Wissenschaftlicher Nachwuchs in Leipzig: Wie sieht es mit der Populären Musik in der Messestadt aus?
Daniel Thalheim
09.07.2010
So sieht der Kopf der Umfrage-Seite aus: "Förderung von Nachwuchsmusikern im Bereich der Populären Musik in Leipzig" heißt die Masterarbeit von Maria Schüritz
Foto: L-IZ Screen
"Förderung von Nachwuchsmusikern im Bereich der Populären Musik in Leipzig" heißt die Masterarbeit einer jungen Leipzigerin. Sie wird im September abgeschlossen sein. Bis dahin können Musiker an einer Umfrage und Datenerhebung teilnehmen und Maria Schüritz helfen heraus zu bekommen, wie es denn wirklich mit der Leipziger Musikszenerie aussieht.
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Die 24-jährige Leipzigerin studiert seit 2005 an der Hochschule Merseburg (FH), zuerst den Bachelorstudiengang Kultur- und Medienpädagogik und nun den Masterstudiengang Angewandte Medien- und Kulturwissenschaften. Nebenbei singt sie in momentan drei Musikprojekten. Solo ist Schüritz die "Loop-Station", im Duett beim "Akustikduo Damario" dabei und spielt in der Funkband "Funky Zebra" mit.
"Meine Masterarbeit wird im September fertig und basiert auf dieser Umfrage, Interviews mit verschiedenen Fachleuten von dem Villa e.V., mit KAOS, HMT und weiteren Kulturschaffenden sowie Recherchen", beschreibt Schüritz ihr Unterfangen. "In diesem Rahmen habe ich eine Umfrage erstellt, die vorhandene Projekte der Nachwuchsförderung untersuchen soll. Außerdem will ich heraus finden, welche Arten von Bandförderung fehlen oder ausgebaut werden können."
Maria Schüritz könnte mit ihrer Arbeit einen großen Beitrag für die Leipziger Musikerszene schaffen
Foto: Tommy Eißrich
Befragt werden sollen Musiker oder Leute, die aktiv Musik machen oder gemacht haben. Sie müssen aus dem Raum Leipzig stammen und bis ungefähr 35 Jahre alt sein. Das schließt natürlich schon ältere Kaliber wie die Leipziger Rocker von Die Art aus. Aber vielleicht fühlen sich Formationen wie "Disillusion", "Dark Suns", "Sonic Boom Foundation", "ZIN" oder andere Kollegen angesprochen, die aktiv Musik schaffen und an einer Ermittlung von Leipziger Fehlstellen teilnehmen wollen.
Mit "Populärer Musik" schränkt die Nachwuchs-Wissenschaftlerin den Bereich auf Sparten wie Rock, Pop, Jazz, Schlager, HipHop, Elektronische Musik, Weltmusik, Singer-Songwriter ein. Natürlich können auch Folkmusiker, Metaller, Punk Rocker und die Hardcore Punk-Fraktion an der Umfrage teilnehmen.
Schüritz sagt zur Umfrage und ihrer späteren Veröffentlichung im Internet: "Dies ist eine anonyme Befragung. Die Daten mit Deinen Antworten enthalten keinerlei auf die Teilnehmer zurückführende Informationen. Der Fragebogen nimmt ca. 20 Minuten in Anspruch. Es gibt keine falschen oder richtigen Antworten."
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