Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Dresdner Angst-Syndrom: "Bild"-Zeitung hilft dem Innenminister bei der Extremistenjagd

Ralf Julke
Bild online auf Radikalen-Jagd.
Bild online auf Radikalen-Jagd.
Screenshot: L-IZ
Es ist ein Kleinod der staatspolitischen Berichterstattung, das die "Bild"-Zeitung am Abend des 29. September 2011 um 23:53 Uhr online stellte. Nicht nur, dass es die große Stammtisch-Zeitung mit den Fakten mal wieder nicht so genau nahm. Sie kolportierte die von Angst und Nöten getriebene Welt-Sicht der sächsischen Staatsregierung in einer Konzentration, die schon wieder verblüfft.

Anzeige

Andreas Harlass formuliert diese Weltsicht gleich im einführenden Absatz so: "Sie nennen sich selbstherrlich Demokraten. Oft kassieren ihre Vereine Gelder des Bundes, Sachsens und der Stadt: Linksextremisten praktizieren und fördern längst unbehelligt Gewalt gegen Polizisten und politische Gegner."

Das ist, als hätte er nach dem Diktat des sächsischen Innenministers geschrieben. Den zitiert er in Absatz drei, nachdem er in seiner forschen Weise festgestellt hat, dass Linksextremisten die TU Dresden heimsuchen wollten.

Innenminister Markus Ulbig zitiert er so: „Mit dieser Aktion zeigen die Leute von ‚dresden nazifrei’ ihr wahres Gesicht. Das sind keine friedlichen Demonstranten. Sie wollen Gewalt. Gewalt gegen die Polizei und damit Gewalt gegen die Gesellschaft. Also gegen uns alle. Wer das Durchbrechen von Polizeiketten übt, ist kein Demokrat.“

Wo er den Innenminister bei der Abfrage des Statements angetroffen hat, schreibt er nicht. Es klingt ganz so, als sei der im Schwarzwald bei einer Brotpause überrascht worden und hätte nur das an Informationen gehabt, was die Dresdener "Bild"-Zeitung am Vortag berichtet hatte. Da hatte sie die Veranstaltung, um die es ging, schlicht zu linksextremistischem Spuk hochgeschrieben. Und der Rektor der TU Dresden, Hans Müller-Steinhagen, hatte nichts Eiligeres zu tun, als die Veranstaltung zu untersagen.

Eingeladen hatte das Bündnis "Dresden - nazifrei". Am 7. und 8. Oktober sollte im Hörsaalzentrum der TU Dresden eine "Aktivierungskonferenz" stattfinden. Eingeladen waren mehrere Referenten, die zum Beispiel über den Zivilen Ungehorsam im Vergleich der beiden Dresdener Gegendemonstrationen 2010 und 2011 mit dem seit 30 Jahren republikweit für Aufmerksamkeit sorgenden Protest im Wendland sprechen wollten, über die rechtlichen Hintergründe von Blockaden von Nazi-Demonstrationen, über die Spielräume der Versammlungsfreiheit, über Strategien, Gewalt zu vermeiden, aber auch die Kriminalisierungen der Demo-Teilnehmer durch die sächsische Justiz sollten Thema werden.

Auch die Abgeordnete der Linken, Julia Bonk, hatte sich als Referentin zur Verfügung gestellt. In einem Workshop wollte sie sich mit der von der sächsischen Staatsregierung vertretenen Extremismen-Theorie auseinandersetzen. Die "Bild"-Zeitung hat die junge Abgeordnete natürlich längst in ihre Schubladen gesteckt. Das ist ja wohl eine, "die schon Drogen freigeben und Deutschland-Fahnen von Autos holen wollte". Und Harlass behauptete einmal in gekonnter Kürze und Würze, Bonk "plante am Blockadetraining an der Uni teilzunehmen."

"Bild"-Scharfmacher-Artikel (l.) und Linken-Abgeordnete Julia Bonk (r.).
"Bild"-Scharfmacher-Artikel (l.) und Linken-Abgeordnete Julia Bonk (r.).
Screenshot: L-IZ, Foto: Linksfraktion Sachsen, Montage. L-IZ

Ein solches Blockadetraining sollte tatsächlich angeboten werden. Auch um durch eine Schulung der Teilnehmer Gewalt zu vermeiden. Wobei durchaus ein Streitthema bleibt, ob eine Blockade auch dann noch rechtmäßig ist, wenn deren Teilnehmer die Polizeiabsperrungen umgehen. (Und nicht "durchbrechen", wie Polizeiminister Ulbig meinte. Aber aus Sicht der Polizei kann ja auch ein Umgehen der Absperrung wie eine Herausforderung der staatlichen Präsenz gewertet werden.)

Am Freitagmorgen teilte die Linke-Abgeordnete aus Dresden dann mit, dass mal wieder das Wesentliche im "Bild"-Artikel nicht stimmt.

"Ich war von den Veranstaltern als Referentin eingeladen worden, um über die Wirkung der 'Extremismustheorie' in der Politik zu sprechen. Bei der geplanten und inzwischen abgesagten Veranstaltung handelte es sich um eine Konferenz, nicht um ein 'Training'. Wie der Ankündigung zu entnehmen ist, wollten sich zahlreiche Akteure der Zivilgesellschaft über den Umgang mit dem 13. Februar 2012 in Dresden austauschen", erklärte sie. "Leider entspricht die Art und Weise, wie diese Veranstaltung an der TU Dresden durch massiven politischen Druck unmöglich gemacht wurde, genau der Intoleranz und Repression gegenüber Teilen des demokratischen Spektrums, wie sie im Namen der 'Extremismustheorie' von maßgeblichen sächsischen CDU- und FDP-Politikern propagiert werden."

Am Donnerstag war der Fraktionsvorsitzende der FDP im sächsischen Landtag, Holger Zastrow, ohne zu zögern auf den "Bild"-Artikel angesprungen. Er war sich ganz sicher: "Die geplante Veranstaltung im Hörsaalzentrum der TU enthüllt vielmehr die wahren, demokratiefeindlichen Absichten und die extremistische Gesinnung der Veranstalter. Hier soll nicht nur geprobt werden, wie man Polizisten angreift, sondern hier findet ein Antifa-Workshop statt, bei dem offenkundig beraten wird, wie man das Gewaltmonopol des Staates und damit den Staat selbst angreift und wie man gemeinsam Straftaten begeht."

Wo er das alles gefunden hat, verrät er nicht. Im Einladungs-Flyer zur Konferenz ist das nicht zu finden. Dafür finden sich dort mehrere Veranstaltungen, in denen sich mit dem teuren und auf Abschreckung zielenden Versuch der sächsischen Staatsregierung beschäftigt werden sollte, die Teilnehmer der Gegendemonstrationen vom 19. Februar zu kriminalisieren - mit einer völlig überzogenen Funkzellenabfrage, Hausdurchsuchungen mittlerweile nicht nur in Sachsen. Und der Wiederholung von Behauptungen, die auch dadurch nicht wahrer werden, wenn sie Holger Zastrow mit breiter Brust wiederholt: "Die radikalen Kräfte im 'Bündnis Dresden Nazifrei' lassen jetzt offensichtlich ihre Maske fallen. Im Lichte der geplanten Veranstaltung an der TU erscheinen alle Aufrufe des Bündnisses zu friedlichem Protest scheinheilig und verlogen. Vielmehr dienen sie wohl nur als Schutzschirm für Krawalltouristen aus ganz Deutschland. Deren massive kriminelle Energie und Gewaltbereitschaft haben sie leider am 19. Februar dieses Jahres eindrucksvoll unter Beweis gestellt."

Linken-Abgeordnete Julia Bonk aus Dresden.
Linken-Abgeordnete Julia Bonk aus Dresden.
Foto: Linksfraktion Sachsen
Die "massive kriminelle Energie und Gewaltbereitschaft", wo wurde sie eigentlich am 19. Februar "unter Beweis gestellt"? - Die 118 schwer verletzten Polizisten haben sich in Luft aufgelöst. Das Märchen gar von einer versuchten Tötung eines Polizisten - es lässt sich nicht belegen. Die ganze massive Gewalt, die Innen- und Justizminister immer wieder beschwören: Sie ist nicht belegbar. Bis heute nicht.

Belegbar ist ein polizeiliches Organisationschaos - das möglicherweise genau so gewollt war. Und das so, wie es aussieht, den Vorwand bieten sollte für das Argument "massive Gewalt" und die massiven Ermittlungsvorgänge der Soko 19 / 2, die bis heute mit vollem Einsatz arbeitet, immer neue Hausdurchsuchungen anordnet und trotzdem nichts findet.

Der Appell des FDP-Mannes klingt dann schon mehr als scheinheilig: "Vor allem SPD, Grüne und Linkspartei müssen ihr Verhältnis zum Rechtsstaat im Allgemeinen und zu gewalttätigen Protesten und Übergriffen im Besonderen klären und sich ernsthaft fragen lassen, ob es nicht höchste Zeit wäre, sich von den Feinden der Demokratie, Gewalttätern und extremistischen Kräften in diesem sogenannten Bündnis loszusagen oder ob sie weiter einen moralischen Schutzschirm über linke Sektierer von KPD, DKP, MLPD und autonome Antifa spannen wollen."

Indirekt ist das die Aufforderung, dass sich die Parteien der Opposition von Demonstrationen gegen Nazis in Dresden lossagen sollen. Und brav zu Hause bleiben wie die anständigen Bürger von FDP und CDU. So hat es doch bis 2009 prima funktioniert: Die Bürger blieben zu Hause und die Nazis durften wirkungsvoll durch Dresden marschieren.

Der Rest ist dann eine Behauptung aus der Westentasche. Zastrow: "Dem sogenannten Blockadebündnis in Dresden geht es offensichtlich nicht um zivilisierten Widerstand gegen rechtsextreme Demonstrationen und schon gar nicht um das Gedenken an die Opfer von Krieg und der Bombenangriffe auf Dresden."

Man muss nur behaupten, dass eine Veranstaltung etwas "enthüllt" - und schon ist es so. Und wenn dann tatsächlich nachgefragt wird, was denn nun wirklich am 19. Februar in Dresden passiert ist, dann verweigern dieselben Politiker, die nach härterem Durchgreifen rufen, die konkreten Antworten. Sogar den Abgeordneten des Landtages gegenüber, die etwas mehr über die Datenbanken der sächsischen Polizei wissen wollten. Aber es ist wie mit Auskünften zu konkreten Ermittlungsverfahren - sie werden abgebügelt. Immer wieder gern mit dem Hinweis auf "laufende Ermittlungen". So kann man bis zum jüngsten Tag ermitteln. Welcher verantwortliche Polizeichef kontrolliert das überhaupt noch?

Wer sieben Monate nach den Ereignissen immer noch keine fassbaren Ermittlungsergebnisse vorlegen kann, der kann sich hinter diesem Hinweis eigentlich nicht mehr verstecken. Der verschwendet tatsächlich nur noch Steuergelder und jagt Phantome. Zu den Datenbanken der Polizei, die wahrscheinlich in ihrem Ausmaß und ihrer Verwendung längst gegen einige Absätze der Verfassung verstoßen, will die Regierung jetzt überhaupt keine Auskunft mehr geben, verweigert auch die Antwort auf Anfragen der Opposition.

Die Fraktionen von Grünen und Linken wollen deshalb eine gemeinsame Organklage beim Sächsischen Verfassungsgerichtshof anstrengen. Am Dienstag, 4. Oktober, wollen sie die Klage in Dresden vorstellen.

Und da erinnert man sich doch an das per Brief geäußerte Gesprächsangebot des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter an den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, das der von seinem Generalstaatsanwalt beantworten ließ. Mit der faulen Begründung, die Antwort stünde aufgrund der "Gewaltenteilung" dem Generalstaatsanwalt zu. Das ist zumindest die ausgefallenste Erklärung für einen nicht beantworteten Brief, die jemals einer gefunden hat.

Mehr zur Jenaer Sicht auf jenapolis.de
Sächsische Opposition lädt Jenaer Antifaschisten nach Dresden ein

Einladungs-Flyer des Dresdner Bündnisses: www.aktionsnetzwerk.de



Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Am 22. Mai Film und Diskussion in der naTo: „Wir weigern uns Feinde zu sein“

Wir weigern uns Feinde zu sein
Ein Film über eine einzigartige Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost ist am Dienstag, dem 22. Mai, um 19:30 Uhr der naTo, Karl-Liebknecht-Str. 8, zu sehen. Für den Film „Wir weigern uns Feinde zu sein“ begleiteten Stefanie Landgraf und Johannes Gulde zwölf deutsche Jugendliche. mehr…

Am 23. Mai: Podiumsdiskussion „Todesfalle Syrien – Aufstand der Hilflosen“ und Ausstellungseröffnung „Syrien 1986“

Am Mittwoch, dem 23. Mai um 19:30 Uhr wird Wolfgang Tiefensee, MdB (SPD), im BüroCafé Tiefensee, Gottschedstraße/Ecke Zentralstraße in Leipzig, mit Günter Gloser, MdB (SPD), Staatsminister a.D., Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Berichterstatter der SPD-Fraktion für den Nahen und Mittleren Osten, über den Aufstand in Syrien und die Auswirkungen auf die Region sowie den „Arabischen Frühling“ sprechen. mehr…

Ausschreiben, so lange das Geld reicht: Schienenpersonennahverkehr mitten in der Vergabespitze

Nahverkehrszug im Leipziger Schienennetz.
Eine Riesenanspannung auf dem Markt hat Frank Sennhenn, Vorstandschef der DB Regio AG, ausgemacht. Denn der Schienenpersonennahverkehr befinde sich inmitten einer „Vergabespitze“. Zwischen 2012 und 2014 werden insgesamt 260 Millionen Zugkilometer ausgeschrieben. Zwischen 2014 und 2017 werden weitere 100 Millionen folgen. mehr…

Filmpremiere in der Schaubühne am 24. Mai: „Aber das Leben geht weiter“

Karin Kaper mit Mutter und Tante.
Am Donnerstag, dem 24. Mai, 19:00 Uhr begrüßt die Schaubühne zur Filmpremiere von "Aber das Leben geht weiter" die Regisseurin Karin Kaper. In ihrem Dokumentarfilm setzen drei polnische und drei deutsche Frauen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung. mehr…

Verhandlungen zum sächsischen Finanzausgleich: Ein paar Bonbons für alle

Ein paar Bonbons für die sächsischen Kommunen.
Am Ende hat wieder der Finanzminister gewonnen. Nicht nur den anderen Ministern gegenüber hat Georg Unland (CDU) den längeren Hebel in der Hand und kann die Richtung per Finanzzuweisung dirigieren, auch gegenüber Städten, Gemeinden und Landkreisen in Sachsen gibt er die Richtung vor. Und so hieß es am Freitag, 18. Mai, wieder einmal im Unland-Stil: „Wir sorgen vor!“ mehr…

Gemeinsam etwas bewegen: Freiwilligenagentur lädt zum 1. Ehrenamtscafé im Leipziger Zentrum ein

Die Freiwilligen-Agentur Leipzig lädt am Dienstag, 22. Mai, Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein Ehrenamt interessieren, herzlich zum Ehrenamtscafé in ihre Räumlichkeiten am Dorotheenplatz 2 ein. Von 16:00 bis 18:00 Uhr stellen fünf gemeinnützige Einrichtungen ihre ehrenamtlichen Angebote vor: Bürgerverein Kolonnadenviertel e. V., Durchblick e. V., Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., Jugendpresse e. V. und Caritasverband Leipzig e. V. mehr…

Anmeldung bis 21. Mai möglich: Industrieseminar Elektromagnetische Verträglichkeit an der HfTL

Industrieseminar Elektromagnetische Verträglichkeit.
Am 6. Juni 2012 lädt die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) gemeinsam mit der Firma Würth Elektronik zu einem Industrieseminar in die Hochschule ein. Von 09:00 bis 15:00 Uhr werden in diesem praxisnahen Seminar Themen der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) diskutiert. mehr…

Adolf Südknecht am 24. Mai im Horns Erben: Seifenoper-Impro-Schau, Kapitel 4

Adolf Südknecht.
Am Donnerstag, 24. Mai, gibt es im Kulturclub „Horns Erben“, Arndtstraße 33, die nächste Show "Adolf Südknecht - The improvised alternative-history-show". Untertitel: Eine Kneipiersfamilie improvisiert die potenzielle Chronik des Südmeilen-Kiezes. Diesmal gibt's Folge 4: „Menschen, Messe, Megastadt!" mehr…

SG LVB vs. Münster 33:26 - Der Spieler des Jahres ist bester Mann

Tommi Sillanpää - der LVBer des Jahres.
Tommi Sillanpää hat die SG LVB am Samstag vor 250 Zuschauern im letzten Saisonspiel zum 33:26 (19:10)-Sieg gegen die TSG Münster geschossen. Im Anschluss wählten ihn Fans, Mannschaft und Trainerteam sogar zum LVB-Spieler des Jahres - eines Jahres, in dem aus blaugelber Sicht vieles passte. mehr…

Stricken darf wieder Kunst sein: Farbenspiel mit verkürzten Reihen

Maschenzauber: Farbenspiel mit verkürzten Reihen.
Zwei links, zwei rechts - wie langweilig! Mit Wolle kann man noch ganz andere Sachen machen. Mit Ruth Kindla hat der Buchverlag für die Frau jetzt eine Autorin ins Programm genommen, die das Stricken mit farbigen Garnen zu einer Kunst entwickelt hat. Ihre Geheimwaffe: verkürzte Reihen. Das Wichtigste, was man zum Funktionieren der verkürzten Reihen wissen muss, ist die Technik der Wendemasche. Rätsel über Rätsel. mehr…

Am 21. und 22. Mai im Lofft: Werkstattbühne „Nachdenken über Christa T.“

In dem ca. 90 minütigen Solo-Programm wird der Roman „Nachdenken über Christa T.“ von Christa Wolf auf eine Sprecherin und eine Leinwand übertragen. Sprache wird ein Mittel des Bewusstseins, die handelnde Stimme wird ein aktives Medium, dass den Zuschauer verführen will, ihm auf seinem Erkenntnisweg zu folgen. mehr…

Bittenfeld vs. SC DHfK 25:29 - Die stabilste Leistung seit Wochen

Lukas Binder, SC DHfK.
Das vorletzte Saisonspiel endete wieder mit einem Sieg für den SC DHfK. Nach sieben Auswärtsspielen ohne Sieg in Folge gewannen die Grünweißen mit 29:25 (14:11) beim TV Bittenfeld. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas bestimmte das Spiel über weite Strecken und lieferte eine stabile Leistung ab. mehr…

Schweinevogel von Schwarwel (156): Aufprall

Täglich gehts voran, man strebt und lebt nach vorn. Vollgas, Sommer wie Winter, keine Zeit zur Besinnung. Schön so eigentlich, bevor man noch auf dumme Gedanken kommt, einfach weiter, weiter, weiter. mehr…

Der Stadtrat tagte: Leipzig unterstützt Kampagne „Alle bleiben“ – NPD-Stadtrat ufert aus

Die Stadt Leipzig wird die Kampagne „Alle bleiben“ unterstützen, so beschloss es der Stadtrat am 16. Mai. Bei dieser Kampagne geht es vor allem um das humanitäre Bleiberecht für langjährig in Deutschland geduldete Roma aus den Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien. Bei solch einem Thema rings um menschliche Schicksale konnte sich der NPD-Stadtrat Klaus Ufer nicht zurückhalten und meldete sich prompt zu einem Redebeitrag (siehe Audio). mehr…

Lok Leipzig: Willi Kronhardt tritt zurück – Geht es nach Halberstadt?

Willi Kronhardt.
Schock bei Lok Leipzig: Nur einen Tag nach dem Aufstieg in die Regionalliga ist Erfolgstrainer Willi Kronhardt von seinem Amt zurückgetreten. In einer Erklärung gab Kronhardt fehlende finanzielle Mittel für die Umsetzung seiner Vision von Fußball an. Außerdem soll auch Germania Halberstadt Interesse am 43-Jährigen haben. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog