Projektideen gesucht: Medienwerkstatt Villa Leipzig setzt mit Filmklub auf Experimentierfreude
Daniel Thalheim
13.01.2012
Filmklub der Medienwerkstatt in den Räumen der Villa Leipzig.
Bild: LeiSA GmbH / Medienwerkstatt
Seit 1991 gibt es die Medienwerkstatt bereits. Nach 20 Jahren ist das Feuer für die Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen nicht erloschen. Jetzt sucht der Filmklub der Medienwerkstatt Leipzig neue Projektideen. Medienkünstler Sebastian Hirsch will in der "Villa" durchs Film-ABC führen.
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"Die Medienwerkstatt Leipzig hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen eine mediale Kompetenz zu vermitteln, um die Auswirkungen des alltäglichen Medienkonsums erfassen und verarbeiten zu können", heißt es zur Arbeit der Medienwerkstatt Leipzig auf deren Homepage. "Ziel ist, ihnen zu ermöglichen, aus einem rein passiven Medienverhalten herauszutreten und selbstbewusst den Umgang mit Medien voranzutreiben und für selbstproduzierte Medienarbeiten eine Öffentlichkeit zu schaffen."
Film-ABC mit dem Leipziger Filmklub.
Bild: LeiSA GmbH / Medienwerkstatt
Für diesen selbstbewussten Medienumgang sucht der Filmklub der Medienwerkstatt Leipzig neue Projektideen. Man weiß, dass nur durch neue Teilnehmer das Ganze am besten funktionieren könnte. "Im Filmklub können begeisterte Filmemacher und Filmfans diskutieren und Ideen entwickeln", heißt es in der neuesten Mitteilung der "Villa Leipzig".
"Wir setzen uns mit dem Film-ABC, von A wie Aufnahme bis Z wie Zensur, theoretisch wie praktisch auseinander“, erläutert Sebastian Hirsch. Der junge Mann studiert Medienkunst in Halle und betreut den Klub sowie den Schnittkurs der Medienwerkstatt. "Wir beschäftigen uns mit Analysen, sind dabei aber sehr neugierig und setzten Ideen um. Auch mit dem Ziel eigene Filme zu realisieren“, schreibt er zu seiner Aufgabe. Das heißt für ihn: Drehbuch, Dramaturgie und Filmsprache.
In der Medienwerkstatt erwartet Hirsch Experimentierfreude der künftigen Teilnehmer. Er gibt an, dass mit der in der Medienwerkstatt vorhandenen Kameratechnik und den dort untergebrachten digitalen Schnittplätzen die Gruppe eigene Kurzfilme und Dokumentationen produzieren kann. Aus den Beiträgen könnten sich sogar Wettbewerbsteilnahmen ergeben, teilt man aus der "Villa" mit.
Die Teilnehmenden dürfen nicht jünger als 17 Jahre sein und sollten mit einem "ausgeprägten Interesse für Filme und mit unendlich viel Lust, sich Filmgeschichten auszudenken und zu realisieren," ausgestattet sein. Der Filmklub will sich ab dem 13. Januar jeden Freitag 17 Uhr in der Medienwerkstatt in der Lessingstraße 7 treffen. Die Teilnahme soll 5 Euro pro Monat kosten.
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