34-Millionen-Deal: Standort der Verbundnetz Gas AG in Leipzig gesichert
Redaktion
13.05.2009

Firmensitz VNG.
Das monatelange Tauziehen um die VNG-Aktien der Stadtwerke Halle und Jena-Pößneck ist beendet, teilt die Leipziger Stadtverwaltung mit. Die Verbundnetz Gas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (VuB) hat zwischenzeitlich die Kaufverträge mit ihren ausscheidenden Gesellschaftern Halle und Jena-Pößneck unterzeichnet.
Damit ist die Sperrminorität der kommunalen Aktionäre in der VNG AG gesichert, die auch eine Verlegung des Standortes verhindert. Leipzig erwirbt über die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH für rund 34 Millionen Euro zusätzliche Aktien und wäre damit stärkster kommunaler Anteilseigner der VNG AG.
Mehr zum Thema:
Dossier VNG
Poker um VNG: Wie teuer ist der Kampf um kommunale Einflüsse?
Seit Mitte 2008 sorgt der Poker um die kommunalen Anteile an der in Leipzig heimischen Verbundnetz Gas AG für heftige Diskussionen in der Region. Halle und Jena verkaufen ihre Anteile, Leipzig stockt auf. Es geht um Steuereinnahmen, Investitionen und Arbeitsplätze.
Der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, erklärt dazu: „Ich freue mich, dass wir, nach langen Verhandlungen, gemeinsam mit den anderen Städten den kommunalen Einfluss in der VNG sichern konnten. Für die gezeigte Beharrlichkeit und Konsequenz möchte ich allen danken. Mit dem Erwerb haben wir einen entscheidenden Beitrag für den Wirtschaftsstandort und die Arbeitsplätze geleistet.“
Vorangegangen war die Kündigung der Mitgliedschaft der SW Halle und Jena-Pößneck in der VuB im Jahr 2008. Die EWE AG hatte mehrfach versucht, die Anteile dieser kommunalen VNG-Aktionäre anzukaufen und so die Sperrminorität der VuB zu brechen und gegebenenfalls selbst die Mehrheit der Anteile an der VNG AG zu erlangen. Die VuB und ihre Gesellschafter entschieden daraufhin, für den Erhalt der Sperrminorität einzutreten und selbst die Aktien der SW Halle und Jena-Pößneck zu erwerben. Die Leipziger Anteile werden über die städtische Holding LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) erworben, die bereits ein Aktienpaket an der VNG AG hält.

Durch Sperrminorität gesichert: Leipziger Firmensitz der VNG.
Fotos: VNG
Die VNG AG ist der drittgrößte deutsche Erdgasimporteur und zählt zu den zehn größten Importgesellschaften der Erdgasbranche in Europa. Darüber hinaus ist die VNG das einzige bedeutende privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen seiner Größe mit einer ostdeutschen Vergangenheit und Sitz sowie Hauptverwaltung in den neuen Bundesländern. Die VNG beschäftigt 963 Mitarbeiter und ist einer der größten Steuerzahler am Standort.
Auch Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk freut sich über den gelungenen Kraftakt: "Die Erhaltung der kommunalen Sperrminorität ist ein wesentlicher Schritt, um den Standort der VNG in Leipzig dauerhaft zu sichern. Die Erhöhung der Anteile der sächsischen kommunalen Anteilseigner zeigt aber auch, wie stark die VNG mit Sachsen und der sächsischen Wirtschaft insgesamt verbunden ist. Der erfolgreiche Weg der VNG in Sachsen und darüber hinaus sollte nunmehr zielstrebig weitergegangen werden. Hierzu sind alle Gesellschafter der VNG aufgerufen.“
www.vng.de
Flotte Sprüche, schwarze Business-Anzüge, dunkle Sonnebrillen. Die "Men in Black" sind nach zehn Jahren Leinwandabstinenz zurück. Im dritten Teil des SciFi-Franchise reist Will Smith ins Jahr 1969, um seinem Partner Tommy Lee Jones das Leben und die Menschheit vor einer vernichtenden Alien-Invasion zu retten.
mehr…
Mit dem Sieg bei Fortuna Chemnitz hat der 1. FC Lok sein Saisonziel erreicht, steigt als Sechster in die neue Regionalliga auf. Geplant war alles ein wenig anders. Eigentlich sollte es der dritte Platz werden, eigentlich sollten die Neuzugänge einschlagen und von einem Trainerwechsel war vor der Saison auch nicht die Rede. Ein Saisonrückblick.
mehr…
„Mut zu machen, dass wir Zeichen gegen Willkür und Gewalt setzen können“. Das ist für die in Berlin lebende Filmemacherin Karin Kaper die Botschaft ihres Filmes „Aber das Leben geht weiter“. Es geht um die - authentische - Vertreibungsgeschichte der Familien Queißer und Zukowscy, die in einem Bauernhof bei Görlitz aufeinander treffen. Ein L-IZ-Interview.
mehr…
Das Fazit der "Frankfurter Rundschau" war am Ende eindeutig: Was da am Wochenende in Frankfurt zu erleben war, war ein Sieg für die Blockupy-Bewegung. Die Stadt Frankfurt selbst blamierte sich mit ihrem martialischen Großaufgebot an Polizei gründlich, mit ihrer Argumentation gegen vermeintliche "Linksextremisten" sowieso. Ein weiterer Versuch, die berechtigte Kritik der Demonstranten an der Erpressungspolitik gegenüber Griechenland zu diskreditieren.
mehr…
Der Schatten über Leipzigs Verwaltung wird größer: Der Sonderprüfbericht über die sogenannten herrenlosen Häuser zeigt deutlich, welches Fehlverhalten im Rechtsamt seit über 15 Jahren alltägliche Praxis war. Getreu nach dem Motto „Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts“ weist die Verwaltungsspitze aber die Vorwürfe von sich, bereits durch frühere Berichte den Missstand erkannt haben zu können. Aber das ist ja auch logisch, wenn die Berichte ungelesen beiseite gelegt werden.
mehr…
Es passte natürlich. Am einen Ende der Straße erklärte Baubürgermeister Martin zur Nedden den wissbegierigen Journalisten, warum die Stadt jetzt auffällige Piktogramme neben die Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße malen lässt - und 100 Meter weiter stand ein Blumentransporter drauf und ein DHL-Auto parkte mal kurz. Es geht wohl nicht wirklich um die Leitstreifen im Pflaster. Es geht wohl mehr um die tägliche Gedankenlosigkeit der Eiligen.
mehr…
Am Samstag, den 26. Mai 2011 findet auf dem Sportcampus Jahnallee das alljährliche Internationale Kinderfest der Studentischen Eltern Leipzig e.V. statt. Das Fest für Leipziger Familien wird von Engagierten vieler internationaler Vereinigungen wie dem Zentrum für europäische und orientalische Kultur (ZEOK) und der Capoeira-Gruppe mit verschiedensten Aktionen getragen.
mehr…
Die Fotoausstellung "Es ‚messet’ wieder." ist Teil des Pilotprojekts „Leipziger Verlagsarchive: Reclam als Erinnerungsspeicher und Labor“ im Rahmen der Forschungsförderung „Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung“ des Freistaates Sachsen. Die Studenten und Wissenschaftler des Fachbereichs Buchwissenschaft an der Universität Leipzig erforschen seit dem Wintersemester 2009/10 die vom Stuttgarter Stammverlag zur wissenschaftlichen Erschließung zurückgeführten Archivdokumente des Leipziger Parallelverlagsteils.
mehr…
Die LVB planen für August 2012 eine weitere Erhöhung der Fahrpreise. Ein Einzelfahrschein wird zum Beispiel 20 Cent mehr kosten. Insgesamt werden die Tarife um rund 10 Prozent erhöht. Die Grüne Hochschulgruppe kritisiert diese Entwicklung scharf. Sie sieht die Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs gefährdet und findet, Busse und Bahnen sollten für alle bezahlbar bleiben.
mehr…
Wagner ist Leipziger. Irgendwie schon. Am 22. Mai 1813 hier geboren. 1834 fortgegangen Richtung Würzburg. "Als fertig ausgebildeter Komponist", betont Thomas Krakow, Wagner-Beauftragter der Stadt Leipzig und Vorstandsvorsitzender des Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. Wagner-Beauftragter ist er, weil Leipzig 2013 im Mittelpunkt steht, wenn der 200. Geburtstag des kleinen Wilhelm Richard Wagner gefeiert wird.
mehr…
Im Rahmen einer Tournee zu ihren Schwesternhochschulen in Aachen, Mainz und Hannover macht die Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln auch Station in Leipzig. Sie tritt am Mittwochabend, 23. Mai, in der Hochschule für Musik und Theater, Grassistraße 8 auf. Gespielt werden zwei Kompositionen des Big-Band-Leiters Joachim Ullrich: „No Better Blues Suite“ und „Second Crime Suite“, die die Band in der letzten Phase erarbeitet und aufgenommen sowie in zwei Konzerten in Köln präsentiert hat.
mehr…
"agra - Brücke B2. Und wie weiter?" Unter dieser Überschrift lädt die Arbeitsgruppe Landschaftspflege des Grünen Ringes Leipzig am Mittwoch, 23. Mai, in den Kleinen Lindensaal des Rathauses Markkleeberg ein. Verschiedene Planungen für den Bereich der agra sollen näher vorgestellt, näher beleuchtet und mit allen Beteiligten diskutiert werden.
mehr…
Annaberg ist eigentlich nur die halbe Stadt. Annaberg-Buchholz heißt die Doppelstadt an der Sehma seit 1945. Die Sehma war 1497 noch Landesgrenze zwischen dem ernestinischen und dem albertinischen Sachsen, als die Neustadt am Schreckenberg gegründet wurde, die ab 1501 Annaberg hieß. Der Grund für die Gründung mitten im wilden Erzgebirge: das Erz natürlich, das große Berggeschrei, das genau von hier aus losging 1491.
mehr…
Der Schatten über Leipzigs Verwaltung wird größer: Der Sonderprüfbericht über die sogenannten herrenlosen Häuser zeigt deutlich, welches Fehlverhalten im Rechtsamt seit über 15 Jahren alltägliche Praxis war. Getreu nach dem Motto „Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts“ weist die Verwaltungsspitze aber die Vorwürfe von sich, bereits durch frühere Berichte den Missstand erkannt haben zu können. Aber das ist ja auch logisch, wenn die Berichte ungelesen beiseite gelegt werden.
mehr…
In ihrem ersten Heimspiel der neuen Football-Regionalliga-Saison mussten sich die Leipzig Lions den Rostock Griffins glatt mit 0:41 geschlagen geben. Gegen die Greife von der mecklenburgischen Küste fanden die heimischen Löwen am Sonnabend einfach keine Mittel. Für Running Back Daniel Teubert war es zugleich das letzte Spiel im Lion-Dress.
mehr…