Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Sachsens Sparorgie: Citytunnel schluckt S-Bahn-Pläne

Ralf Julke
Leipzigs Nahverkehr drohen heftige Einschnitte.
Leipzigs Nahverkehr drohen heftige Einschnitte.
Foto: Ralf Julke
9,5 Millionen Zugkilometer hat der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) derzeit im Raum Leipzig in Auftrag gegeben. 11,2 Millionen Kilometer sollen es eigentlich werden, wenn der City-Tunnel Leipzig 2013 fertig ist. Aber daraus wird wohl nichts.

Anzeige

Darauf wies in dieser Woche der Verbandsvorsitzende des ZVNL und Landrat des Landkreises Leipzig Dr. Gerhard Gey (CDU) hin. Der ZVNL ist einer von fünf Zweckverbänden in Sachsen, die für die Bestellung und Organisation des regionalen Schienenpersonenverkehrs zuständig sind. Alle müssen nach den derzeitigen Plänen der Bundesregierung künftig rund 8 Prozent ihrer Gelder einsparen. Im Schienenverkehr heißt das praktisch "von heute auf morgen", denn Zugkilometer werden mittelfristig und langfristig bestellt.

„Diese unerwarteten Kürzungen der Gelder“, so stellte Gey in dieser Woche fest, "werden wir nicht einfach so ‚ausschwitzen‘ können.“ Wenn der Freistaat Sachsen die Kürzungen in diesem Umfang tatsächlich beschließt, wird dies nicht nur spürbare Folgen für die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig sowie der Stadt Leipzig haben, auch die lokale Wirtschaft wird durch ein Zurückfahren der Investitionstätigkeit in Mitleidenschaft gezogen.

Die Geschäftsführung des ZVNL wurde vom Verwaltungsrat beauftragt, Konzepte zum Umgang mit den drastischen Mittelkürzungen zu erarbeiten. Infolge der Reduzierung der Finanzmittel in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro pro Jahr droht die Abbestellung von jährlich rund 800.000 Zugkilometern - das entspricht rund 8 Prozent.

Eine Abbestellung von ganzen Strecken in der Fläche soll dabei vermieden werden, da die Strecken im Großraum Leipzig im sachsenweiten Vergleich stark nachgefragt sind. Da der ZVNL außerdem langlaufende Verkehrsverträge abgeschlossen hat, ist zudem eine Abbestellung von Verkehrsleistungen nur bedingt und mit vorheriger Abstimmung mit den Nachbaraufgabenträgern möglich.

„Die entgegen allen bisherigen Zusagen drohenden Kürzungen zwingen uns, alle Leistungen, insbesondere aber alle Zugbestellungen auf den Prüfstand zu stellen“, so Dr. Gerhard Gey weiter, “auch hervorragend nachgefragte Verbindungen von Leipzig nach Dresden, Chemnitz, Halle, Delitzsch oder Borna stehen möglicherweise in Teilen zur Disposition."

102 Millionen Euro bekam der ZVNL in diesem Jahr zur Planung, Organisation und Bestellung des Schienenpersonennahverkehrs (S-Bahn, RE, RB und MRB) in der Stadt Leipzig sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen. Und nicht nur in Leipzig bedeutet die geplante Mittelkürzung den Verlust von Angeboten. Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), der den Raum um Dresden betreut, ist längst von der konkreten Abbestellung von Verbindungen die Rede.

Einige Pläne mit dem neuen S-Bahn-Netz sind nicht mehr bezahlbar.
Einige Pläne mit dem neuen S-Bahn-Netz sind nicht mehr bezahlbar.
Foto: Ralf Julke

Und ein ganz besonderes Projekt hat jetzt noch mehr Fragezeichen bekommen: der City-Tunnel Leipzig, der eigentlich für sechs neue S-Bahn-Linien konzipiert ist, die den Verkehrsraum Leipzig / Halle neu vernetzen und zusätzliche attraktive Verbindungen ins Umland schaffen. Der Tunnel macht eigentlich nur Sinn, wenn genau das passiert, denn er soll dazu beitragen, Personenverkehr von der Straße auf die Schiene umzulenken. Das FDP-geführte SMWA schreibt auf seiner eigenen Website: "Der Anteil des ÖPNV am motorisierten Verkehr in den Verdichtungsräumen sowie zwischen den Oberzentren ist zu erhöhen."

Was Torsten Herbst, der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, nun erklärt, bedeutet genau das Gegenteil: "Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts ohne neue Schulden ist nur zu erreichen, wenn es keine ideologischen Schonbereiche und Erbhöfe gibt. Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird seinen Beitrag erbringen müssen."

Doch wer gezwungen ist, 800.000 Zugkilometer abzubestellen, der wird nicht 1,7 Millionen Zugkilometer neu bestellen. Heißt im Klartext: Sinnvolle Linienerweiterungen etwa nach Grimma wird es nicht geben. Auch die seit Jahren geforderte durchgängige Nahverkehrsverbindung nach Erfurt kann "unter diesen finanziellen Bedingungen ganz sicher nicht eingerichtet werden“, wie Gey betont.

Und noch etwas verblüfft bei diesem sächsischen Kürzungsakt: Die Gelder, die an die Zweckverbände fließen, sind so genannte Regionalisierungsgelder. Sie werden vom Bund ausgereicht und von den Bundesländern nur weitergereicht an die mit dem SPNV beauftragten kommunalen Zweckverbände. Der Freistaat spart also in Wirklichkeit nichts ein, er verteilt nur um. Mit möglicherweise aberwitzigen Folgen. Denn wer Verkehrsleistungen wieder abbestellen muss, der muss in der Regel Vertragsstrafen zahlen. Denn auch die bestellten Unternehmen gehen ja in Vorleistungen, beschaffen eine teuren Wagenpark, der über die volle Vertragszeit fahren muss, damit er sich "rechnet".

"Bis zu 50 Prozent der angeblich eingesparten Mittel drohen so verloren zu gehen", erklärte Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Sächsischen Landtag, nachdem die Pläne der VVO bekannt wurden. "So einen Schildbürgerstreich dürfen auch CDU- und FDP-Fraktion dem Verkehrsminister nicht durchgehen lassen. Zumal die Fahrgäste parallel zum schlechteren Angebot auch noch mit Tariferhöhungen konfrontiert werden."

Dr. Gerhard Gey.
Dr. Gerhard Gey.
Foto: Landkreis Leipzig
Genau so ist es ja auch im Arbeitsgebiet des ZVNL: Mehr als 90 Prozent der dem ZVNL vom Freistaat Sachsen durchgereichten Regionalisierungsmittel des Bundes (rund 102 Millionen Euro im Jahr 2010) werden für die Bestellung von Verkehrsleistungen ausgegeben. Die verbleibenden Mittel setzt der ZVNL für Investitionen, wie etwa Finanzierung der Planungsvorbereitungen und Kofinanzierung der Baumaßnahmen an den Verkehrsstationen (Park&Ride-Anlagen, Bus-/Tramverkehrsanlagen zur Verknüpfung Bahn-Bus, Ausrüstungen) sowie für verbundbedingte Ausgaben für den Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und Verwaltung der Geschäftsstelle ein.

Und rund 20 Prozent der Zug-Leistung im ZVNL sind bereits heute nur noch durch diese „Ausschreibungsgewinne“ fahrbar, so der ZVNL. Das heißt: "Gewinne", die dadurch entstehen, dass Auftragnehmer wie Veolia/MRB oder die DB Regio AG und so weiter ihre eigenen Kosten drücken. Beim Personal zum Beispiel - hoffentlich nicht bei der Wartung. Aber wirklich Puffer ist da keiner, der noch eingespart werden kann.

Dass es eine reine Umverteilung ist, lässt Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP im Landtag, durchblicken, wenn er sagt: "Die notwendigen Einsparungen sind sicher nicht einfach zu verkraften. Doch wenn der Freistaat Investitionen der Verkehrsunternehmen weiter finanziell erheblich unterstützen soll, gibt es keine Alternative zur moderaten Senkung der laufenden Subventionen. Immerhin fließen in den Jahren 2011 und 2012 jeweils mehr als eine halbe Milliarde Euro in den gesamten ÖPNV in Sachsen."

Da hat er dann einfach die Regionalisierungsmittel, die der Bund eigentlich nur für den Schienenpersonennahverkehr ausreicht, mit den um 50 Millionen Euro gekürzten Investitionsmitteln für den ÖPNV (Straßenbahn, Bus) addiert. Das heißt: SPNV und ÖPNV müssen den Leipziger City-Tunnel quer subventionieren und am Ende ist nicht mal sicher, dass die geplanten S-Bahnen alle durchfahren.

VGWortLIZ


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Am 22. Mai Film und Diskussion in der naTo: „Wir weigern uns Feinde zu sein“

Wir weigern uns Feinde zu sein
Ein Film über eine einzigartige Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost ist am Dienstag, dem 22. Mai, um 19:30 Uhr der naTo, Karl-Liebknecht-Str. 8, zu sehen. Für den Film „Wir weigern uns Feinde zu sein“ begleiteten Stefanie Landgraf und Johannes Gulde zwölf deutsche Jugendliche. mehr…

Am 23. Mai: Podiumsdiskussion „Todesfalle Syrien – Aufstand der Hilflosen“ und Ausstellungseröffnung „Syrien 1986“

Am Mittwoch, dem 23. Mai um 19:30 Uhr wird Wolfgang Tiefensee, MdB (SPD), im BüroCafé Tiefensee, Gottschedstraße/Ecke Zentralstraße in Leipzig, mit Günter Gloser, MdB (SPD), Staatsminister a.D., Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Berichterstatter der SPD-Fraktion für den Nahen und Mittleren Osten, über den Aufstand in Syrien und die Auswirkungen auf die Region sowie den „Arabischen Frühling“ sprechen. mehr…

Ausschreiben, so lange das Geld reicht: Schienenpersonennahverkehr mitten in der Vergabespitze

Nahverkehrszug im Leipziger Schienennetz.
Eine Riesenanspannung auf dem Markt hat Frank Sennhenn, Vorstandschef der DB Regio AG, ausgemacht. Denn der Schienenpersonennahverkehr befinde sich inmitten einer „Vergabespitze“. Zwischen 2012 und 2014 werden insgesamt 260 Millionen Zugkilometer ausgeschrieben. Zwischen 2014 und 2017 werden weitere 100 Millionen folgen. mehr…

Filmpremiere in der Schaubühne am 24. Mai: „Aber das Leben geht weiter“

Karin Kaper mit Mutter und Tante.
Am Donnerstag, dem 24. Mai, 19:00 Uhr begrüßt die Schaubühne zur Filmpremiere von "Aber das Leben geht weiter" die Regisseurin Karin Kaper. In ihrem Dokumentarfilm setzen drei polnische und drei deutsche Frauen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung. mehr…

Verhandlungen zum sächsischen Finanzausgleich: Ein paar Bonbons für alle

Ein paar Bonbons für die sächsischen Kommunen.
Am Ende hat wieder der Finanzminister gewonnen. Nicht nur den anderen Ministern gegenüber hat Georg Unland (CDU) den längeren Hebel in der Hand und kann die Richtung per Finanzzuweisung dirigieren, auch gegenüber Städten, Gemeinden und Landkreisen in Sachsen gibt er die Richtung vor. Und so hieß es am Freitag, 18. Mai, wieder einmal im Unland-Stil: „Wir sorgen vor!“ mehr…

Gemeinsam etwas bewegen: Freiwilligenagentur lädt zum 1. Ehrenamtscafé im Leipziger Zentrum ein

Die Freiwilligen-Agentur Leipzig lädt am Dienstag, 22. Mai, Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein Ehrenamt interessieren, herzlich zum Ehrenamtscafé in ihre Räumlichkeiten am Dorotheenplatz 2 ein. Von 16:00 bis 18:00 Uhr stellen fünf gemeinnützige Einrichtungen ihre ehrenamtlichen Angebote vor: Bürgerverein Kolonnadenviertel e. V., Durchblick e. V., Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., Jugendpresse e. V. und Caritasverband Leipzig e. V. mehr…

Anmeldung bis 21. Mai möglich: Industrieseminar Elektromagnetische Verträglichkeit an der HfTL

Industrieseminar Elektromagnetische Verträglichkeit.
Am 6. Juni 2012 lädt die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) gemeinsam mit der Firma Würth Elektronik zu einem Industrieseminar in die Hochschule ein. Von 09:00 bis 15:00 Uhr werden in diesem praxisnahen Seminar Themen der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) diskutiert. mehr…

Adolf Südknecht am 24. Mai im Horns Erben: Seifenoper-Impro-Schau, Kapitel 4

Adolf Südknecht.
Am Donnerstag, 24. Mai, gibt es im Kulturclub „Horns Erben“, Arndtstraße 33, die nächste Show "Adolf Südknecht - The improvised alternative-history-show". Untertitel: Eine Kneipiersfamilie improvisiert die potenzielle Chronik des Südmeilen-Kiezes. Diesmal gibt's Folge 4: „Menschen, Messe, Megastadt!" mehr…

SG LVB vs. Münster 33:26 - Der Spieler des Jahres ist bester Mann

Tommi Sillanpää - der LVBer des Jahres.
Tommi Sillanpää hat die SG LVB am Samstag vor 250 Zuschauern im letzten Saisonspiel zum 33:26 (19:10)-Sieg gegen die TSG Münster geschossen. Im Anschluss wählten ihn Fans, Mannschaft und Trainerteam sogar zum LVB-Spieler des Jahres - eines Jahres, in dem aus blaugelber Sicht vieles passte. mehr…

Stricken darf wieder Kunst sein: Farbenspiel mit verkürzten Reihen

Maschenzauber: Farbenspiel mit verkürzten Reihen.
Zwei links, zwei rechts - wie langweilig! Mit Wolle kann man noch ganz andere Sachen machen. Mit Ruth Kindla hat der Buchverlag für die Frau jetzt eine Autorin ins Programm genommen, die das Stricken mit farbigen Garnen zu einer Kunst entwickelt hat. Ihre Geheimwaffe: verkürzte Reihen. Das Wichtigste, was man zum Funktionieren der verkürzten Reihen wissen muss, ist die Technik der Wendemasche. Rätsel über Rätsel. mehr…

Am 21. und 22. Mai im Lofft: Werkstattbühne „Nachdenken über Christa T.“

In dem ca. 90 minütigen Solo-Programm wird der Roman „Nachdenken über Christa T.“ von Christa Wolf auf eine Sprecherin und eine Leinwand übertragen. Sprache wird ein Mittel des Bewusstseins, die handelnde Stimme wird ein aktives Medium, dass den Zuschauer verführen will, ihm auf seinem Erkenntnisweg zu folgen. mehr…

Bittenfeld vs. SC DHfK 25:29 - Die stabilste Leistung seit Wochen

Lukas Binder, SC DHfK.
Das vorletzte Saisonspiel endete wieder mit einem Sieg für den SC DHfK. Nach sieben Auswärtsspielen ohne Sieg in Folge gewannen die Grünweißen mit 29:25 (14:11) beim TV Bittenfeld. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas bestimmte das Spiel über weite Strecken und lieferte eine stabile Leistung ab. mehr…

Schweinevogel von Schwarwel (156): Aufprall

Täglich gehts voran, man strebt und lebt nach vorn. Vollgas, Sommer wie Winter, keine Zeit zur Besinnung. Schön so eigentlich, bevor man noch auf dumme Gedanken kommt, einfach weiter, weiter, weiter. mehr…

Der Stadtrat tagte: Leipzig unterstützt Kampagne „Alle bleiben“ – NPD-Stadtrat ufert aus

Die Stadt Leipzig wird die Kampagne „Alle bleiben“ unterstützen, so beschloss es der Stadtrat am 16. Mai. Bei dieser Kampagne geht es vor allem um das humanitäre Bleiberecht für langjährig in Deutschland geduldete Roma aus den Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien. Bei solch einem Thema rings um menschliche Schicksale konnte sich der NPD-Stadtrat Klaus Ufer nicht zurückhalten und meldete sich prompt zu einem Redebeitrag (siehe Audio). mehr…

Lok Leipzig: Willi Kronhardt tritt zurück – Geht es nach Halberstadt?

Willi Kronhardt.
Schock bei Lok Leipzig: Nur einen Tag nach dem Aufstieg in die Regionalliga ist Erfolgstrainer Willi Kronhardt von seinem Amt zurückgetreten. In einer Erklärung gab Kronhardt fehlende finanzielle Mittel für die Umsetzung seiner Vision von Fußball an. Außerdem soll auch Germania Halberstadt Interesse am 43-Jährigen haben. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog