EU gibt EFRE-Mittel für City-Tunnel frei: 77 Millionen Euro weniger von viel für Sachsen
Redaktion
03.09.2011
City-Tunnel Leipzig.
Foto: Ralf Julke
Angesichts der Gesamtkosten von bereits fast einer Milliarde Euro, genauer natürlich 960 Millionen plus X, wirkt die Meldung klein und ist dennoch eine positive. Die Belastung des Freistaates reduziert sich durch die heute freigegebeben europäischen Fördermittel um 77 Millionen Euro beim Bau des Gesamtkomplexes "Citytunnel".
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Die kann also heute das Ministerium des sächischen Verkehrsministers Sven Morlok vermelden. In der Mitteilung heißt es dazu: "Die Europäische Union hat dem über das Bundesverkehrsministerium eingereichten Antrag zur Unterstützung des Baus des City-Tunnels in Leipzig genehmigt. Demnach werden weitere 77 Millionen Euro durch den EFRE getragen."
„Mit der Freigabe von EFRE-Mitteln gelingt es uns, die finanzielle Belastung für den Freistaat in erheblichem Maße zu senken,“ so Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). Nun erheblich wäre sicher bei diesem noch zu Zeiten Kajo Schommers (CDU) gepanten Projekt etwas anderes, aber immerhin - 77 Millionen, welche nun über Umwege aus Steuergeldern Richtung Sachsen fließen.
Zur Verwendung teilt das Ministerium mit: "Die Fördermittel sollen für die technische Ausstattung der Stationen und den bahntechnischen Ausbau eingesetzt werden. Für die Netzergänzenden Maßnahmen wird gegenwärtig der Antrag durch die DB Netz AG vorbereitet. Zusammen mit diesem Antrag mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro wird das im EFRE-Bundesprogramm Verkehr bereitstehende Fördervolumen von 97,2 Millionen Euro ausgeschöpft."
Ohne die Bewilligung der EU-Förderung in Höhe von 77 Millionen Euro hätte sich der Kostenanteil des Freistaates bei dem Großprojekt, welches S-Bahn- und Regionalbahnlinien bündeln und damit dichtere Taktfolgen und kürzere Fahrzeiten im Nahverkehr bringen soll, auf 595,3 Millionen Euro belaufen.
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