Nächste Runde eingeläutet: Auswahl der zugelassenen Bieter im Anteilsverkauf HLkomm und perdata abgeschlossen
Redaktion
06.07.2011
HLkomm Gebäude
Foto: Ralf Julke (Archiv)
"Für die HL komm und für die perdata sind am 20. bzw. 28. Juni 2011 zahlreiche Interessenbekundungen von Bietern eingegangen, die in den letzten zwei Wochen intensiv durch die LVV und deren Berater ausgewertet wurden." dies teilt heute die LVV mit. Nun geht man an die Zahlen und Konditionen im Anteilsverkauf.
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Seit der lang im Vorfeld debattierten Entscheidung des Stadtrates vom 9. Februar dieses Jahres läuft das Prozedere um den anteiligen Verkauf der Stadttöchter HLkomm und perdata. In eben jener Sitzung votierten die Leipziger Stadträte für ein Bieterverfahren, mit dem Ziel, "die Finanz- und Investitionsfähigkeit des LVV-Konzerns nachhaltig zu stärken" so die LVV. Denn ebenfalls stand als Ziel, der klammen Stadtkasse neue Einnahmen zuzuführen. Dabei ist bis heute gültig, dass sich der Stadtrat eine endgültige Entscheidung über den Verkauf vorbehält, sollten die Angebote, vor allem aber auch die Rahmenbedingungen der Übernahmeanfragen der interessierten Unternehmen wichtige Kriterien nicht erfüllen.
Aktuell werden die Leipziger jedoch noch nicht erfahren, wer da Interesse an den beiden Firmen hat. Die LVV heute dazu: "Um das Verfahren nicht zu gefährden, können weder Identität und noch Zahl der Bieter veröffentlicht werden."
Deshalb betont heute, nach Eingang der abgeschlossenen Interessenteneinmeldungen, auch die Stadtholding LVV nochmals für das nun anstehende Bieterverfahren, in welchem die Summen der nach wie vor unbekannt gehaltenen Anbieter vorgelegt werden müssen. Grundsätzlich seien in diesem Bieterverfahren nur Unternehmen zugelassen worden, die laut LVV und der tätigen Lenkungsgruppe im Vorfeld Kriterien folgende festgelegte KO-Kriterien erfüllten.
So müsse die "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Interessenten." bestehen. Dabei sei insbesondere darauf abgestellt worden, ob die Interessenten in der Lage sind, den Kaufpreis zu finanzieren und weitere Investitionen mitzufinanzieren. Des Weiteren bestehe man auf eine "Passfähigkeit der Strategie", was bedeutet: "Interessenten sollten die Strategie der HL komm bzw. perdata unterstützen und über keine Aktivitäten verfügen, die einen Konflikt zur HL komm bzw. perdata, der SWL oder LVV begründen." Im dritten Kriterium habe man bei den nun zum Bieterverfahren zugelassenen Interessenten darauf geachtet, dass eine "langfristige Ausrichtung des Engagements" vorläge.
Nun wird von den zugelassenen Bietern im nächsten Schritt neben dem Kaufpreisangebot erwartet, dass sie "ein attraktives und durchsetzbares Entwicklungskonzept mit den Angeboten vorlegen. Jeder Bieter muss den Erhalt der Arbeitsplätze und den Sitz der Unternehmen am Standort Leipzig zusagen." so die LVV heute.
Die Stadt Leipzig ist 100%ige Gesellschafterin der LVV. Diese hält 100% der Anteile an den Stadtwerken Leipzig, deren Gesellschafteranteil an der HL komm und perdata ebenfalls bei 100% liegt.
LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) im Netz www.lvv.de
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