Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Quartalsbericht Nr. 1 für 2012: Die alte Art Verkehrspolitik ist an ihren Grenzen angelangt

Ralf Julke
Parken im Bülowviertel.
Parken im Bülowviertel.
Foto: Ralf Julke
Irgendwann, in etwas klügeren Zeiten, werden auch Politiker begreifen, dass das Automobil nur eine Fiktion von Freiheit ist. Und ein phantastisches Konstrukt, in das man viele menschliche Träume hineinprojiziert hat - aber es löst keine Verkehrsprobleme. Jedenfalls nicht in einer Stadt wie Leipzig, die mittlerweile an den Blechmassen erstickt.

Früher galt der Mega-Stau als Zerrbild des völlig aus dem Ruder gelaufenen Verkehrs. So wie dieser Tage in Sao Paulo, wo der Streik von 8.000 U-Bahnern einen Mega-Stau von fast 300 Kilometer Länge ausgelöst hat. Ein Ereignis, das zeigt, über welche Kapazitäten tatsächlich moderne ÖPNV-Systeme verfügen. Wenn sie ausgebaut und finanziert sind. Aber nicht nur brasilianische Politiker glauben ja, sie könnten diese Art der Daseinsvorsorge heruntersparen, bis die ersten Ausfälle kommen. Die selbe Narretei legen ja auch deutsche Politiker an den Tag. Und die nächste Jahrzehnte werden noch zu heftigen Diskussionen darüber führen, wie die Fehlentscheidungen der vergangenen 20 Jahre korrigiert werden können.

Noch funktioniert in Leipzig der ÖPNV. Staus kennt die Stadt eigentlich nicht. Unübersichtliche Gemengelagen gibt es nur, wenn große Baustellen - wie derzeit am Rossplatz - gerade sensible Verkehrsknoten verengen.

Worunter Leipzig aber seit etwa fünf Jahren spürbar leidet, ist der ruhende Verkehr. Er überfordert die zur Verfügung stehenden Parkräume in den innerstädtischen Vierteln massiv. Lars Kreymann, der im neuen Quartalsbericht einen ausführlichen Beitrag zum Kraftfahrzeugbestand in Leipzig geschrieben hat, bringt das Problem in direkten Zusammenhang mit dem Wachstum der jungen Bevölkerung in den innerstädtischen Bezirken. Hier sind die Zuwachsraten an neu registrierten Pkw 2011 rasanter gestiegen als in den äußeren Bezirken. Er hat extra die Karte mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung daneben gelegt.

Aber der Leser des Quartalsberichts ist an dieser Stelle gut beraten, bis zur Seite 12 im Beitrag von Andreas Martin zurückzublättern, wo die Karte mit dem Bevölkerungszuwachs 2011 zu sehen ist. Diese beiden Karten gehören nebeneinander. Und sie verraten die Hauptursache für den immensen Zuwachs an Privat-Pkw 2011: Die jungen Zuzügler haben ihre Autos mitgebracht.

Auch tagsüber das übliche Bild in den Wohnvierteln: zugeparkte Straßen.
Auch tagsüber das übliche Bild in den Wohnvierteln: zugeparkte Straßen.
Foto: Ralf Julke

Und es sind genau die Ortsteile mit den Spitzen-Zuwachsraten an Bevölkerung, die auch die höchsten Zuwachsraten bei registrierten Pkw haben. Angefangen mit Lindenau und Altlindenau, die ein Bevölkerungswachstum von 5,4 und 4,1 Prozent hatten. Sie weisen seit 2007 einen Zuwachs an Pkw von 19,7 und 23,8 Prozent auf, in Plagwitz, wo die Bevölkerungszahl 2011 um 5,3 Prozent wuchs, stieg die Pkw-Zahl seit 2007 um 19,5 Prozent. Über 18 Prozent Zuwachs im Pkw-Bestand verzeichneten auch Gohlis-Süd, die Ost- und die Westvorstadt sowie Dölitz-Dösen. Augenscheinlich war da sogar noch Puffer im Straßenraum.

Andere Viertel ersticken längst am Blech, verzeichneten zwar etwas geringere Zuwachsraten. Aber so lange Fußwege, Radwege und Kreuzungen auch noch den geringsten Puffer aufweisen, geht das möglicherweise immer so weiter, so lange Leipzigs Bevölkerung wächst. Ob Waldstraßenviertel, Südvorstadt, Gohlis-Mitte oder Schönefeld - die Pkw-Bestände wuchsen seit 2007 um über 12 Prozent an. Womit noch nicht die Bestandszahlen des Stadtrandes erreicht sind. Die ehemaligen Dörfer am Stadtrand führen mit über 520 Pkw pro 1.000 Einwohner nach wie vor die Tabelle an. Plaußig-Portitz mit 570 ganz an der Spitze.

Im Herzen der Stadt liegt das Ausstattungsniveau mit Pkw zwischen 250 und 340. Was trotzdem zu viel ist. Für diese Blechmassen sind Leipzigs Straßen nie gebaut worden. Was aber auch auffällt: Das Auto ist ein Gegenstand, den man sich leisten können muss. Ortsteile mit einkommensschwächerer Bevölkerung - wie Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf und Reudnitz - haben einen deutlich geringeren Pkw-Besatz von knapp 200 bzw. 250.

Aber überall dort, wo das ursprünglich aufs Zentrum konzentrierte Bevölkerungswachstum übergreift auf die Quartiere im Innenstadtgürtel, da schwappen auch die Zivilisationsprobleme der besser betuchten Haushalte über. Das Parkplatzproblem ist dafür das augenscheinlichste. Und mit der seit 2009 steigenden Beschäftigtenzahl in Leipzig steigen auch die Pkw-Zahlen. Und mit 183.609 privaten Pkw verzeichnete Leipzig 2011 wieder einen neuen Rekord. Das waren fast 3.600 Privat-Autos mehr als 2010.

Noch ein Ausdruck einer wachsenden Schicht von Leuten, die es sich leisten können, ist der Zuwachs der registrierten Motorräder - von 10.230 auf 10.699. Und die sind nun wirklich ein Zeichen von Wohlstand. Die meisten Motorräder findet man in der Südvorstadt (414), Connewitz (338) und Gohlis-Süd (340). Man könnte eine Stadtkarte mit den Durchschnittseinkommen daneben legen und würde deutliche Übereinstimmungen sehen.

Blick in die Bülowstraße mit dem Tagesparkbesatz.
Blick in die Bülowstraße mit dem Tagesparkbesatz.
Foto: Ralf Julke
Keinen Einfluss auf den Pkw-Bestand hatte augenscheinlich die Einführung der Leipziger Umweltzone 2011. Ab 2008 kann Kreymann auch die Fahrzeuganteile mit "Grüner Plakette" ausweisen. Damals lag dieser Anteil bei 53,9 Prozent, stieg aber schon 2009 auf 61,2 und 2010 auf 68,5 Prozent. Für 2011, das Startjahr der Umweltzone, steht ein Anteil von 75,3 Prozent da. Das heißt: Die Fahrzeuge werden wohl im ganz normalen Erneuerungszyklus ausgetauscht und in etwa vier Jahren dürfte es keinen Pkw mehr geben in Leipzig, der nicht die Bedingungen für die "Grüne Plakette" erfüllt.

Wird es aber trotzdem geben, weil einige Genehmigungsinstanzen der Stadt wie wahnsinnig verliebt sind in allerlei Oldtimer, die man nun glaubt, unbedingt durch die Stadt fahren lassen zu müssen.

Ausgewiesen sind auch die Anteile von Diesel- und Ottomotoren - 80,2 und 19,9 Prozent. Aber das wieder zeugt davon, dass auch das Kraftfahrt-Bundesamt (das die Zahlen lieferte) noch nicht wirklich auf der Höhe der Zeit ist. Es fehlen - auch wenn sie derzeit noch so marginal sind - die Zahlenangaben zu alternativen Antrieben wie Erdgas, Autogas, Strom.

Und noch eine Zahl zeigt, dass der Pkw-Zuwachs eng zusammenhängt mit dem Bevölkerungszuwachs: Die Zahl von 345 Privat-Pkw auf 1.000 Einwohner ist seit 2010 gleich geblieben. Parallel dazu müsste eigentlich auch die Benutzerzahl des ÖPNV in ähnlicher Dimension wachsen, irgendwo zwischen dem Bevölkerungszuwachs (1,6 %) und dem Pkw-Zuwachs (2,0 %). Ist aber nicht passiert. Die Leipziger Verkehrsbetriebe melden nach 134,346 Millionen beförderten Personen im Jahr 2010 nur eine Steigerung auf 134,574 Millionen, ein mageres Plus von 0,17 Prozent.

Sind die Neu-Leipziger also alles Autofahrer und müssen erst lernen, mit dem ÖPNV in Leipzig umzugehen? - Das wäre eine Überlegung wert. Denn sie kommen ja in der Regel aus Regionen, in denen ohne Auto gar nichts zu machen ist. Und weil auch in Leipzig Vieles ohne Auto nicht zu machen ist, verzichten sie auf den Untersatz natürlich nicht. Viele brauchen ihn zum Weg zur Arbeit oder um die Kinder zu Kita und Schule zu bringen. Und leider auch zum Einkaufen. Die Stadt Leipzig hat den entscheidenden Moment, die autoaffinen Einkaufscenter im Stadtgebiet zu stoppen, verpennt, beruft sich zwar gern auf den STEP Zentren. Doch die letzten acht Jahre waren ein weiterer Verdrängungswettbewerb von kleinteiligem und wohnortnahem Einzelhandel durch die großen Märkte.

Und noch etwas hat die Stadtverwaltung gezeigt: Dass ihr auch ein paar wichtige Fragen im Stadtverkehr herzlich schnuppe sind, wenn ein Investor vor der Antragstür herumlungert. Auch das forciert die Leipziger Verkehrsprobleme.

Höchste Zeit also, diese Stadt endlich weiterzudenken. Schön, dass das im Projekt "Leipzig weiter denken" mit bedacht ist - mit der Veranstaltung "Mobilität der Zukunft" am 23. Oktober.

Und wenn man schon an Zukunft denkt, dann fällt manchem Panikmacher gleich das Wort "demografische Herausforderungen" ein. Auch dazu gibt's Futter im aktuellen Quartalsbericht. Dazu morgen mehr an dieser Stelle.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Neues aus dem Quartalsbericht (8): Warum die Jugendarbeitslosenrate in der ganzen Stadt Leipzig seit 2013 wieder steigt

Leipzig wird den hohen Sockel an "Bedarfsgemeinschaften" nicht los.
Das Problem einer ganz und gar auf "Markt" fixierten Gesellschaft ist: Sie verliert ihre Fähigkeit in die Zukunft zu denken. Sie wird blind für die großen Veränderungen und die wichtigen Zukunftsentscheidungen. Ihr Maßstab sind nur noch die wilden Zeigerausschläge der Börsen und der BIP-Zahlen. Ein Zehntel rauf, ein Zehntel runter – jedes mal verfallen Medien, Wirtschaftsinstitute und Politiker in atemlose Verwirrung: Was nun? Wo ist der Kompass? mehr…

Am 19. September: Wilder Tango bei Kallenbach

Beate Furcht & Alma de Arrabal.
Am Freitag, 19. September, um 20 Uhr lädt der ProGohlis e.V. zur nächsten Veranstaltung bei Kallenbach in der Gohliser Straße 20 ein. Dann sind dort Beate Furcht & Alma de Arrabal mit dem Programm "Wilder Tango - sing mein Herz" zu Gast. - Die vier Musiker verbindet die Liebe für die poetische und musikalische Intensität des Tango Argentino. mehr…

Nachwuchs im Aquarienhaus: 13 Stumpfkrokodile im Zoo Leipzig geschlüpft

Stumpfkrokodilweibchen mit Nachwuchs.
Am Donnerstag, 11. September, schlüpften im Süßwasser-Landschaftsbecken des Aquariums im Leipziger Zoo gleich 13 Stumpfkrokodile aus ihren Eiern, wovon zwölf bisher überlebten. Das Schlüpfen der Minikrokodile zog sich tagsüber über mehrere Stunden hin und fand unter den Augen der staunenden Besucher statt, die dieses Schauspiel erstmals miterleben konnten. mehr…

Am 17 September: Eröffnungsparty für die MONALiesA

Am Mittwoch ist es soweit – die MONAliesA im Haus der Demokratie wird nach einer echten Rettungsaktion als Feministische Bibliothek wieder eröffnet. Die Retterinnen vom Lotta e.V. laden zur fröhlichen (Wieder-)Eröffnung am 17. September um 18 Uhr in die MONAliesA im Haus der Demokratie ein. Ganz oben unter dem Dach. Wo man bei Lesen den Wolken beim Fliegen Zuschauen kann. mehr…

Salonkultur in Leipzig: Museumsgespräch am 18. September über Christiana Mariana von Ziegler

Am Donnerstag, 18. September, werden Besucher in das Flair des vor 200 Jahren berühmtesten Leipziger Salons entführt. Initiatorin dieses zentralen Treffpunkts der „guten Gesellschaft“, einem Ort der Gesprächs- und Geselligkeitskultur, war die Bürgermeistertochter Mariana Christiana von Ziegler. Deren Esprit, Witz und Wortgewandtheit war es zu verdanken, dass so illustre Gäste wie Johann Christoph Gottsched den Salon regelmäßig besuchten. mehr…

Ausstellungseröffnung mit Diego Vivanco am 19. September: "Was ich dir noch sagen wollte"

Am Freitag, 19. September, um 19 Uhr eröffnet Diego Vivanco im Ehemaligen Sowjetischen Pavillon (Alte Messe Leipzig, Straße des 18. Oktobers) seine Ausstellung "Was ich dir noch sagen wollte". Dabei ist sein künstlerischer Ansatz durchaus skurril: "Ich plane eine Bombe zu bauen, um sie für eine Videoaufnahme in einem blühenden Rapsfeld explodieren zu lassen. Am Tag vor dem geplanten Drehdatum beendet meine Freundin unsere mehrjährige Beziehung. mehr…

Vortrag am 17. September: ISKRA – Von Leerstellen in der Geschichte

Viele epochemachende Werke wurden in der ehemaligen Buchdruckmetropole Leipzig erstmals gedruckt. 1900 kam Lenin nach Leipzig, um hier die Endredaktion der ersten Ausgabe der russischen, revolutionären Zeitung ISKRA (dt. Der Funke) vorzunehmen. Leipziger Sozialdemokraten unterstützten ihn bei dieser heimlichen und gefährlichen Aktion. mehr…

Hohe Morde: Henner Kotte holt drei alte Kriminalfälle aus Tirol wieder ans Tageslicht

Henner Kotte: Hohe Morde.
Henner Kotte auf Abwegen, auf steilen Steigen und gefährlichen Pfaden. Man staunt. Für gewöhnlich ist der Leipziger Krimi-Autor auch brav auf Leipziger Straßen und Plätzen unterwegs. Nun hat es ihn in die Berge verschlagen, auf Almen, wo es ja bekanntlich "kei' Sünd" gibt. Und Mord und Totschlag doch wohl auch nicht. Oder? Alte Justizakten behaupten das Gegenteil. mehr…

Visionen der Realität: "Shirley" - Eine cineastische Hommage an Edward Hopper

Edward Hopper (1882 – 1967) gilt als bedeutentster Vertreter des Amerikanischen Realismus. Seine Bilder, farblich zumeist unterkühlt, weisen auf die Einsamkeit des modernen Menschen hin. Zugleich gilt Hopper als Chronist seiner Zeit. Ein Experimentalfilm würdigt den Ausnahme-Maler jetzt im Kino. mehr…

Thomaspfarrer i.R. Christian Wolffs Wahlnachlese: Rechte Strickmuster

Der Leipziger Pfarrer (im Ruhestand) Christian Wolff
Was sich bei der Landtagswahl in Sachsen abzeichnete, wurde durch die Wahlen in Brandenburg und Thüringen bestätigt: Nur die Hälfte der Wahlberechtigten ist zur Wahl gegangen. Die Parteien rechts von der CDU erhalten mehr als 15 Prozent der Stimmen. Gut zwei Drittel entfallen auf die AfD. Wenn man fragt, wer dafür verantwortlich ist, dann muss die Antwort zunächst lauten: diejenigen, die nicht zur Wahl gegangen sind, bzw. diejenigen, die ihr Kreuz bei der AfD oder NPD gemacht haben. mehr…

Hoffen auf den AHA-Effekt: Ein Interview mit Pfarrer Thomas Bohne zum Katholikentag 2016

Eine Zahl hat die ans Sparen in Kultur, Bildung und Soziales fast schon gewöhnten Leipziger im Juli etwas rüde geweckt. 4,4 Millionen soll der 100. Katholikentag, welcher vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig stattfinden wird, aus Steuermitteln erhalten. Nach ersten Kalkulationen wird das christliche Laientreffen des Zentralkomitees der Katholiken 9,9 Millionen kosten. 3 Millionen davon sollen der Freistaat, eine Million die Stadt Leipzig und 400.000 Euro der Bund tragen.Am Mittwoch soll im Stadtrat eine Entscheidung fallen. mehr…

Auto und Gartenlaube angezündet: Heiteres Familientreffen vor dem Schöffengericht

Seit Montag muss sich Tobias L. (22) vor dem Amtsgericht verantworten. Der Wurzner soll am 13. April 2013 ein Auto angezündet haben. Außerdem legt ihm die Staatsanwaltschaft die Brandstiftung an einer Gartenlaube, den Einbruch in eine Imbissbude, die Beschädigung einer Signalanlage und der Diebstahl eines Mountainbikes zur Last. Zu Prozessauftakt erhalten die Beteiligten tiefgreifende Einblicke in eine Familie, in der ein wenig Ärger mit der Polizei zum Alltag dazugehört. mehr…

Polizeibericht: Schlägerei, Boilerexplosion, Fahrzeugdiebstähle

Im Amselweg kam es am Wochenende zu zwei Schlägereien +++ Am Samstagnacht kam es in der Hans-Otto-Straße zu einem Wohnungsbrand +++ In Schkeuditz wechselten zwei Fahrzeuge die Besitzer. mehr…

Der deutsche Swift: Ein kleiner Geburtstagsgruß für Rabener zum 300.

Der Rittergutspark in Wachau.
Schopenhauer hat seine Bücher stehen gehabt in seiner Bibliothek. Aber wer kennt ihn heute noch, diesen Gottlieb Wilhelm Rabener, seines Zeichens Schriftsteller, Aufklärer, Steuerrevisor und von seinen Zeitgenossen "der deutsche Swift" genannt? Ein begnadeter Satiriker, den selbst seine Heimatstadt gnadenlos vergessen hat. Dabei hat er am 17. September einen Geburtstag, den man nicht übersehen kann: seinen 300. mehr…

Eine Wirtschafts-Prognose aus Halle unter der Lupe: Schwunglose Konjunktur oder falscher Denkansatz?

Kassensturz
Das große Problem an der Wachstumsphilosophie ist, dass die ganze Garde der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute Entwicklung gar nicht anders interpretieren können als über "Wachstum". In diesem Fall in Gänsefüßchen, denn tatsächlich geht es nur um das Wachstum einer Zahl, die man so landläufig Bruttoinlandsprodukt (BIP) nennt. Auch wenn sie gar nichts aussagt über Wohlstand, Einkommen oder gar Verteilungsgerechtigkeit. Oder Nachhaltigkeit. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog




Anzeige / Weitere Infos zur Anmeldung und zum L-IZ-Leserrabatt