Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Wave Gotik Treffen
Hilfe die Goten kommen! Nähme man den Namen des alljährlichen Treffens der Gothics ernst, müsste man so formulieren. Aber wie alles ist auch dies nur Spiel, Verkleidung und schwarzer Spaß in Leipzig. Und wie gewohnt, ist die Leipziger Internet Zeitung wie auch im vergangenen Jahr den "Schwarzen" auf der Spur, bei Konzerten vor Ort und mit den Künstlern und Gästen aus aller Welt im Gespräch.
Zur Startseite des Dossiers

Ein schönes Ende zum WGT „This is it“ – Love Like Blood im Interview

Daniel Thalheim
Love Like Blood bei ihrer Abschiedsshow beim WGT 2011.
Love Like Blood bei ihrer Abschiedsshow beim WGT 2011.
Foto: Daniel Thalheim
Love Like Blood bilden als Headliner in der AGRA-Halle den furiosen Ausklang des ersten WGT-Tages. Mit dieser Show wollen sie sich nun offiziell als Band verabschieden und somit komplett aus der Szene. Yorck und Gunnar Eysel über ihren Abschied und 20 Jahre WGT im L-IZ-Interview.

Gunnar, Yorck. Schön, dass ihr nach zwanzig Jahren eures ersten Auftritts und vielen weiteren beim Wave Gotik Treffen wieder hier in Leipzig seid. Welche Erinnerungen habt ihr ans erste WGT überhaupt?

Yorck: Ich muss da passen.

Gunnar: Wenn mir jemand eine Gedankenstütze gibt, fällt mir vielleicht etwas ein. Aber es ist einfach zu lange her.

Wo seid ihr aufgetreten?

Gunnar: (Lacht) Ich weiß es einfach nicht mehr. Als uns Michael Brunner angerufen hat, gefragt hat, ob wir überhaupt noch leben und Love Like Blood noch aktiv ist, ob wir zum Zwanzigjährigen kommen könnten, weil wir 1992 zum ersten Mal da waren, sagte ich; 'Bitte'?. Damals war es noch einem kleinen Club (gemeint ist das heutige Conne Island, damals Eiskeller, Anm. d. Red.). Das weiß ich noch. Als ich gehört hatte, welche Bands damals gespielt haben, klingelte es ein wenig. Damals hieß es glaube ich noch nicht Wave Gotik Treffen. Doch es war die Initialzündung fürs WGT. Ich weiß es nicht mehr genau, aber Eternal Afflict haben gespielt und so kam langsam und sicher die Erinnerung zurück, die immer noch sehr vage ist nach all der langen Zeit.

Und ihr habt auch gespielt!

Gunnar: Aber klar doch! Aus Versehen.

Gunnar Eysel will mit der Show ein schönes Ende finden ...
Gunnar Eysel will mit der Show ein schönes Ende finden ...
Foto: Daniel Thalheim
Auch schon damals als Headliner?

Yorck
: Nein. Das nicht (Lächelt)

Gunnar: Hey, zwanzig Jahre! Wir wissen nicht einmal mehr, an welcher Stelle wir auftraten. Ich weiß nicht wie dein Memory-Pack oben im Kasten hinhaut, aber es ist für uns zu lange her.

Was verknüpft ihr heute mit dem Wave Gotik Treffen?

Yorck: Ich empfinde, das WGT hat sich als Event zu den größten im schwarzen Genre in Europa entwickelt. Ich wüsste nicht, was es vergleichbares geben könnte. Von daher ist es schon Klasse, hier zum letzten Mal aufzutreten und die Sache quasi abzurunden. Wir nehmen die Gelegenheit wahr, um uns offiziell zu verabschieden. In diesem Rahmen empfinde ich es ordentlich!

Gunnar: 1991/1992 war die deutsche Einheit noch frisch, die Wende noch stark in den Erinnerungen. Alles war sowas von anders. Damals war "Gothic" und alles, was schwarz ist, sehr sehr klein, "unbedeutend" in Deutschland. Alles war im Aufbruch begriffen. Auf dem WGT haben seitdem wir schon öfters gespielt. Heute ist das WGT ein etabliertes, nicht wegzudenkendes, weltweit anerkanntes Festival. WGT - der schwarze Fleck in Deutschland, Leipzig... es ist eine fucking Hausnummer! Damals waren wir auch im Aufbruch begriffen. Alles war sehr enthusiastisch, fühlte sich sehr neu an, vielleicht ein wenig amateurhaft aber mit Liebe gemacht. Den Zeitraum des WGT-Wachstums haben wir bis Ende der Neunziger Jahre mit begleitet.

... bis ihr euch aufgelöst hattet?

Gunnar: Joah, ... bis wir den Stecker gezogen haben, ohne 'Auf Wiedersehen' zu sagen.

Das macht ihr heute zum Eröffnungskonzert?

Yorck: Den offiziellen Abschied gab es bisher ja nicht. Es gab auch keine Auflösung. Es gab vielmehr einen Break ohne Fortsetzung oder Anknüpfung sowie Auflösung, also weder das eine oder das andere. Jetzt nutzen wir die Gelegenheit, um's amtlich zu beenden.

Gunnar: Wir haben uns ja auch Vorwürfe anhören müssen, so nach dem Motto 'was geht bei euch!' (Lacht). Man ging davon aus, wir hätten uns als Band ausgelöst. Wenn man so kommentarlos geht, ist das schwer zu verstehen. Es ist auch damals situationsgebunden gewesen. Das muss man uns zugestehen. Wir haben erst einmal den Stand-by-Modus gelassen, was es ja auch im Privatleben gibt. Nach außen hin ist es schwer zu kommentieren. Ich sage dann auch, Zeit schafft auch Fakten.

Das schien niemand akzeptiert zu haben.

Gunnar: Nein, aber da sind auch die Vorwürfe berechtigt, weil man aus der Nummer einfach nicht mehr rauskommt. Dann verschleppt man was, schafft einen Status, der dem Auflösen gleich kommt - aber es war wirklich nie so! Bis zum Tag als das WGT uns angerufen hatten und uns baten, mit ihnen und den Fans zum 20. WGT mitzufeiern, war nichts ausgesprochen gewesen. (Lacht) Dann haben wir uns gesagt, wir können das Rad der Zeit nicht zurück drehen und wir nutzen diesen Anlass dafür zu sagen, 'Jetzt sind wir so höflich und machen genau das, was wir damals eigentlich leider verpasst haben'.

Welchen Grund gab es für euch eigentlich, die Pause-Taste zu drücken?

Yorck: Das war ja nicht geplant.

Gunnar: Es steckt kein Plan dahinter zu sagen, jetzt 'Break'. Es war einfach die (zögert) die letzte Veröffentlichung ohne Fortsetzung, und die war nicht geplant. Lange haben wir uns gar keinen Kopf darüber gemacht. Nett formuliert: es waren schwere Zeiten. Wir hatten zwei Die-waren-nicht-schlecht-Tourneen, es gab viele Reibereien, der Plattenmarkt kippte langsam. Es wurde alles irgendwie schwieriger. Wir hatten damals 15 Jahre auf dem Buckel - ich weiß nicht, es ist wie so eine Bench-Mark für uns gewesen, zu sagen, 'Okay, wir haben unsere Spitze erreicht'. Dann lief es privat anders, so dass wir sagten 'Mal kucken, lass uns mal den Stecker ziehen.' Die gesamten Einflüsse, Situationen und Begebenheiten waren die Auslöser für unsere Ansage 'Ball flach halten'.

… ein Abschied im ordentlichen Rahmen.
… ein Abschied im ordentlichen Rahmen.
Foto: Daniel Thalheim
Nach eurer WGT-Show, gibt es für euch Pläne eigene künstlerische Wege zu gehen, ohne Love Like Blood?

Yorck
: Pläne gibt es weder in die eine noch in die andere Richtung. Wir setzen unseren Endpunkt über diese Geschichte.

Gunnar: Es ist aus und vorbei! Wir haben zehn Jahre geschwiegen. Doch Yorck ist im Musikbusiness aktiv, wir beide haben Familien. Wir sind so ein wenig gesetzt, unsere Perspektiven haben sich neu ausgerichtet. Wir wollen mit der Show ein schönes Ende finden, sagen nun 'This is it'.

Bleibt ihr während des WGT hier in Leipzig?

Yorck: Wir müssen leider gleich nach Hause zu unseren Familien. Morgen früh geht es in den wilden Süden.

Schaut ihr euch Bands noch heute an?

Gunnar: Alles das was wir können!

Habt ihr Das Ich gesehen?

Gunnar: Leider Nein. Wir haben von dem Unglück gerade gehört. Wir sagten kurz 'Hallo' zueinander als wir den Soundcheck hatten. Wir kennen ja die meisten von der damaligen Zeit. Man kennt sich! Man ist nicht einander vorbeigelaufen (Lacht).

Gibt es eigentlich eine besondere Anekdote, die ihr mit Leipzig verbindet?

Gunnar: Was mir immer im Gedächtnis haften geblieben ist, dass am Anfang des WGT die Leute ganz bieder normal zum Festival kamen, sich auf der Toilette aufgedonnert haben, um nach dem Festival wieder zurück in die Toilette gegangen sind, und sich wieder normal angezogen haben. Man geht ja nach der Show raus und redet mit den Leuten, die dann sagen 'Oh, wir trauen uns nicht so auf die Straße'. Das ist ein Bild, das bei mir kleben blieb über die ganzen Jahre.

2000 war es so, dass es ein heilloses Chaos stattfand. (Lacht). O Mann, wir sind am Völkerschlachtdenkmal gewesen, haben dort stundenlang gestanden und keiner hat was gewusst, .. da war nur Drama, Drama, Drama. Da war ziemlich viel Chaos. Unserem Gitarristen ist am Hotel die Autoscheibe eingeschlagen worden, das Radio geklaut worden und der hatte wirklich das beschissenste Fahrzeug in der Straße gehabt, wo das Auto stand. Ringsum nur Nobelkarossen, und er als Student hatte damals eine rostige Laube. Vielleicht ist da ein Junkie vorbei gekommen und hat die Karre geknackt, nix drin gefunden... Das bleibt als Erinnerung hängen.

Der letzte Auftritt war auch legendär. Guter Sound, geniale Stimmung. Oder der zweite oder dritte Auftritt, als wir mit dem Taxi ins Hotel gefahren sind. Da gab's noch diese Berührungsängste hier in Leipzig. Ich glaube, damals gab es auch von der Stadt Bedenken und Ressentiments, Vorurteile. Da fanden wir es lustig, dass ein Taxifahrer sagte 'Die können ruhig alle jedes Jahr kommen!' Der fand das geil.

Gut, wir sind am Ende angelangt. Vielen Dank für das Interview und genießt eure Show, ich werde es auf jeden Fall tun. Viel Glück!

VGWortLIZ


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

KarLi, neue Straßenbahnen, Umspannwerk: Verkehrsminister übergab LVB Fördermittelbescheide in Höhe von 14,5 Millionen Euro

Ulf Middelberg, Sven Morlok und Norbert Menke beim "KarLi"-Termin.
Ein Projekt nimmt Gestalt an. Parkbuchten, Fußwege, Haltestellen sind schon erkennbar, Bordsteine gesetzt, Gleise verlegt. Ab dem 17. November fahren die Straßenbahnen in der Karl-Liebknecht-Straße / Peterssteinweg wieder zweigleisig. Und bezahlt wird auch alles. Der Eiertanz um die in Frage gestellten Fördergelder im September war nichts als eine Ente. Am Dienstag, 21. Oktober, kam Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok persönlich auf die Baustelle, um gleich drei Förderzusagen zu überreichen. mehr…

Vattenfall und die sächsische Energiezukunft: Jetzt reist auch SPD-Chef Martin Dulig nach Schweden

Martin Dulig.
Die Grünen waren schon in Stockholm und haben dort mit den jetzt an der Regierung beteiligten schwedischen Grünen über das Thema Vattenfall gesprochen und die Zusicherung mitgebracht, dass von Regierungsseite in Schweden kein Interesse an neuen Tagebauen in Sachsen besteht. Nun verhandelt die sächsische SPD ja beharrlich mit der CDU über die künftige Regierung. Da bekommt sie das Thema Energiepolitik auch auf den Tisch. Anlass für den SPD-Fraktionsvorsitzenden, auch mal nach Schweden zu fahren. mehr…

Leipziger SPD-Juristen laden am 22. Oktober zur Diskussion: 25 Jahre Friedliche Revolution - Recht und Gerechtigkeit zwischen damals und heute

Am Mittwoch, 22. Oktober, lädt die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Jurist(-inn)en (ASJ) zu einer Diskussion über die Entwicklung des Rechts nach der Friedlichen Revolution und unterschiedliche Rechtswahrnehmungen in Ost und West. Die Diskussionsrunde beginnt um 19 Uhr im BüroCafe Tiefensee (Zentralstraße 1). Als Referent wird der ehemalige Prorektor der Uni Leipzig Altbischof Prof. Dr. Christoph Kähler in das Thema einführen. mehr…

Bibel und Bild: Wie die Cranachsche Bilderwelt gelesen und entschlüsselt werden kann

Sonja Poppe: Bibel und Bild.
Wer die Lutherstadt Wittenberg besucht, sollte - neben all den Erinnerungsstätten der Reformation - das Cranachhaus nicht verpassen, das heute - dank rührigen Engagements eines Vereins und einer Stiftung - wieder zu besichtigen ist und zeigt, wie der wahrscheinlich wohlhabendste Bürger Wittenbergs einst lebte. Und so nebenbei lernt er auch den Mann kennen, der der Reformation ein Gesicht gegeben hat. mehr…

HC Leipzig: Das Wolgograd-Desaster aus den Köpfen verbannen

Helena Hertlein (HC Leipzig).
Wenn die Handballerinnen des HC Leipzig am heutigen Mittwochabend (Anwurf 19:30 Uhr) im Bundesliga-Match beim SVG Celle ran müssen, sollte die Champions-League-Pleite von Wolgograd aus den Köpfen verschwunden sein. Zum Auftakt der Königsklasse hatten die Messestädter im fernen Russland eine klare 19:27-Pleite hinnehmen müssen. Zwischenzeitlich hatte das Team von Norman Rentsch sogar bereits 13 Tore im Rückstand gelegen (13:26). mehr…

Antifa oder Linksextreme? AfD-Abgeordneter startet mit abgekupferter Landtagsanfrage ins Nirgendwo

Neu im Sächsischen Landtag: Die AfD startet mit 14 Abgeordneten im Freistaat und kümmert sich um die ersten Themen
Die "Alternative für Deutschland" hat in Sachsen ihre ersten parlamentarischen Drucksachen im Landtag produziert. Was nach den Leipziger Äußerungen zur Moschee erneut auffällt –die zwei kleinen Anfragen des Abgeordneten Carsten Hütter kreisen nicht etwa um die Euro-Krise, Volksentscheide oder die Polizei-Reform. Der Autohändler aus Marienberg (Erzgebirgskreis) fragt erstmal nach linksextremen Aktivitäten. Die Blaupause für die Anfrage stammt dabei von der Linkspartei. mehr…

Homophobe Fangesänge: RB-Fans fallen bei Oberliga-Derby unangenehm auf

Der Gästeblock am Sonntag in Probstheida
Hat RB Leipzig ein Problem mit homophoben Fans? Während des Oberliga-Spiels der U23 am Sonntag, 19. Oktober, bei Lok Leipzig skandierten Anhänger im Gästeblock einen diskriminierenden Fangesang. Kein Einzelfall, welcher sich da im Bruno-Plache-Stadion ereignete. mehr…

Polizeibericht: Skeptischer Käufer, Zahlreiche Einbrüche und Pkw-Diebstähle

Ein 54-Jähriger wurde beim Kauf eines Musikinstrumentes stutzig +++ In der Inselstraße wurde ein Ladendetektiv von einem aufgebrachten Dieb angegriffen +++ Zu mehreren Einbrüchen und Pkw-Diebstählen kam es im Stadtgebiet +++ Zu einem Unfall sucht die Polizei Zeugen. mehr…

Tanners Interview mit Francesca Ollietti von ChibiWonderland: "Die lassen sich gerne von meiner Euphorie anstecken"

Bildermacherin Francesca Ollietti von ChibiWonderland.
Hin und wieder belauscht der Tanner in der Leipziger Straßenbahn Menschen beim Vorurteile tauschen. Das ist erheiternd. Und wenn´s zu schlimm wird steigt er einfach aus und geht ein Bierchen trinken. Letztens ging es hinter ihm heiß her. Das Thema war die heutige Jugend und der Genauwisser-Tausch gipfelte in: „Die nehm doch alle nur Droschn un machen den jansen Dach nüscht.“ mehr…

Öffentlichkeitsfahnung der Polizei: 38-jähriger Leipziger vermisst

Der gesuchte 38-Jährige aus Holzhausen.
Die Leipziger Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach Heiko K., der am vergangenen Freitag gegen Mittag seine Wohnung in Holzhausen verließ. Seit einem kurzen Besuch einer Apotheke in der Holzhäuser Straße in Leipzig gegen 16 Uhr wurde er nicht mehr gesehen. Da er Medikamente benötigt, die er jedoch nicht mit sich führt, bittet die Polizei um Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten. mehr…

Kieselalgen haben einen molekularen Lichtschalter: Leipziger Forscher suchen jetzt nach einer Nutzbarmachung

Lichtmikroskopische Aufnahme der Kieselalge.
Kieselalgen spielen für die Wasserqualität und für das Weltklima eine wichtige Rolle. Sie erzeugen einen großen Teil des Sauerstoffs in der Erdatmosphäre und bewerkstelligen etwa ein Viertel der globalen CO2-Assimilation, wandeln also Kohlenstoffdioxid in organische Stoffe um. Ein entscheidender Faktor dabei sind ihre Lichtrezeptoren. Forscher der Universität Leipzig und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben nun herausgefunden, dass die Art des Lichts den Kohlenstofffluss in den Algen steuert. mehr…

Kulkwitzer See: Können Hangrutschungen hier gefährlich werden?

Das Markranstädter Ufer des Kulkwitzer Sees.
Mitte September - um den 16. herum - sorgte eine kleine Hangrutschung für Aufsehen am Kulkwitzer See. Auf Markranstädter Seite war ein fünf mal drei Meter großes Stück vom Steilufer abgebrochen. Für manchen Liebhaber des Sees ein kleines Warnzeichen: Sind die Ufer des Sees tatsächlich sicher? - Die Frage war nur: Wer könnte es wissen? Die L-IZ hat lieber mal gleich drei Instanzen gefragt. mehr…

Landkreis Leipzig setzt das Thema Demografie auf die Tagesordnung: Wie sichert man Mobilität und Infrastrukturen?

Ohne gute Infrastruktur funktionieren ländliche Räume nicht.
"Wir werden weniger, wir werden älter - das wird unter dem Begriff demografischer Wandel schon seit längerem diskutiert. Die zentrale Frage lautet: Wie kann es gelingen, unter diesen Bedingungen auch langfristig den Zugang zu Einrichtungen und Angeboten der Daseinsvorsorge - also z. B. Schulen, Ärzten und Einkaufsgelegenheiten - zu sichern?", fragt sich jetzt auch mal ganz öffentlich der Landkreis Leipzig. Ein Forschungsprojekt soll ein paar Antworten finden. mehr…

Audio - Stadtrat 15.10.2014: Finanzbürgermeister Bonew stellt Leipziger Doppelhaushalt 2015/2016 vor

Aus dem Leipziger Stadtrat.
Zum ersten Mal in der Geschichte Leipzigs soll ein Haushalt für die zwei Jahre 2015/2016 aufgestellt werden. Finanzbürgermeister Torsten Bonew spricht die einleitenden Worte und stellt den alten und neu gewählten Stadträten anschließend den Entwurf für den Doppelhaushalt vor. mehr…

Leuchtende Städte: Künstliches Licht lässt Leipziger Amseln länger nach Nahrung suchen

Leipziger Amsel beim abendlichen Konzert.
Künstliches Licht verlängert die Nahrungsaufnahme bei Amseln. Vögel im Stadtzentrum sind deshalb nicht nur wesentlich früher, sondern auch länger aktiv als ihre Verwandten in dunkleren Stadtvierteln. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung an rund 200 Amseln in Leipzig, die im Rahmen des Forschungsverbundes „Verlust der Nacht" durchgeführt wurde. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog