: Sie finden lediglich während der Haft statt. Beim Verlassen der Strafanstalt werden die Betroffenen zwar teilweise bei der Suche nach einer Wohnung und einer Arbeit unterstützt. Doch die therapeutische Betreuung endet meist am Gefängnistor. Sie sind in ihrem persönlichen Leben wieder ganz auf sich gestellt - und kehren dann oft genug in ihre alten Lebenskreise und Verhaltensmuster zurück.

Dabei gehen auch die Erfolge, die sie zuvor in therapeutischen Programmen als Persönlichkeitsstärken aufgebaut haben, wieder verloren. Denn darum geht es am Ende. Um die persönlichen Ressourcen, die die Klienten in der Therapie aufbauen konnten. Dinge, die man in einer auf Leistung getrimmten Gesellschaft schlicht bei allen voraussetzt, die "Erfolg" haben wollen. Willensstärke, Geduld, emotionale Kontrolle, Konfliktstärke, Konfliktlösungsbereitschaft, Selbstachtung usw. All die Eigenschaften, die es Menschen erst ermöglichen, Partnerschaften einzugehen und Konflikte auszuhalten, sich in Regeln zu fügen und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, Mitmenschen zu respektieren und auch eigene Wünsche, Erwartungen, Gefühle den Möglichkeiten anzupassen und zu kanalisieren.

Klar, könnte man ja jetzt einwenden: Das können doch ja etliche all der gierigen Zocker und Betrüger auch nicht, die in den letzten Jahren das Kapital der Gesellschaft veruntreut haben. - Deswegen sitzen ja auch ein paar wenige von ihnen hinter Schloss und Riegel. Meist wegen Delikten, die man - im Vergleich zu Kindesmissbrauch - eher als "Gentleman-Delikte" betrachtet: Betrug, Veruntreuung, Missbrauch von Insider-Wissen ... Auch wenn die Motive dahinter denen ähneln, die andere Leute zum Diebstahl verleiten, zum Raubüberfall oder zur Gewaltanwendung gegen andere Menschen. Gier, Habgier, Neid - gekoppelt mit sozialer Rücksichtlosigkeit oder, was wohl auch schon einige psychologische Gutachten ergaben: sozialer Inkompetenz.

Die großen Ganoven in Nadelstreifen unterscheiden sich in der Regel wenig von den kleinen Tätern, die ihre Unfähigkeit, mit erwachsenen Partnern Beziehungen einzugehen, in Übergriffen auf wehrlose Menschen abreagieren. Manchmal sind sie auch identisch. Denn es sind eben nicht nur die sozial schwachen Männer, die in ihrer eigenen Herkunftsfamilie Ablehnung und Gewalt erlebt haben, und die das nun selbst an anderen Schwachen - oft in der eigenen familiären Umgebung – wieder ausleben. Es sind - und man fühlt sich gleich an die Vorgänge um das Leipziger Kinderbordell "Jasmin" erinnert - genauso oft die scheinbar gesellschaftlich Arrivierten, Studierten und Besserverdienenden, von denen auch einige in den Leipziger Modellprojekten betreut wurden.

Torsten Klemm: Sekundärprävention von Kindesmißhandlung und Sozialtherapeutische Nachsorge in der Region Leipzig.
Torsten Klemm: Sekundärprävention von Kindesmißhandlung und Sozialtherapeutische Nachsorge in der Region Leipzig.
Foto: Ralf Julke
Auch hier decken oft die Personen aus dem familiären Umfeld den Täter, kaschieren das Geschehene, denn es ist auch und gerade in diesen "besseren Kreisen" beschämend. Man spricht nicht drüber. Und der klassische Ansatz, den Missbrauch Minderjähriger als eine krankhafte Erscheinung zu betrachten, hat dieses Schweigen noch unterstützt: Der Täter wurde therapiert, oft sogar geradezu im Galopp gehalten mit einer stringenten und streng überwachten Therapie - das Umfeld aber wurde komplett ausgeblendet.

Doch wirkliche Chancen auf Veränderung hat der Therapierte nur, wenn auch sein Umfeld sich verändert, wenn die Veränderungen dort akzeptiert und begleitet werden. Der Therapierte muss keine Höchstleistung als "Geheilter" vollbringen, sondern findet auch in seinem Umfeld Stärkung für die persönlichen Ressourcen - und er kommt aus der Isolation heraus.

Dass viele Erscheinungsformen der Kriminalität tatsächlich die Kehrseite einer auf Erfolg, Leistung und Perfektion getrimmten Welt sind, wird auch bei den Missbrauchsfällen gegenüber Minderjährigen sichtbar. Es ist eben auch oft der überarbeitete, völlig aus sozialen Grundgefügen herausgerissene Büromensch, der nach viel zu vielen Stunden im einsamen Büro ein Ventil für seine Phantasien oder Nöte sucht.

Dabei zeigt sich so ganz beiläufig, dass das gesellschaftliche Auseinanderdriften eine wesentliche Ursache für viele Erscheinungsformen der Kriminalität ist. Für die zunehmende Entsolidarisierung und menschliche Vereinsamung zwangsläufig auch. Eine solche Gesellschaft von isolierten Teilgruppen tut sich mit Integration und Reintegration logischerweise schwer. "Die da" gehören ja nicht mehr dazu, die sind in Sünde gefallen, gehören "für immer weggesperrt". Klemm: "Wer die Menschenwürde ernst nimmt, muß sich die Frage stellen, wie Straftäter ihre Chance der Resozialisation tatsächlich verwirklichen können und welche Unterstützung sie im Einzelfall benötigen."



Bestellen Sie dieses Buch versandkostenfrei im Online-Shop – gern auch als Geschenk verpackt.

Sekundärprävention von
Kindesmisshandlung

Torsten Klemm, Leipziger Literaturverlag 2012, 24,95 Euro
Das betrifft eben nicht nur die Missbrauchs-Täter. Es betrifft alle, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen. Sie alle brauchen - während und nach der Strafverbüßung - begleitende Unterstützung auch im persönlichen Umfeld, brauchen jedes Maß Hilfe, die ihnen die Stärkung der notwendigen persönlichen Ressourcen ermöglicht. Eine Gesellschaft mit Persönlichkeiten, die über diese sozialen und persönlichen Ressourcen verfügen, ist weniger kriminell als die, die wir haben und in der jeder nur an sich denkt. Eine entsolidarisierte Gesellschaft macht Kriminalität in hohem Maße zum Dauerzustand.

Auch das lernt man so beiläufig beim Lesen dieser weiten Teils eher trockenen Lektüre.

www.l-wv.de


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Nummer drei kostet 19.000 Euro: Ein Besuch bei der Zwangsversteigerung

Leipziger Amtsgericht
Der Gerichtssaal ist übervoll. Alle 30 Besucherstühle, die sich gegenüber der Richterbank aufreihen, sind belegt. Als ein paar Minuten nach Eröffnung ein weiterer Mann den Saal betritt, schiebt die Rechtspflegerin den letzten freien Stuhl hinter der Richterbank vor. Es geht um zwei kleine Wohnungen an diesem Morgen im Amtsgericht Leipzig. Die eine ist 37 Quadratmeter groß, die andere 54. Das Verkehrswertgutachten setzt 10.000 Euro für die kleine - im Hausplan als Wohnung Nummer drei erfasst - an, für die größere - Nummer vier – setzt es 34.000 Euro an. mehr…

Psychiater wollte Bürgermeister werden: Wilfried Meißner wittert Datenkorruption im Jugendamt

Wilfried Meißner
Mit ihm hatte wohl kaum einer gerechnet. Als die Kandidaten für den Posten des Sozialbürgermeisters heute im Leipziger Stadtrat benannt wurden, tritt NPD-Mann Klaus Ufer vor: „Ich nominiere Winfried oder Wilfried Meißner.“ Oberbürgermeister Burkhard Jung fragte nach: „Ja, wie denn nun?“ Er heißt Wilfried Meißner. „Entschuldigung, ich war mir nicht sicher“, so Ufer. mehr…

Der Stadtrat tagt: Feuerwehrleiter war beim Hochwasser in Urlaub – und es war gut so

Peter Heitmann vertrat während des Hochwassers seinen Chef.
Eine Boulevardzeitung mit großen Buchstaben hat gestänkert: Der Leiter der Branddirektion Leipzig, Karl-Heinz Schneider, war während des Hochwassers im Urlaub. Angeblich habe er am Balaton Badeferien gemacht. So ein Skandal, oder? mehr…

Der Stadtrat tagt: Zwei Grundschulen für die Thomaner

2013 auf konträren Positionen: Kulturbürgermeister Faber und Thomaskantor Biller.
Die Edouard-Manet-Schule wird stärker als bisher als die Grundschule der Stadt Leipzig für die Ausbildung der Thomaner-Anwärter positioniert. Dies beschloss der Stadtrat auf seiner heutigen Sitzung. „Wir sind nicht gegen eine private Grundschule auf dem Campus des Forum Thomanum, stellte Stadtrat Stefan Billig (CDU) fest. „Wir sind für beides, nämlich auch für eine Grundschule in kommunaler Trägerschaft.“ Beide sollten nicht in Konkurrenz stehen sondern in Symbiose. Die Elternvertreter wüssten dies. mehr…

Der Stadtrat tagt: Nach Tod eines Kleinkindes – OBM muss neues Jugendamt überprüfen

Jugendbürgermeister Thomas Fabian zeigte sich verwundert.
Ein tragischer Todesfall eines Kleinkindes kostete Jugendamtsleiter Siegfried Haller im vergangenen Jahr das Amt. In dessen Folge wurde das Amt für Jugend, Familie und Bildung neu gebildet. Nun muss Oberbürgermeister Burkhard Jung extern prüfen lassen, ob dies seine Sach- und Strukturziele erfüllt. mehr…

NSU-Skandal: Neues aus dem Bermuda-Dreieck

Kerstin Köditz (Die Linke)
Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) geht offenbar schlampig mit seinen Aktenbeständen um. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte und die vom Sächsischen Staatsminister des Innern eingesetzte Expertenkommission haben bei der Prüfung des Ablagesystems erhebliche Mängel festgestellt.Dass im Archiv der Schlapphüte wie aus dem Nichts neue Unterlagen zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufgetaucht sind, überrascht angesichts der Pannenhäufung bei der Verfolgung der Rechtsterroristen nicht wirklich. mehr…

Der Stadtrat tagt: Arena Leipzig soll mehr sportlich genutzt werden

Arena Leipzig
2017 läuft der Nutzungsvertrag der Stadt mit der ZSL Betreibergesellschaft aus. Schon jetzt möchte die CDU die Stadtverwaltung verpflichten, in einem Folgevertrag sicherzustellen, dass die ursprünglich geplante Nutzung von 70 % zu Zwecken des Sports auch umgesetzt wird. Derzeit sind es viele Konzerte und Unterhaltungsveranstaltungen, die die Halle auslasten. mehr…

Der Stadtrat tagt: Leipzig bekennt sich zum Wasser als Menschenrecht

Leipzig bekennt sich zum Wasser als Menschenrecht.
Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat heute den Antrag der SPD-Fraktion angenommen, sich zur Unterstützung der Ziele des EBI zu bekennen. Dieser steht für die Europäische Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“ und setzte sich zum Ziel, die Privatisierung der Wasserwirtschaft zu verhindern, sowie den Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. mehr…

Soll der Felsenkeller zum Supermarkt werden? - Kulturschaffende rufen zur Protest-Demo auf

Felsenkeller in der Karl-Heine-Straße.
Gefahr in Verzug in Plagwitz? - Das befürchten jedenfalls die Mitstreiter der Schaubühne in der Karl-Heine-Straße. Es geht um den legendären Felsenkeller – das eigentliche Wahrzeichen von Plagwitz. Am historischen Ballhaus und der traditionsreichen Kulturstätte Felsenkeller geschieht seit Jahren nur wenig. Jetzt aber scheinen die Eigentümer zu planen, im Felsenkeller einen Supermarkt zu errichten. mehr…

Der Stadtrat tagt: Ein Haus für Leipzigs freie Kulturszene?

Skadi Jennicke (Die Linke) im Stadtrat
Seit zwei Jahren schon beantragt die Fraktion Die Linke die Errichtung eines Hauses für die Leipziger Szene. „Wir haben der Stadtverwaltung vertraut, dass es hier Fortschritte geben würde, nun beantragen wir, dass im dritten Quartal eine Vorlage in die Ratsversammlung eingebracht wird, die den Investitionsbedarf und mögliche Investoren nennt“, sagte Skadi Jennicke. mehr…

Der Stadtrat tagt: Bürgeranfragen zu Containerschule, Fluglärmbeauftragtem und Tiergefährdung am Centraltheater

Keine Ausschreibung eines Fluglärmbeauftragten. Der gerade frisch wiedergewählte Heiko Rosenthal sieht die Stelle nicht als zwingend an.
Die Bürgeranfragen im Leipziger Stadtrat heute handelten von drei ganz unterschiedlichen Themen. Frankziska Riekewald wollte wissen, ob es richtig ist, dass sich der Bau der Mittelschule in der Goyaschule bis ins Jahr 2018 verzögert wird. Darauf antwortete der frisch wiedergewählte Bürgermeister für Schule, Thomas Fabian: Ja, frühestens im Herbst 2018 wird der Schulbetrieb dort aufgenommen. In der Folge muss die Grundschule fünf, die in die Räume der Spotmittelschule ziehen soll, weiter als Containerschule erhalten bleiben. mehr…

Der Stadtrat tagt: Wahl des Wirtschaftsbürgermeisters bringt kein Ergebnis im ersten Wahlgang

Neben dem amtierenden Bürgermeister Uwe Albrecht kandidierte Marcus Tolle für die FDP. Der Volljurist mit kaufmännischem Abschluss sorgte für eine knappe Abstimmung im ersten Wahlgang. 29 Stimmen errang der Amtsinhaber, Herausforderer Tolle kam auf 27 Stimmen bei 8 Enthaltungen und 6 ungültigen Stimmen. Damit verfehlten beide die absolute Mehrheit, worauf Wolfgang Leuze von der Fraktion Bündnis 90/die Grünen beantragte, die Wahl bis zur nächsten Ratsversammlung auszusetzen. mehr…

Verwaltungsgericht weist Klage ab: Jens Spiske kann Bürgermeister von Markranstädt werden

Jens Spiske.
Fast neun Monate hat es gedauert von der Bürgermeisterwahl in Markanstädt bis zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Leipzig am Mittwoch, 19. Juni: Die Klage gegen die Wahl von Jens Spiske zum Bürgermeister von Markanstädt wird abgewiesen. Wahlanfechtungen verhinderten schon gleich nach der Wahl am 30. September den Amtsantritt des Wahlsiegers. mehr…

Der Stadtrat tagt: Fabian bleibt Sozialbürgermeister – Liebscher verliert mit 20 Stimmen

Thomas Fabian bleibt Leipzigs Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule. Der Stadtrat bestätigte ihn heute um 15:18 Uhr im Amt. Fabian bewarb sich um seine zweite Amtszeit mit einer Rede, die sowohl das Erreichte als auch das Geplante erläuterte. „In meiner Amtszeit wurden 200 Millionen in Schulen und Kitas investiert, wir haben allein 55 neue Kitas gebaut, sowie die Schulsozialarbeit sowie die offene Seniorenarbeit ausgebaut“, sagte er. mehr…

Der Stadtrat tagt: Heiko Rosenthal mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt

Heiko Rosenthal bei seiner Ansprache
Eine große Überraschung ist es mangels anwesender Gegenkandidaten nicht, dass Heiko Rosenthal (Die Linke) Bürgermeister für Ordnung, Umwelt und Sport bleibt. In seiner Kanditaturansprache brauchte es Rosenthal mit dem einzigen Gegenkandidaten Ludger Hinsen (ein Wahlvorschlag von Stadtrat Klaus Ufer, NPD) nicht aufnehmen, denn Herr Hinsen war nicht anwesend. Und so lud Heiko Rosenthal die Abgeordneten auf eine fiktive Flussfahrt von Lützschena bis zum Connewitzer See ein, bei der er die Errungenschaften seiner ersten Amtszeit einflocht. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Sächsischer Krippengipfel der Grünen-Landtagsfraktion
Namensschild und Kommission - Braucht die Polizei unabhängige Kontrolle?
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Video vom Flashmob am 16. April auf
dem Leipziger Hauptbahnhof
- Schaltung: eine Woche vorher, 3 Tage nachher - Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12. - Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten
Grüne Fraktion Leipzig Zur Website der Grünen Leipzig
Fraktion Die Linke im Stadtrat Leipzig

_Neues aus der Fraktion:

Weitere News und Termine der Fraktion Die Linke im Stadtrat Leipzig
Handwerkskammer zu Leipzig Alle Kurse und Seminare im Bildungsprogramm der Handwerkskammer zu Leipzig
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Student Leipzig - Wir brennen für Hochschul-News
Unser Senf
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Link-Tipps.
Aktion Deutschland hilft