Grundschulneubau im Leipziger Süden: SPD-Fraktion begrüßt die Pläne der Stadt und appelliert ans Land
Redaktion
22.07.2011
3. Grundschule in der Südvorstadt.
Foto: Ralf Julke
Die SPD-Fraktion im Stadtrat Leipzig begrüßt die von der Verwaltung eingereichte Beschlussvorlage zum Neubau der 3. Grundschule mit Dreifeldsporthalle sowie den damit verbundenen Planungsbeschluss für eine zusätzliche neue Grundschule im Stadtbezirk Süd.
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„Der geplante Schulneubau der 3. Schule und die neue Grundschule im Stadtbezirk sind eine gute Nachricht für die Kinder und Eltern im Stadtbezirk Süd. Durch den Neubau und die Kapazitätserweiterung wird sich die Schulsituation im Leipziger Süden mittelfristig deutlich verbessern“, erklärt Christopher Zenker, Stadtrat aus dem Stadtbezirk Süd und ergänzt: „Auch der damit verbundene Neubau einer 3-Feld-Sporthalle an der 3. Schule ist dringend nötig. Nicht nur schulpolitisch, sondern auch sportpolitisch. Damit die Halle für Vereins- und Schulsport optimal nutzbar ist, muss eine enge Abstimmung zwischen den Ämtern stattfinden!“
Die 3. Schule steht seit langem ganz oben auf der Prioritätenliste der dringend zu realisierenden Sanierungsobjekte. Durch den stark ansteigenden Bedarf an Grundschulplätzen in der Südvorstadt und Connewitz ist zudem eine neue Grundschule im Stadtbezirk notwendig geworden. Die Investitionssumme für den Neubau liegt bei rund 15 Millionen Euro, der städtische Anteil beträgt rund 9 Millionen Euro.
Soll 2014 durch den Neubau ersetzt werden: die 3. Grundschule im Süden.
Foto: Ralf Julke
„Die Landesregierung muss in diesem Zusammenhang ihre Förderpolitik schnell anpassen. In Sachsen wachsen nur die Städte Leipzig und Dresden. Auf diese Gegebenheiten muss reagiert werden. Wir appellieren an den Freistaat Sachsen, zeitnah die Fördermittel in Höhe von 6 Millionen Euro zu bewilligen. Der Neubau muss schnellstmöglich realisiert werden“, erklärt Zenker.
Die SPD-Fraktion setze sich schon seit Jahren für die Anhebung der Schulinvestitionsmittel im städtischen Haushalt ein, um den riesigen Investitionsstau von aktuell 590 Millionen Euro möglichst schnell abzubauen. Zusätzlich weise der gerade für das Beteiligungsverfahren freigegebene Schulentwicklungsplan viele Leipziger Schulen auf, die in den nächsten Jahren ihre Kapazitätsgrenzen deutlich übersteigen werden, darunter auch die 3. Schule.
„Schüler brauchen neben innovativen Lernkonzepten auch gute räumliche Rahmenbedingungen in ihrer Lernumgebung“, betont Christopher Zenker.
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