Cuno-Winkler-Preis: Leipziger Forscher werden mit höchstdotiertem Preis der Nuklearmedizin ausgezeichnet
Matthias Weidemann
20.05.2012
Prof. Dr. Osama Sabri und Dr. Henryk Barthel.
Foto: Uni Leipzig
Wieder wurden Wissenschaftler der Uni Leipzig mit wichtigen Forschungspreisen ausgezeichnet. Gleich zwei Leipziger Nuklearmediziner wurden auf der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) in Bremen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten geehrt. Der Cuno-Winkler-Preis ist mit 7.500 Euro der höchstdotierte Preis auf dem Gebiet der Nuklearmedizin
in Deutschland.
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Prof. Henryk Barthel, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Leipzig, erhielt den Cuno-Winkler-Preis für seine in der Fachzeitschrift "Lancet Neurology" 2011 veröffentlichte Arbeit zur Amyloid-Bildgebung im Positronen-Emissions-Tomographen (PET) bei der Alzheimer-Demenz. Prof. Barthel und Klinikchef Prof. Osama Sabri erforschen seit mehreren Jahren erfolgreich die Amyloid-PET, eine Methode, die in naher Zukunft einen wichtigen Beitrag zur besseren und früheren Diagnostik der Alzheimer-Krankheit leisten könnte.
Prof. Dr. Osama Sabri und Dr. Henryk Barthel.
Foto: Uni Leipzig
Der 2003 gestorbene Cuno Winkler, nach dem der Preis benannt ist, gilt in Deutschland als einer der nuklearmedizinischen Wegbereiter. Während der Jahrestagung erhielt außerdem Assistenzarzt Dr. Lars Kurch den mit 1.000 Euro dotierten Preis für das beste wissenschaftliche Poster. Darin ging es um die Interpretation der PET-Bildgebung beim pädiatrischen Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphom ist eine bösartige Tumorerkrankung des Lymphsystems, bei der gerade bei Kindern aber gute Heilungschancen bestehen.
Dr. Kurch ist in der Arbeitsgruppe "Onkologie-PET" um Prof. Regine Kluge tätig, die das Zentrum zur PET-Datenanalyse einer großen europaweiten Studie zur Verbesserung der Diagnostik und Behandlung der Hodgkin-Krankheit im Kindesalter bildet. Prof. Sabri ist auf die jüngsten Erfolge seiner Mitarbeiter stolz: "Mit den beiden Preisen zeigt sich erneut, dass es uns Leipzigern in den letzten Jahren gelungen ist, in der nuklearmedizinischen Forschung deutschlandweit Spitzenniveau zu erlangen. Die aktuellen Erfolge sind echte Teamleistungen, und es macht sehr viel Freunde, eine Klinik mit solch engagierten Teams zu leiten."
Man kann es positiv formulieren. Etwa so: "Quote der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife in Dresden und Leipzig am höchsten". Man kann es auch vom anderen Ende her betrachten: Quote der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in Leipzig, Chemnitz und Nordsachsen am höchsten. Das Landesamt für Statistik hat am Mittwoch, 19. Juni, die erste Variante gewählt. mehr…
Das Studentenwerk Leipzig, sozialer Dienstleister für die Studierenden aller Leipziger Hochschulen, weitet seine Unterstützung für Studierende in besonderen Lebenslagen aus. Unweit des Stadtzentrums baut das Studentenwerk ein ehemaliges Lehrgebäude der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in ein „Center for Social Services“ um. mehr…
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Der Marketing-Club Leipzig e.V. (MCL) zog auf seiner Jahreshauptversammlung am Dienstag, 18. Juni, positive Bilanz. Präsident und Vizepräsidenten wurden bei den Neuwahlen in ihrem Amt bestätigt und einstimmig für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Ergänzt wird das Führungsgremium durch drei neue Beiräte. mehr…
Am Mittwoch, 19. Juni, debattierte der Sächsische Landtag zu den Hochwasserfolgen im Freistaat. Eigentlich hat die Flut kein Umdenken bewirkt. Die regierende Koalition von CDU und FDP findet die Errungenschaften bei Deichen und Technischen Anlagen vorbildlich. Dass der rein auf technische Bauten fixierte Aufwand Kritik findet, hat nicht nur in Leipzig zu einigen irrationalen Reaktionen geführt. mehr…
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Wer kennt sie nicht, die wohl leidenschaftlichste und und gleichzeitig traurigste Liebesromanze der Weltliteratur? Ein alter Streit zwischen den Häusern Capulet und Montague ist Ausgangspunkt dieser Geschichte. Provoziert durch Tybalt lodert der Familienzwist aufs neue auf und ruft Prinz Escalus von Verona auf den Plan. Er verlangt unter Androhung der Todesstrafe ein Ende der Fehde zwischen den beiden Familien. mehr…
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Der Vorentwurf des Bebauungsplanes für ein rund 55 Hektar großes Gebiet in Lützschena-Stahmeln zwischen der Bundesstraße 6 im Norden und der Halleschen Straße im Süden ist zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben. Das Areal soll als Gewerbegebiet entwickelt werden. Die genaueren Modalitäten der Öffentlichkeitsbeteiligung werden gesondert bekannt gemacht. mehr…
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