Luftreinhalteplan der Stadt durch die EU-Kommission bestätigt: Umweltzone Leipzig kommt
Redaktion
11.03.2010

Verkehr Peterssteinweg.
Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal ist ein Stein vom Herzen gefallen: Gestern hat die EU-Kommission den neuen Luftreinhalteplan Leipzigs bestätigt – und damit die Gnadenfrist zur Einhaltung der PM10-Feinstaubgrenzwerte bis Mitte 2011 verlängert.
Im letzten Jahr hatte die Bundesrepublik Deutschland für die Stadt Leipzig bei der EU-Kommission einen diesbezüglichen Antrag gestellt, wonach es erst Mitte 2011 zwingend erforderlich werden sollte, die Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub nachzuweisen. Dieser Antrag ist nun durch die EU-Kommission nach kurzer Prüfung vollumfänglich bestätigt worden und damit auch die Einführung der Umweltzone in Leipzig zum 1. Januar 2011.
Die Fristverlängerung setzt voraus, dass ein in Kraft gesetzter Luftreinhalteplan bei der EU-Kommission eingereicht wird, der spätestens im Jahr 2011 die Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub (PM10) zuverlässig erwarten lässt.

Leipzigs Umweltzone wird am 1. Januar 2011 eingeführt.
Foto: Ralf Julke
„Das ist ein großer Erfolg für die Stadt und mein Dezernat“, resümiert Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Die EU-Kommission bestätigt damit die Qualität unserer Arbeit. Die Position der Stadt Leipzig zur Notwendigkeit der Umweltzone, welche wir seit einem Jahr vertreten, ist damit von höchster Stelle bestätigt worden. Dies zeigt, dass trotz erheblicher öffentlicher Diskussionen der Weg alternativlos und ehrlich gegenüber den Bürgern war.“
Aus der Entscheidung werde zudem deutlich, dass der Luftreinhalteplan für Leipzig mit seiner zentralen Maßnahme, der Einführung einer Umweltzone zum 1. Januar 2011, die Anforderungen der EU-Kommission erfüllt. Was Leipzig damit vermieden hat, sind nicht nur die fälligen Strafgebühren, sondern auch – wie das Leipziger Umweltdezernat mitteilt – eine frühere Einführung der Umweltzone oder die sofortige Umsetzung anderweitiger Maßnahmen zur deutlichen Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs.
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Eine Boulevardzeitung mit großen Buchstaben hat gestänkert: Der Leiter der Branddirektion Leipzig, Karl-Heinz Schneider, war während des Hochwassers im Urlaub. Angeblich habe er am Balaton Badeferien gemacht. So ein Skandal, oder?
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Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) geht offenbar schlampig mit seinen Aktenbeständen um. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte und die vom Sächsischen Staatsminister des Innern eingesetzte Expertenkommission haben bei der Prüfung des Ablagesystems erhebliche Mängel festgestellt.Dass im Archiv der Schlapphüte wie aus dem Nichts neue Unterlagen zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufgetaucht sind, überrascht angesichts der Pannenhäufung bei der Verfolgung der Rechtsterroristen nicht wirklich.
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2017 läuft der Nutzungsvertrag der Stadt mit der ZSL Betreibergesellschaft aus. Schon jetzt möchte die CDU die Stadtverwaltung verpflichten, in einem Folgevertrag sicherzustellen, dass die ursprünglich geplante Nutzung von 70 % zu Zwecken des Sports auch umgesetzt wird. Derzeit sind es viele Konzerte und Unterhaltungsveranstaltungen, die die Halle auslasten.
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Seit zwei Jahren schon beantragt die Fraktion Die Linke die Errichtung eines Hauses für die Leipziger Szene. „Wir haben der Stadtverwaltung vertraut, dass es hier Fortschritte geben würde, nun beantragen wir, dass im dritten Quartal eine Vorlage in die Ratsversammlung eingebracht wird, die den Investitionsbedarf und mögliche Investoren nennt“, sagte Skadi Jennicke.
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Fast neun Monate hat es gedauert von der Bürgermeisterwahl in Markanstädt bis zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Leipzig am Mittwoch, 19. Juni: Die Klage gegen die Wahl von Jens Spiske zum Bürgermeister von Markanstädt wird abgewiesen. Wahlanfechtungen verhinderten schon gleich nach der Wahl am 30. September den Amtsantritt des Wahlsiegers.
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