Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche





Umweltzone Leipzig: Meinungen, Debatten - und das Unvermeidbare
Luftreinhaltungsplan, EU-Normen ab 2011, Umweltzone, Feinstaub, Stickoxide und des deutschen liebstes Kind im Zentrum einer erregten Leipziger Debatte. Seit der Leipziger Bürgermeister für Umwelt, Ordnung & Sport Heiko Rosenthal die Errichtung einer Umweltzone als ultima ratio zur Einhaltung der europäischen Richtlinien der Luftreinheit verkündete, brodelt es in der städtischen Wirtschaft und Politik.
Zur Startseite des Dossiers

Leipziger Klimaforscher zur Umweltzone: Erste seriöse Resultate frühestens in zwei Jahren zu erwarten

Matthias Weidemann
Verkehrszeichen Umweltzone.
Verkehrszeichen Umweltzone.
Foto: Matthias Weidemann
Die Umwelt ist ein Thema, das zu Polemik eigentlich per se nicht taugt und Sachlichkeit verdient hätte. Dass dies insbesondere Politiker nicht stört, beweist die Umweltzone der Stadt Leipzig. Gerade mal auf den Tag genau sechs Monate nach ihrer Einführung müssen Angaben des Landesamtes für Umwelt, wonach die Feinstaubgrenzwerte in diesem Jahr häufiger überschritten wurden als im Vorjahr, eben für diese Polemik herhalten.

Die L-IZ im Überblick

Der erste, der sich am Dienstag meldete, war der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, Tino Günther. - Der Politiker benutzt eben jene Angaben, um die Umweltzone als „grandios gescheitert“ zu erklären und die Verantwortlichen im Leipziger Rathaus einmal mehr zu Sündenböcken zu machen: „Wieder einmal zeigt sich, dass die ideologische Öko-Politik mit Zwang und Verbot eben nicht zu den vorher am grünen Tisch ausgemalten Ergebnissen führt.“

So sei es, laut Günther, eine schallende Ohrfeige für die Öko-Bürokraten im Leipziger Rathaus, wenn sich die Tage mit überhöhter Feinstaubbelastung zu Zeiten der Umweltzone teilweise verdoppelt hätten. Rot-Rot-Grün habe es sich in Leipzig viel zu leicht gemacht. Günther weiter: „Statt andere Maßnahmen zu prüfen, beispielsweise die Nassreinigung von Fahrbahnen und vor allem ein Verkehrsleitsystem, das für flüssigen Verkehr sorgt, hat das Rathaus leichtfertig eine Umweltzone und Fahrverbote zu Lasten der einheimischen Wirtschaft verhängt.“

Diese, der Meinung Günthers nach, verfehlte Umweltpolitik müssten in diesem Jahr viele Gewerbetreibende und Handwerker in Leipzig ausbaden. Denn gewerblich genutzte Fahrzeuge würden häufig mit Dieselmotoren betrieben, die meist nur die rote oder die gelbe Plakette bekämen, welche jeweils nicht zur Einfahrt in die Umweltzone berechtigten. Eine Umrüstung sei technisch oft nicht möglich beziehungsweise für die Unternehmen nicht wirtschaftlich verkraftbar. Tino Günther abschließend: „Umweltzonen und Fahrverbote müssen allerletzte Mittel zur Luftreinhaltung sein. Denn sie sind der schwerste Eingriff nicht nur in den Individualverkehr, sondern vor allem auch in den gewerblichen Verkehr unserer einheimischen Wirtschaft.“

Hartmut Herrmann an der Feinstaubmessanlage.
Hartmut Herrmann an der Feinstaubmessanlage.
Foto: Matthias Weidemann

Dabei lässt die Aussage des FDP-Politikers eine Reihe entscheidender Tatsachen außer Acht. Da ist zum einen der relativ kurze Zeitraum. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde diese sechs Monate für einen angemessenen Zeitraum erachten, um eine endgültige Bilanz hinsichtlich der tatsächlichen Auswirkungen der Umweltzone zu ziehen.

Sicher hätte es auch den Horizont erweitert, wenn Tino Günther im März dieses Jahres einer Einladung der Wissenschaftler des renommierten Leipziger Leibniz-Institutes für Troposphärenforschung (IfT) gefolgt wäre. Die dort ansässigen, international anerkannten Wissenschaftler hatten sich angesichts der mehr oder weniger sachlich geführten öffentlichen Diskussionen die Mühe gemacht, die Öffentlichkeit über „Mythen und Fakten zur Umweltzone“ aufzuklären (L-IZ berichtete). Unter den Anwesenden war auch der Autor dieses Artikels, der sich die Mühe machte, den Ausführungen der Wissenschaftler zum Thema Umweltzone zu lauschen.

Bei den Wissenschaftlern handelte es sich um den Meteorologen Prof. Dr. Alfred Wiedensohler, Gerhard Spindler, verantwortlich für die Außenmessstation Torgau, den Physiker Wolfram Birmili sowie Hartmut Herrmann, Professor für Chemie der Atmosphäre. Um es vorweg zu nehmen: Die Herren waren sich rundweg einig, dass eine Umweltzone durchaus sinnvoll ist. Immerhin ist man im Institut seit seiner Gründung damit befasst, die Feinstaubbelastung der Luft zu untersuchen und zu messen, hat sich damit international Anerkennung erworben.

Prof. Dr. Alfred Wiedensohler: „Inwieweit sich die Einführung der Leipziger Umweltzone auf eine Verbesserung der Luftqualität auswirkt, können wir natürlich zu so einem frühen Zeitpunkt noch nicht sagen. Das wäre wissenschaftlich völlig unseriös. Verlässliche Aussagen und Ergebnisse sind frühestens nach einem Zeitraum von rund zwei Jahren möglich.“

Montage eines Verkehrschildes Umweltzone im März 2011.
Montage eines Verkehrschildes Umweltzone im März 2011.
Foto: Matthias Weidemann
Und schon zu diesem frühen Zeitpunkt legten sich die Wissenschaftler darauf fest, dass die Messergebnisse durch gewisse meteorologische Einflüsse, wie die jetzt von Seiten der Befürworter der Umweltzone ins Feld geführten, nachgewiesenen Inversionswetterlagen, die Messergebnisse beeinflussen können. Prof. Alfred Wiedensohler: „Besonders bei ungünstigen Wetterlagen, wie stagnierender Luft, legen sich die Luftmassen wie ein Deckel über die Städte und lassen keinen Austausch zu. Davon bleiben selbst ländliche Gebiete nicht verschont, in denen es kaum Verkehr gibt. Selbst dort steigen dann die Pegel nicht selten über die zulässigen Grenzen."

Gerhard Spindler ist beim IfT zuständig für die Außenmessstation Melpitz bei Torgau: „Da die Station weit entfernt ist von Industrieansiedlungen und verkehrsreichen Straßen, können wir Vergleichsmessungen relativ zu Leipzig anstellen. Weit draußen auf dem Lande liegt die Anzahl von Überschreitungen naturgemäß bei höchstens einem Dutzend. Also deutlich unter der von der EU zugelassenen Grenze von 35. Im Vergleich dazu wurden an den Messstationen Leipzig-Mitte und in der Lützner Straße bis zu 52 Überschreitungen gezählt. Allein dies ist ein weiterer Hinweis, dass hier unbedingt etwas geschehen musste. Die Einführung einer Umweltzone ist also durchaus geboten.“

Im Wissenschaftspark an der Permoser Straße ist man im Übrigen sehr aufgeschlossen gegenüber Fragen und freut sich jederzeit über das Interesse von Seiten der Öffentlichkeit, Journalisten und natürlich auch Politikern. Vielleicht macht sich Tino Günther einmal die Mühe und rafft sich zu einem Besuch nach Leipzig auf. Sicher sind die Herren Wissenschaftler bereit, den Vortrag für Tino Günther noch einmal zu wiederholen.

Macht man im Schulunterricht ja auch. So lange wiederholen, bis es sitzt. Denn auch hier gilt, wie überall, erst nachdenken und informieren, bevor man sich meldet und am Ende unnötig blamiert.

www.tropos.de


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Neuer Versuch, Leipzigs Blindenleitstreifen sichtbar zu machen: Piktogramme für die Grimmaische Straße

Piktogramm neben dem Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße.
Es passte natürlich. Am einen Ende der Straße erklärte Baubürgermeister Martin zur Nedden den wissbegierigen Journalisten, warum die Stadt jetzt auffällige Piktogramme neben die Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße malen lässt - und 100 Meter weiter stand ein Blumentransporter drauf und ein DHL-Auto parkte mal kurz. Es geht wohl nicht wirklich um die Leitstreifen im Pflaster. Es geht wohl mehr um die tägliche Gedankenlosigkeit der Eiligen. mehr…

Am 26. Mai: Internationales Kinderfest auf dem Sportcampus Jahnallee

Am Samstag, den 26. Mai 2011 findet auf dem Sportcampus Jahnallee das alljährliche Internationale Kinderfest der Studentischen Eltern Leipzig e.V. statt. Das Fest für Leipziger Familien wird von Engagierten vieler internationaler Vereinigungen wie dem Zentrum für europäische und orientalische Kultur (ZEOK) und der Capoeira-Gruppe mit verschiedensten Aktionen getragen. mehr…

Ausstellungseröffnung am 24. Mai: Es ‚messet’ wieder. Reclams Messestände von 1945 – 1990

Die Fotoausstellung "Es ‚messet’ wieder." ist Teil des Pilotprojekts „Leipziger Verlagsarchive: Reclam als Erinnerungsspeicher und Labor“ im Rahmen der Forschungsförderung „Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung“ des Freistaates Sachsen. Die Studenten und Wissenschaftler des Fachbereichs Buchwissenschaft an der Universität Leipzig erforschen seit dem Wintersemester 2009/10 die vom Stuttgarter Stammverlag zur wissenschaftlichen Erschließung zurückgeführten Archivdokumente des Leipziger Parallelverlagsteils. mehr…

Grüne Hochschulgruppe und Grüne Jugend laden ein: Diskussion über die Preiserhöhung der LVB

Die LVB planen für August 2012 eine weitere Erhöhung der Fahrpreise. Ein Einzelfahrschein wird zum Beispiel 20 Cent mehr kosten. Insgesamt werden die Tarife um rund 10 Prozent erhöht. Die Grüne Hochschulgruppe kritisiert diese Entwicklung scharf. Sie sieht die Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs gefährdet und findet, Busse und Bahnen sollten für alle bezahlbar bleiben. mehr…

Eine Wagner-Doppel-CD aus den ETERNA-Archiven: Richard ist Leipziger ...

Doppel-CD zum 200. Geburtstag: Richard ist Leipziger ...
Wagner ist Leipziger. Irgendwie schon. Am 22. Mai 1813 hier geboren. 1834 fortgegangen Richtung Würzburg. "Als fertig ausgebildeter Komponist", betont Thomas Krakow, Wagner-Beauftragter der Stadt Leipzig und Vorstandsvorsitzender des Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. Wagner-Beauftragter ist er, weil Leipzig 2013 im Mittelpunkt steht, wenn der 200. Geburtstag des kleinen Wilhelm Richard Wagner gefeiert wird. mehr…

Am 23. Mai: Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln ist zu Gast in Leipzig

Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Im Rahmen einer Tournee zu ihren Schwesternhochschulen in Aachen, Mainz und Hannover macht die Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln auch Station in Leipzig. Sie tritt am Mittwochabend, 23. Mai, in der Hochschule für Musik und Theater, Grassistraße 8 auf. Gespielt werden zwei Kompositionen des Big-Band-Leiters Joachim Ullrich: „No Better Blues Suite“ und „Second Crime Suite“, die die Band in der letzten Phase erarbeitet und aufgenommen sowie in zwei Konzerten in Köln präsentiert hat. mehr…

Am 23. Mai in Markkleeberg: Grüner-Ring-Veranstaltung zur agra-Brücke

"agra - Brücke B2. Und wie weiter?" Unter dieser Überschrift lädt die Arbeitsgruppe Landschaftspflege des Grünen Ringes Leipzig am Mittwoch, 23. Mai, in den Kleinen Lindensaal des Rathauses Markkleeberg ein. Verschiedene Planungen für den Bereich der agra sollen näher vorgestellt, näher beleuchtet und mit allen Beteiligten diskutiert werden. mehr…

Doppelstadt mit Berggeschrei: Annaberg an einem Tag

Ein Doppelstadtrundgang: Annaberg an einem Tag.
Annaberg ist eigentlich nur die halbe Stadt. Annaberg-Buchholz heißt die Doppelstadt an der Sehma seit 1945. Die Sehma war 1497 noch Landesgrenze zwischen dem ernestinischen und dem albertinischen Sachsen, als die Neustadt am Schreckenberg gegründet wurde, die ab 1501 Annaberg hieß. Der Grund für die Gründung mitten im wilden Erzgebirge: das Erz natürlich, das große Berggeschrei, das genau von hier aus losging 1491. mehr…

American Football: Rostocker greifen bei den Leipzig Lions die Punkte ab

In ihrem ersten Heimspiel der neuen Football-Regionalliga-Saison mussten sich die Leipzig Lions den Rostock Griffins (hellblau) glatt mit 0:41 geschlagen geben.
In ihrem ersten Heimspiel der neuen Football-Regionalliga-Saison mussten sich die Leipzig Lions den Rostock Griffins glatt mit 0:41 geschlagen geben. Gegen die Greife von der mecklenburgischen Küste fanden die heimischen Löwen am Sonnabend einfach keine Mittel. Für Running Back Daniel Teubert war es zugleich das letzte Spiel im Lion-Dress. mehr…

50.000 begeisterte Zuschauer bei Neuseen Classics: Lokalmatador André Schulze gewinnt Profirennen im Zielsprint

Es ist eine Mischung aus Volksfest und hochklassigem Sportevent. Die 9. Auflage der „Sparkassen Neuseen Classics – Rund um die Braunkohle“ war auch am Sonntag, den 20. Mai, eine Erfolgsstory. Über 50.000 begeisterte Zuschauer jubelten bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen Profis wie Amateuren auf ihren Rennrädern entlang der Strecke und im Gewerbepark Zwenkau zu. mehr…

Leipziger Stalking-Mord: Chemie-Student gesteht tödliche Hammerschläge

Im Prozess um den Tod einer Leipziger Arabistik-Studentin gibt es ein Geständnis. Verteidiger Ralf Juhnke verlas zu Beginn des zweiten Verhandlungstags eine Erklärung. Sein Mandant Sebastian T. (28) habe Franziska S. (25) im Streit mit einem Hammer erschlagen. Im Studentenwohnheim in der Johannes-R.-Becher-Straße lauerte der Berliner seiner Ex-Freundin auf, um sie zur Rede zu stellen. mehr…

500 Jahre Nikolaischule: Die Veranstaltungen zum 500-jährigen kündigen sich an

Alte Nikolaischule.
Am Dienstag, 29. Mai, beginnt die große Festwoche am Neuen Nikolaigymnasium, mit der das 500-jährige Bestehen der Schule gefeiert wird. Im Gegensatz zur Thomasschule wissen die Nikolaitaner sogar recht sicher, dass ihre Schule ihre Wurzeln im Jahr 1512 hat. Und selbst das Schulgebäude existiert noch am Nikolaikirchhof. Hier könnte man in diesem Jahr auch feiern. Das tut man auch. Am 29. Mai eröffnet dort die Ausstellung "Bürgerstolz und Bildung". mehr…

Leipziger Wissenschaftler setzen Meilenstein in Glia-Zellforschung: Bald Behandlung von schweren Netzhauterkrankungen möglich?

Prof. Andreas Reichenbach.
Wissenschaftler der Universität Leipzig haben einen Meilenstein auf dem Gebiet der Erforschung von Gliazellen gesetzt. Sie konnten in einer internationalen Zusammenarbeit den Nachweis führen, dass Nervenzellen und Gliazellen ähnliche Wirkmechanismen haben. Beide setzen zur Kommunikation Botenstoffe frei. Bislang wurde den Gliazellen diese Fähigkeit abgesprochen, sie galten nur als "Stützgerüst" für die Nervenzellen. mehr…

Lok-Präsident Notzon zum Kronhardt-Rücktritt: „Wir gleiten nicht ins Chaos ab“

Michael Notzon.
Nach dem überraschenden Rücktritt von Lok-Trainer Willi Kronhardt hat beim 1. FC Lok Ernüchterung Einzug gehalten. Präsident Michael Notzon rekapituliert noch einmal für L-IZ.de die Ereignisse am Sonntagvormittag und bezieht Stellung zur Finanzsituation des Vereins. mehr…

Am 22. Mai Film und Diskussion in der naTo: „Wir weigern uns Feinde zu sein“

Wir weigern uns Feinde zu sein
Ein Film über eine einzigartige Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost ist am Dienstag, dem 22. Mai, um 19:30 Uhr der naTo, Karl-Liebknecht-Str. 8, zu sehen. Für den Film „Wir weigern uns Feinde zu sein“ begleiteten Stefanie Landgraf und Johannes Gulde zwölf deutsche Jugendliche. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog