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VNG-Bilanz 2011: 211 Millionen Verlust - aber eigentlich ein idealer Partner der "Energiewende"

Ralf Julke
Bilanzpressekonferenz der VNG.
Bilanzpressekonferenz der VNG.
Foto: Ralf Julke
Die Verbundnetz Gas AG (VNG) ist das große Flaggschiff der Wirtschaft in Leipzig. 6,3 Milliarden Euro Umsatz hatte der Energiehändler 2010 zu verzeichnen. Jahrelang hat VNG auch hübsche Gewinne erwirtschaftet. Umso heftiger die Nachricht, die Zeitungen und Wirtschaftsmagazine im Herbst in die Welt tuteten: VNG mache 2011 satte 350 Millionen Euro Verlust. Ganz so heftig kam es nicht. 211 sind's am Ende. Und die Amerikaner sind schuld.


Der Energiemarkt ist - anders als es die PR-Abteilungen einiger großer Konzerne immer wieder versuchen darzustellen - kein simples mechanisches Gebilde, bei dem man am einen Ende Kohle, Öl oder Gas reinsteckt und beim Kunden kommt dann Wärme oder Strom an. Er ist auch nicht so simpel, dass das Drehen von Windrädern und viel Sonne auf Solarmodulen die Stromtrassen an ihre Grenzen bringt.

Wer sogar nur den deutschen Markt betrachtet, sieht nicht, was wirklich passiert. Und die VNG hat 2011 ein Effekt erwischt, der sogar von den schwelenden Kriegen in Nah- und Mittelost ausgelöst wurde. Denn um von den Krisenherden in diesen Regionen bei der Energiebeschaffung unabhängiger zu werden, haben die USA ihre Erdgasförderung im eigenen Land drastisch hochgefahren. Seit 2007 auch verstärkt durch die Schiefergasförderung, gegen die es in Deutschland erhebliche Bedenken gibt. Der Effekt ist: Die USA fielen - beginnend ab 2010 - als weltgrößter Käufer von Flüssiggas aus. Das Flüssiggas (LNG) wird in großen Tankschiffen über die Ozeane geschippert. Da der Energiehunger der USA grenzenlos schien, sind im Nahen Osten gigantische Produktionskapazitäten für LNG entstanden.

Die "Stuttgarter Nachrichten" schrieben dazu im September 2010 beispielsweise: "Die LNG-Produzenten, allen voran das Golfemirat Katar, sitzen auf riesigen Übermengen. Der von der Wirtschaftskrise hart getroffene Schlüsselmarkt USA nimmt immer weniger ab und hat durch die eigenen Schiefergasvorkommen noch eine Alternative in petto." Die Übermengen landen seitdem an Europas Küsten an. Mit dem Effekt, den auch die VNG so kurzfristig nicht einpreisen konnte: die Gaspreise rauschten in den Keller.

Da die VNG aber den Großteil ihrer Lieferverträge langfristig abgeschlossen hat (mit Unternehmen aus Russland, Norwegen und Deutschland), saß sie 2011 auf einmal auf Gasmengen, die sie teurer eingekauft hatte, als sie sie verkaufen konnte. Das allein bewirkte schon das Minus von 260 Millionen Euro direkt bei der VNG AG, die sich im VNG Verbund dann auf 211 reduzierten. Dazu kam ein mildes Jahr. Der Gasverbrauch in Deutschland lag mit 850 Milliarden kWh um 97 Milliarden unter dem von 2010. Was den Effekt der durch LNG importierten Übermengen noch verstärkte.

Der Sitz der VNG im Leipziger Nordosten.
Der Sitz der VNG im Leipziger Nordosten.
Foto: Ralf Julke

"Wir wollen trotzdem an den Langfristverträgen festhalten", sagte Dr. Karsten Heuchert, Vorsitzender des Vorstandes von VNG, am Donnerstag, 16. Februar. Da hatte die VNG - drei Monate früher als sonst üblich - zur Bilanzpressekonferenz eingeladen. Betrübliche Nachrichten gibt man möglichst früh in die Welt. Damit man das Jahr nutzen kann, wieder auf die Sonnenseite zu kommen.

Heißt für die VNG auch: Weitere Verhandlungen mit den Lieferanten. Mit dem russischen Importeur hat man schon eine Einigung gefunden, sagt Heuchert. Geholfen hat dabei vielleicht sogar der eisigkalte Februarbeginn. Da bekam auch die VNG nicht so viel Gas aus Russland geliefert, wie sie bestellt hatte. "Aber dazu sind ja unsere Speicher da, dass wir sowas abfedern können", sagt Heuchert. Die VNG konnte in den frostigen Tagen auch dem in Panik zitternden deutschen Süden helfen. Die VNG-Tochter Ontras konnte über die Tschechische Republik zusätzlich Lieferstrecken für Erdgas nach Bayern sichern und das Gas aus VNG-Speichern half mit, den Süddeutschen die Bude zu heizen.

Für Heuchert auch ein Vorzeigeprojekt für die Hauptdiskussion in der deutschen Energiepolitik derzeit: Wie bekommt man die mit Windkraft produzierten Strommengen in Spitzenzeiten aus Mecklenburg nach Bayern? Wo doch die Stromtrassen nicht ausreichen. "Dafür liegt das Netz für Erdgas. Es ist schon da", sagt Heuchert. Deswegen engagiere sich die VNG auch bei der von der DENA betreuten Strategieplattform "Power to Gas". Dabei wird der überschüssige Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen in synthetisches Erdgas umgewandelt und kann so problemlos von Nord nach Süd transportiert werden. Und auch das nächste Problem der Strom-Nörgler wird lösbar, denn in den großen Erdgasspeichern, die unter anderem VNG betreibt, kann auch das synthetische Erdgas gespeichert werden.


Podium zur Bilanzpressekonferenz: Michael Ludwig, Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Dr. Karsten Heuchert und Uwe Barthel (vlnr.).
Podium zur Bilanzpressekonferenz: Michael Ludwig, Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Dr. Karsten Heuchert und Uwe Barthel (vlnr.).
Foto: Ralf Julke
Das Hauptproblem der deutschen Energiezukunft ist, dass die wesentlichen Lautsprecher alle noch auf das bestehende Stromnetz mit den vier großen Stromgiganten schielen. Aus gutem Grund: die vier Giganten bestimmen mit Millionen-PR die Diskussion. Das große Theater um die deutsche Kohleverstromung macht dabei nicht einmal Vattenfall, das im Osten die Kohleverstromung betreibt, sondern der Energieriese RWE, der im Westen jahrzehntelang auf Kohleverbrennung gesetzt hat und seit dem ersten Beschluss zum Atomausstieg unter Rot/Grün wertvolle Jahre verplempert hat, in alternative Energiestrukturen zu investieren.

Die Zukunft der Energieerzeugung, so Heuchert, wird in Deutschland sowieso wesentlich dezentraler sein. Im neuen Heft zum "VNG-Verbund" wird die Vision eines regionalen Energiekreislaufes skizziert. Da spielen dann nicht mehr die großen Kraftwerkkolosse die Rolle des Feuerwehrmannes. "Erdgas ist der ideale Partner für die erneuerbaren Energien", sagt Heuchert. Denn Gaskraftwerke sind flexibler als alle andere Kraftwerke und können jederzeit hochgefahren werden, wenn der Wind ausbleibt und die Sonne nicht scheint. Sie sind auch wesentlich kleiner, schneller zu planen und zu bauen.

Nur baut keiner welche. Denn genau das hat die Bundesregierung in ihren gesetzlichen Regelungen zur "Energiewende" nicht berücksichtigt. Man bekommt so ein Kraftwerk zwar schnell gebaut - aber die Amortisierungszeiträume belaufen sich dennoch auf zehn, zwanzig Jahre. Und das Gezappel um den "Ausstieg aus dem Ausstieg" hat fast alle Kraftwerksbetreiber, die solche Kraftwerke in Planung hatten, davon abgebracht: Man kann sich auf die politischen Rahmenbedingungen nicht verlassen.

2012 soll, so Heuchert, das Jahr werden, in dem sich die VNG wieder in die Gewinnzone wirtschaftet. "Die Zeichen sind gut", sagt er. Auch mit den anderen Langzeitlieferanten sei man im Gespräch - oder befände sich sogar im Schiedsverfahren. Am Jahresende erwartet Heuchert wieder "ein Ergebnis wie 2010". Damals erwirtschaftete die VNG-Gruppe 69 Millionen Euro, die VNG AG allein 59 Millionen. Den Gewinn werde man, so Heuchert mindestens zu einem Teil wieder in die Rücklagen stecken. Denn die 211 Millionen Euro Verlust 2011 musste man ja über die Rücklagen ausgleichen. "Da werden wir wieder auffüllen müssen", so Heuchert. Was auch bedeuten kann, dass die Aktieninhaber in den nächsten Jahren keine oder nur geringe Dividende sehen werden. Dazu gehören auch die ostdeutschen Kommunen, denen über 25 Prozent der VNG gehören. Leipzig kann also eine Weile mit keinen VNG-Millionen rechnen.

Dass es 2011 nicht 350 Millionen sondern nur 211 Millionen Euro Verlust wurden, hat auch mit den Aktivitäten der VNG an den Spot- und Terminmärkten zu tun. 41 Prozent des Umsatzes hat die VNG hier gemacht - 2010 waren es noch 32 Prozent gewesen.

Aber in einer Sache ist Heuchert sich sicher: "Ich bin davon überzeugt, dass Erdgas in Zukunft ein fester Bestandteil unserer immer dezentraler werdenden Energieversorgung bleibt."

www.vng.de


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