BMW teilt mit: Werk Leipzig wird Kompetenzzentrum für den Bau von Elektrofahrzeugen
Redaktion
09.04.2010
Montagestrecke im BMW Werk Leipzig.
Foto: BMW Werk Leipzig
Das BMW Werk Leipzig soll – neben der bestehenden Produktion kleiner Fahrzeugklassen – zum Kompetenzzentrum für die Produktion von Elektrofahrzeugen werden. Das teilte Manfred Erlacher, der Leiter des Werkes mit. Der aktuelle Anlass ist klar: Die AMI Leipzig gibt ab morgen die neuen Trends fürs Autofahren vor.
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Noch vor dem bereits angekündigten Megacity Vehicle wird das Werk eine Erprobungsflotte eines rein elektrisch angetriebenen BMW Modells auf Basis des 1er Coupés bauen. Schon 2011 soll der bislang als Studie präsentierte BMW Concept ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupés in einer Erprobungsflotte von mindestens 600 Stück auf die Straßen kommen.
Ähnlich wie mit dem Pilotbetrieb des MINI E will das Unternehmen damit praxisnahe Erfahrungen aus der Nutzung des Elektroantriebs sammeln – diesmal ganz im Stil der BMW typischen Freude am Fahren. Bis spätestens 2015 soll dann aus dem Werk Leipzig ein großstadttaugliches Elektrofahrzeug in Serien folgen.
In den kommenden drei bis vier Jahren werde dafür ein dreistelliger Millionenbetrag investiert, so Erlacher. Das findet denn auch Mike Hauschild, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, zukunftsweisend: "Die BMW-Investition ist nicht nur ein Beweis, wie sich Sachsen längst wieder als Automobilland etabliert hat. Sie beweist zudem, wie innovativ die Branche im Freistaat ist. Sachsen wird immer mehr zu einem Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Die Forschungs- und Entwicklungslandschaft, die Infrastruktur sowie die hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiter bilden dafür ebenso die besten Rahmenbedingungen wie die 'weichen' Standortfaktoren des Freistaates."
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