AMI 2010: Skoda-Flotte rollt zur Eishockey-Weltmeisterschaft
Jan Kaefer
16.04.2010
Schlüsselübergabe bei Skoda.
Foto: Jan Kaefer
Eine stolze Flotte von 40 schneeweißen Skoda-Fahrzeugen machte sich am Mittwoch-Nachmittag vom Leipziger Messegelände aus auf den Weg nach Köln und Mannheim. Dort wird im Mai die Eishockey-WM ausgetragen. Die offizielle Schlüsselübergabe erfolgte im Rahmen der AMI 2010.
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Skoda-Pressesprecher Cerny (li.) mit Messe-Chef Buhl-Wagner.
Foto: Jan Kaefer
Großer Bahnhof gestern am AMI-Messestand von Skoda. Anlässlich der am 7. Mai startenden Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland, hatte der tschechische Autobauer mit einem illustren VIP-Aufgebot zur Pressekonferenz geladen. Neben Bundestrainer Uwe Krupp und den Nationalspielern Alexander Barta sowie Christoph Ullmann, den wichtigsten Köpfen des WM-Organisationskomitees Uwe Harnos, Franz Reindl und Henner Ziegfeld, hatte es sich selbst Messe-Chef Martin Buhl-Wagner nicht nehmen lassen, der öffentlichkeitswirksamen Schlüsselübergabe beizuwohnen. Skoda-Pressesprecher Jaroslav Cerny überreichte den symolischen Riesen-Schlüssel an den Präsidenten des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) Uwe Harnos, der gleichzeitig Chef der WM-Organisatoren ist.
WM-Maskottchen Urmel und die Skoda-Flotte.
Foto: Jan Kaefer
Die Vorfreude auf das bevorstehende Turnier der 16 weltbesten Eishockey-Nationen war allseits spürbar. Es soll das ganz große Ding werden - also geizen die Organisatoren auch nicht mit Superlativen. Im Mittelpunkt der "Think Big!"-Strategie steht zweifellos das WM-Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und den USA. Dieses wird in der Schalker Veltins-Arena vor über 76.000 Zuschauern steigen. Diese Zahl wäre absoluter Weltrekord und würde gewiss einen Eintrag ins Guiness-Buch wert sein. Skoda hat sich diesen Eintrag bereits erarbeitet. Seit nun schon 18 Jahren sind sie Hauptsponsor einer Eishockey-WM. So lange hielt es bisher kein Sponsor bei einer Sport-Weltmeisterschaft aus.
Der Run auf die Eintrittskarten des Turniers ist gewaltig. Die Eröffnungspartie ist faktisch ausverkauft. Auch ansonsten gehen die Tickets weg wie warme Semmeln. Aktuell wurden bereits 350.000 Karten an den Eishocky-Freund gebracht. WM-Generalsekretär Franz Reindl setzte das Verkaufsziel auf 400.000 Tickets fest - schielt jedoch auf die Marke 450.000 bis 500.000 Besucher.
Vorfreude auf die Eishockey-Weltmeisterschaft.
Foto: Jan Kaefer
Dem Deutschen Eishockey-Team würde das sicher genauso gut gefallen. "Das wird eine einzigartige Sache, ein riesen Event!", legte sich Nationalspieler Alexander Barta fest, "Man hat nicht oft die Gelegenheit dazu, eine WM im eigenen Land zu spielen." Die Mannschaft befindet sich mitten in der zweiten Vorbereitungswoche und hat derweil in Dresden ihr Lager aufgeschlagen. Am Freitag (20:00 Uhr) und am Samstag (17:30 Uhr) läuft das Team deshalb in Crimmitschau zu zwei Vorbereitungsspielen gegen Norwegen auf das Eis - Autogramme vor dem Spiel inklusive - aber nur ausnahmsweise, denn "wir sind gern dort!", wie Barta bekannte.
Bundestrainer Krupp: "Setzen uns große Ziele!"
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"Wir setzen uns große Ziele für die Heim-WM.", versprach Bundestrainer Uwe Krupp. Das bedeutet, zunächst einmal die Vorrunde zu überstehen. Mit den USA, Finnland und Dänemark lauern dort nämlich schon ein paar ganz dicke Fische. Mindestens einer davon soll besiegt werden. Nach den Krupp'schen Planungen wurde dafür Dänemark auserkoren - aber auch die "haben uns schon einige Kopfschmerzen bereitet." Dennoch - Deutschland will in die Zwischenrunde. Dort, so Krupp, seien dann die Nerven nicht mehr so angespannt und sein Team kann befreit aufspielen. Mit welchem Erfolg, werden wir spätestens nach dem Finale am 23. Mai wissen.
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