Warm-Up für die AMI 2012 beendet: Messedreier schließt mit 41.500 Besuchern
Redaktion
14.04.2011
Der AMI-DReier ist beendet. 41.500 Besucher, kein Lückenfüllerstatus und ein wenig "Warm Up - Gefühl"
Foto: Jan Kaefer
Es wurde gebrummt, geschaut und natürlich auch gehandelt in den vergangenen fünf Tagen auf dem Leipziger Messegelände. Das Appetithäppchen aus AMIcom, -tec und -style sollte neben der üblichen Geschäftsbeziehungspflege auch eine Lücke schließen. Die zwischen zwei Jahren AMI, doch es ist durchaus ein wenig mehr auf dem Teller gewesen.
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Zumindest wurdeso viel geboten, das es 41.000 Besucher in der Zeit vom 9. bis 13. April in Glashalle und die drei Ausstellungshallen zog. Wie die Messeleitung heute, am letzten Tag der Veranstaltung übermitteln ließ, hätte somit „Das Trio aus AMITEC, AMICOM und AMISTLE ... gezeigt, dass automobile Veranstaltungen der Leipziger Messe für unsere Aussteller eine optimale Plattform für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse sind. Das ist ein sehr positives Signal für die automobilen Messen 2012“. Sagt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe und zeigt sich mit den fünf Messetagen zufrieden.
Im Prinzip war es schon eine Premiere, welche da auf dem Gelände stattfand, denn während in den geraden Jahren - also auch 2012 wieder - mit der AMI eine Autoschau voller neuer Automobile der internationalen Hersteller im Vordergrund stehen, müssen sich die Messemacher mit dem Messedreier in den ungeraden Jahren auf die "kleinteiligeren" Felder beschränken. Einbauten, Technik und Aussehen standen somit neben Beratungsleistungen rund um Kraftstoff, Geräte, Reparaturen und dem einen oder anderen Fingerzeig auf Entwicklungen im mobilen Bereich 2011 auf der Tagesordnung.
Während insbesondere die Aussteller von AMItec und AMIcom laut Messe über eine starke Fachbesucherfrequenz, intensive Gespräche und eine höhere Anzahl an Abschlüssen berichten, setzte man auch auf ein Rahmenprogramm, welches sich mit der AMIstyle durchaus zugkräftig anließ.
Es war durchaus Platz auf der Messe, die zum entspannten Schauen ebenso einladen konnte, wie zu Fachgesprächen
Foto: Jan Kaefer
Beispielsweise das Drift-Taxi - also der Ort, wo man sich richtig durchschütteln lassen konnte, wurde sehr gut angenommen. Die erstmals auf der Messe erschienen Automobilclubs hatten ihre Liebhaberstücke mitgebracht und konnten bei so manchem Autonarr für glänzende Augen sorgen. Und so wurde auch ein wenig dem Fetisch bei Blicken in Motoren und auf Edelkarossen gefröhnt.
Und so zeigt sich auch VDIK-Präsident Volker Lange vom Lückenfüller, der keiner war, überzeugt und bringt eben jene Formulierung, die den Weg in die Überschrift fand: „Der diesjährige Dreier war für mich das ideale Warm-up für die kommende Auto Mobil International/AMITEC im Juni 2012. Es werden alle Anstrengungen unternommen, um die nationale und internationale Bedeutung der einzigen internationalen Automesse in den geraden Jahren weiter auszubauen. Ich bin froh darüber, dass schon jetzt ein großes Interesse von Seiten der Hersteller signalisiert wird.“
Und so bleibt wohl getreu dem Motto, nach dem Spiel ist vor dem Spiel nach fünf Tagen AMI light nur der Blick ins kommende Jahr. Vom 2. bis 10. Juni erwartet die Besucher die im Jahr 2012 einzige internationale Automobilausstellung in Deutschland. Dann macht Frankfurt Pause und die Leipziger dürfen richtig durchstarten. Die AMI - Auto Mobil International findet dann im Verbund mit der AMItec statt. Die AMIcom wird vom 29. März bis 1. April 2012 veranstaltet.
... und auch mal zur Kaffeepause Zeit ließ.
Foto: Jan Kaefer
Einige Stimmen der Aussteller (Informationen Leipziger Messe)
„Wir sind sehr zufrieden mit der AMItec. Die Verkaufsgespräche waren in diesem Jahr sehr erfolgreich. Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, qualitativ bessere Aufträge abzuschließen als im Vorjahr“ schätzt Elke Benner, Divisionsleiterin Automotive bei der Adolf Würth Gmbh & Co. KG ein. Das Unternehmen verzeichnet einen Neukundenzuwachs im zweistelligen Bereich. Benner: „Das zeigt sich auch beim Umsatz. Wir verzeichnen ein Plus von 30 Prozent.“
Der AMIcom-Aussteller Audio Design. „Wir sind mit der AMICOM 2011 sehr zufrieden. Wir konnten die Händlerkontakte im Vergleich zum Vorjahr wesentlich steigern. Auch spüren wir einen Anstieg der Internationalität auf der Messe – besonders aus Asien und Russland. Besonders freuen wir uns über die Umsatzsteigerung, die zwischen 15 und 20 Prozent liegt. Die AMICOM bestätigt damit ihren Status als internationale Branchenleitmesse“, sagt Andreas Raedke, Betriebsleiter bei der Audio Design GmbH.
Hans-Jörg Köninger, Vorstand Marketing und Controlling der ELIA Tuning & Desgin AG und Vorstandsmitglied des Verbandes der Automobil Tuner e.V., resümiert stellvertretend für die AMISTYLE-Aussteller: „Die gute Besucherfrequenz und das Interesse an den Produkten ist sehr erfreulich für uns und bestätigt unsere Teilnahme. Wir können unseren Kollegen die Messestadt Leipzig und die neuen Bundesländer nur empfehlen.“
Messe-Umfrage unter den Anbietern (Informationen Leipziger Messe)
Die hohe Anzahl an Fachbesuchern und die intensiven Kundenkontakte bestätigen den Status von AMITEC und AMICOM als Branchenmessen. 71 Prozent der AMITEC-Aussteller und 61 Prozent der AMICOM-Aussteller berichten über Geschäftsabschlüsse während der Messetage.
Ein gutes Nachmessegeschäft erwarten 80 Prozent der AMITEC-Aussteller und 86 Prozent der AMICOM-Aussteller.
AMITEC und AMICOM weisen ein internationales und überregionales Einzugsgebiet aus. 91 beziehungsweise 75 Prozent der Besucher legten einen Anreiseweg von mehr als 100 Kilometern zurück. Der Anteil des internationalen Fachpublikums lag beispielsweise bei der AMICOM bei 34 Prozent. Zudem gaben 91 Prozent aller Besucher an, die Messen auch im kommenden Jahr wieder besuchen zu wollen.
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