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Müllskandal im Freistaat: Wer bezahlt den "Rest"?
Mit Müll hat der Freistaat Sachsen so seine Probleme. Mal werden Deponien überdimensioniert, mal verschwinden italienische Importe flugs über die Landesgrenze, mal sorgt eine Entsorgungsanlage für Umweltbelastung. Eine Dauergeschichte über Negieren, Absegnen und Aussitzen.Zur Startseite des Dossiers
Dossiers
1 Euro teurer als 2007, genauso teuer wie 2006 – so steht's um den Preis des sächsischen Mülls, hat das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft ausgerechnet. 51 Euro zahlte der durchschnittliche Sachse 2008 für seine Abfallentsorgung. Der konkrete Sache mal mehr, mal weniger.
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Ralf Julke | 24.11.2009
Der neu gewählte Stadtrat soll sie in der Novembersitzung beschließen: die neue Abfallgebührensatzung der Stadt Leipzig. 2010 stehen den Leipzigern saftige Preiserhöhungen ins Haus. Dabei haben sie schon gespart wie die Weltmeister.
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Ralf Julke | 15.10.2009
"Mitgefangen, mitgehangen", heißt das Prinzip, das dafür sorgt, dass Leipziger Müll immer teurer wird. Am 1. Januar 2009 waren - wieder einmal - die Preise gestiegen, die Leipzig zu zahlen hat, wenn es Müll zur Vorbehandlung abliefert an der MBA Cröbern.
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Ralf Julke | 15.10.2009
Nach den Wasserkosten steigen im nächsten Jahr auch die Müllkosten in Leipzig. Das teilten heute Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und der Leiter des Eigenbetriebs Stadtreinigung, Dr. Frank Richter mit. Zwischen 40 Cent und 3,44 Euro muss der einzelne Leipziger mehr zahlen.
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Ralf Julke | 14.10.2009
Die Mega-Deponie Cröbern ist mittlerweile ein Fall für die Staatsanwaltschaft Leipzig. Sie hat jetzt im Zusammenhang mit Müllimporten aus Italien ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Man geht von Umweltstraftaten aus, muss sich aber erst einen Überblick über die Lage verschaffen. Denn das Lagebild ist verwaschen.
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Ralf Julke | 22.04.2009
Die Welt ändert sich. Langsam. Manchmal nur ablesbar an Zahlen wie etwa dem sächsischen Müllaufkommen. Es sinkt. Stetig. Insgesamt 1,4 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle wurden 2007 in Sachsen durch die öffentliche Müllabfuhr eingesammelt, teilt das Landesamt für Statistik mit.
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Ralf Julke | 13.04.2009
In Sachen Müll stinkt es in Sachsen seit langem zum Himmel. Und nicht nur hier: Im Nachbarland findet ja seit Monaten der parallele Eiertanz statt um verschickte und verschwundene Mülltransporte. Die sachsen-anhaltische Umweltministerin Petra Wernicke hat mittlerweile einen Lizenzentzug für den Geschäftspartner der WEV, die SVG in Deuben, beantragt.
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Redaktion | 19.03.2009
„Die Auseinandersetzung um Cröbern ähnelt fatal dem Müllskandal in Mügeln", ist sich Leonhard Kasek, Vorsitzender NABU Regionalverband Leipzig e. V., sicher. In Mügeln wurde illegal Giftmüll in einem Schießplatz verbaut. Als eine Bürgerinitiative das öffentlich gemacht hat, wurde diese der Lüge bezichtigt und bedroht.
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Redaktion | 13.03.2009
In Sachsen-Anhalt kocht der Landtag, wird sogar ein Untersuchungssausschuss eingesetzt, um die nicht abreißende Kette von Müllskandalen im sächsischen Nachbarland aufzuklären. In Sachsen herrschte bislang erstaunliche Ruhe. Obwohl die Riesendeponie in Cröbern augenscheinlich eine zentrale Rolle im Müllkarussell spielt.
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Ralf Julke | 13.03.2009
„Es ist unbegreiflich, dass die sächsische Staatsregierung über ein Jahr benötigt hat, um die Verseuchung der näheren Umgebung der Abfallbehandlungsanlage in Pohritzsch festzustellen und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten", erklärt Johannes Lichdi.
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Redaktion | 25.02.2009
Die Landesdirektion Leipzig weist Vorwürfe zurück, die die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) am Freitag veröffentlicht hatte. Danach sei das damalige Regierungspräsidium seiner Sorgfaltspflicht bezüglich der Anlagenüberwachung der Firma S.D.R. Biotec in Pohritzsch nicht nachgekommen.
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Redaktion | 24.02.2009
Wieder einmal macht in Sachen Umweltschlamperei der Landkreis Nordsachsen von sich Reden. Untersuchungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) haben ergeben, dass Cadmium und Blei die Böden in den Wohngebieten um die Abfallbehandlungsanlage Pohritzsch verseuchen.
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Redaktion | 21.02.2009
Nun ist es amtlich: Ein großer Teil, im Grunde der größte Teil der italienischen Mülllieferungen nach Sachsen ging illegale Wege. Sie landeten jenseits der Grenzen in Sachsen-Anhalt. Da hätten sie nie landen dürfen: die zuständigen Behörden waren gar nicht gefragt worden.
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Redaktion | 23.01.2009
So richtig glückliche Figuren machen einige sächsische Minister derzeit nicht. Auch wenn sie öffentlich stolz verkünden: An den Vorwürfen ist nichts dran. Wie Umweltminister Frank Kupfer am Montag, 5. Januar, bei der Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft des Sächsischen Landtages.
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Redaktion | 07.01.2009
Die Abfallgebühren im Freistaat Sachsen sind im vergangenen Jahr weitgehend konstant geblieben, freut sich das sächsische Umweltministerium mitteilen zu dürfen. Es hat jetzt die "Abfallgebührenstudie 2007" vorgelegt. Sichtlich angeschmiert sind ein paar Sachsen aus dem Norden Leipzigs.
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Ralf Julke | 23.12.2008
Müll ist ein heikles Thema. Nicht nur in Sachsen. Und auch nicht erst, seit Neapel im Dreck zu ersticken drohte und einige 100.000 Tonnen kampanischer Abfälle Richtung Norden verschickt wurden. Unter anderem nach Westsachsen. Ging's da überhaupt mit rechten Dingen weiter? "Frontal 21" wollte es wissen.
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Ralf Julke | 19.12.2008
In seiner Antwort auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Astrid Günther-Schmidt von der Landtagsfraktion der Bündnisgrünen hat Umweltminister Frank Kupfer (CDU) zugegeben, dass die ETU Altbernsdorf im Jahr 2008 mehr als 1.800 Tonnen Müll aus Italien angenommen hat.
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Redaktion | 14.12.2008
Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat gestern Vorwürfe illegaler Entsorgung italienischer Abfälle in Sachsen zurückgewiesen. Hintergrund waren Berichte über Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft gegen Unternehmen in Italien, die illegal mit Abfall umgegangen sein sollen.
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Redaktion | 09.12.2008
Nur einen Tag nach dem letzten Skandalbericht bestätigt ein Sprecher des für die Abfallwirtschaft zuständigen Umweltministeriums (SMUL) gegenüber dem Leipziger Radio Mephisto 97.6, dass tatsächlich Radioaktivität in einer Ladung italienischen Mülls gemessen wurde.
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Redaktion | 28.11.2008
Knapp eine Woche nach der letzten Enthüllung über die illegalen Müllimporte nach Westsachsen berichtete nun das MDR-Magazin "exakt" über weitere verdächtige Mülllieferungen aus Italien. Schlimmer noch, stellt der Leipziger Ökolöwe fest: Es scheint sich auch um hochgiftige und radioaktive Abfälle zu handeln.
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Redaktion | 27.11.2008
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