Wissenschaftliche Erfolge 2011: Fachzeitschrift "Science" kürt Leipziger Forschung zum Denisova-Menschen auf Platz 3
Redaktion
27.12.2011
Ausgrabungen im östlichen Teil der Denisova-Höhle.
Foto: Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie
Es war eine Sensation, als ein Team um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig im Dezember 2010 das Kerngenom eines mindestens 30.000 Jahre alten Fingerknochens aus der sibirischen Denisova-Höhle sequenzierte und eine neue Urmenschenart identifizierte.
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Analysen zufolge teilte der Denisova-Mensch eine gemeinsame Herkunft mit dem Neandertaler, schlug aber danach einen anderen evolutionären Weg ein. Weitere Untersuchungen von einem internationalen Forscherteam um Max-Planck-Wissenschaftler Mark Stoneking im Jahre 2011 zeigten: Der Denisova-Mensch hat Erbgut an heute lebende Populationen auf Neuguinea, an australische Ureinwohner und philippinische Populationen weitergegeben und war über ein großes ökologisches und geographisches Gebiet verbreitet, das von Sibirien bis ins tropische Südostasien reichte.
Die Fachzeitschrift "Science" kürte die Leipziger Forschungen zum Denisova-Menschen nun zur Nr. 3 unter den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Jahres 2011.
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Vom 21. Mai bis 23. Juni werden im Bereich Käthe-Kollwitz-Straße und Karl-Heine-Straße zwischen Westplatz und Felsenkeller sowie an der Kreuzung Käthe-Kollwitz-Straße/ Klingerweg Gleisbauarbeiten durchgeführt. mehr…
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Freudige Nachrichten verkündeten Kulturdezernent Michael Faber und Leipzigs Kulturamtsleiterin Susanne Kucharsky-Huniat am 16. Mai. Der Kulturetat der freien Szene wird bis 2015 aufgestockt. Doch woher das Geld kommen soll, ist nicht bekannt und umgehend folgen kritische Töne von der Freien Szene. Denn die neue Vorlage hebelt ihrer Meinung nach den alten Ratsbeschluss "5 Prozent für die Freie Szene" von 2008 aus. mehr…
Die Causa Citytunnel ist mal wieder auf dem Plan der heutigen Ratsversammlung gelandet. Diesmal ging es rund um die Werbung bzw. Nicht-Werbung für die Röhre unter Leipzig. Denn nach Meinung der CDU-Fraktion „schaffen es Beteiligte und Unbeteiligte noch immer, dieses Projekt in denkbar schlechtestem Licht erscheinen zu lassen.“ mehr…
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Krankhaftes Übergewicht ist nicht allein das Resultat aus übermäßiger Lust am Essen und mangelnder Bewegung. Dass diese Schlussfolgerung zu einfach wäre, gilt in der Forschung seit einiger Zeit als gesichert. Wie kommt es also, dass inzwischen die Hälfte der Deutschen übergewichtig und etwa 20 Prozent bereits fettleibig (adipös) sind? Ist Übergewicht Schuld oder Schicksal? mehr…
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