Der Stadtrat tagt: Raik Hesselbarth (FDP) - Mit den LVV-Teilverkäufen werden alte Fehler wiederholt
Matthias Weidemann
10.02.2011
Raik Hesselbarth (FDP)
Foto: Daniel Thalheim
Das ganze Dilemma des Für und Widers bezüglich der debattierten LVV-Teilverkäufe machte unter anderem die Rede von Raik Hesselbarth klar, der sich, wie zu erwarten war, gegen einen Verkauf von perdata und HL-komm aussprach.
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Hesselbarth schlug vor, dass man sich lieber daran machen solle, das Management und die Strukturen der LVV zu optimieren. Damit bewegte er sich streng im Rahmen der Strukturänderungsvorschläge, die seine Fraktion schon gemacht hatte (L-IZ berichtete). Ein Verkauf sei wirtschaftlicher Unsinn und man habe damit schon negative Erfahrungen gemacht. Es sei in etwa so, als würde man seinen Kindern, die sich die Hände am Herd verbrannt hätten, raten, noch einmal anzufassen, weil es so schön sei, wenn der Schmerz nachlässt.
Raik Hesselbarth (FDP): Alte Fehler und verpasste Chancen
Foto: Daniel Thalheim
Dem Oberbürgermeister warf Hesselbarth heute vor, dass er mit dem beabsichtigten Verkauf eine Chance verpasse. Vielmehr solle man sich darauf konzentrieren, der LVV mittels Knowhow weiterzuhelfen. Dies könne geschehen, indem man dem Aufsichtsrat entsprechende Mitglieder mit der nötigen Kompetenz und Expertise hinzufüge.
Generell sprach sich Hesselbarth noch einmal deutlich dafür aus, die Verkäufe der LVV-Töchter nicht durchzuführen. Man würde der LVV auch damit Substanz entziehen, die sie zum überleben bräuchte.
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