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Wave Gotik Treffen
Hilfe die Goten kommen! Nähme man den Namen des alljährlichen Treffens der Gothics ernst, müsste man so formulieren. Aber wie alles ist auch dies nur Spiel, Verkleidung und schwarzer Spaß in Leipzig. Und wie gewohnt, ist die Leipziger Internet Zeitung wie auch im vergangenen Jahr den "Schwarzen" auf der Spur, bei Konzerten vor Ort und mit den Künstlern und Gästen aus aller Welt im Gespräch.
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Wave Gotik Treffen XX: Entspannte Runde mit Roger 'O Donnell an der Parkbühne im Clara-Zetkin-Park

Daniel Thalheim
Die Parkbühne im Clara-Zetkin-Park war wenig frequentiert, dafür waren die Gäste umso erlesener.
Die Parkbühne im Clara-Zetkin-Park war wenig frequentiert, dafür waren die Gäste umso erlesener.
Foto: Daniel Thalheim
Es ist wie es ist. Sobald Regen vom Himmel fällt, flüchten die Gruftis als scheuten sie das Himmelsnass wie Teufel das Weihwasser. Zumindest rund um die Parkbühne ist der Sonnabendnachmittag bis zum Abend nur mäßig frequentiert. Doch die Sonne kommt zurück und traditionelle Gothic-Rock-Formationen locken wieder mehr Gäste an.

Das Treiben ist an diesem Samstagabend wirklich nicht so bunt wie in den Vorjahren. Doch wer geduldig ist, wird wie in den vergangenen Jahren den ein oder anderen Szene-Spezi sehen, der das lockere Treffen genießt und beobachtet. Faith And The Muse haben zumindest 2010 die Parkbühne aufgesucht, um sich ins schwarze Getümmel zu werfen.

Leipzigs Literat aus dem Erzgebirge, Elia van Scirouvsky ist auch wieder da. Er bestaunt wieder die Kostüme und resümiert, wie er Anfang der Neunziger beim ersten Lacrimosa-Auftritt im Werk II mit seiner super-duper-Kamera wohl die frühesten WGT-Bilder dieser Band geschossen hat, die man wohl als professionell bezeichnen kann.

Malen mit der LVZ und Gruftis.
Malen mit der LVZ und Gruftis.
Foto: Daniel Thalheim
"Die Leute dachten, ich wäre von der Presse, weil ich so ein riesiges Objektiv dabei hatte. Die Fans hingegen kamen mit ihren kleinen Pocketkameras. Die Gothics haben mich aber schützend umringt, dass ich in Ruhe fotografieren konnte. Damals gab es noch nicht solche Dinge wie Akkreditierungen und Fotogräben." Van Scirouvsky schaut zu einem Grufti, der bei der LVZ-Malaktion "MaleLE" entspannt bei den Kids sitzt und mitmalt.

Die Fotostory fand 1993 statt, wo sich van Scirouvsky auch an erkleckliche Sprüche wie "Lacrimöschen, zeig den Höschen" erinnern kann. Aber auch an eine unbeschwerte Zeit, die noch von Romantik und Gothic Rock durchdrungen war. Fields Of The Nephilim waren noch richtig aktiv, die heute am 11. Juni auftretende Band Lacrimas Profundere wurde in diesem Jahr gegründet, Girls Under Glass war damals schon seit sechs, sieben Jahren aktiv und schon eine waschechte Szenegröße. The Cure hatte für viele damals schon ihren Zenit überschritten und sind für die Szene schon zu groß gewesen.

Wie sich so das Gespräch über The Cure und Sisters Of Mercy entwickelt, spielen Vlad In Tears und The Hiram Key und Ikon genau diese Klänge, die auch jemand anderer kennen müsste, der sich vor der Parkbühne herumtreibt und sichtlich die Umgebung genießt - gemütlichen alten Schwarz-Rock.

Roger O'Donnell.
Roger O'Donnell.
Foto: Daniel Thalheim
"Vom Wave Gotik Treffen habe ich bis zu meiner Einladung hierher noch nie etwas gehört", erzählt schmunzelnd The Cure-Keyboarder Roger O'Donnell gegenüber der L-IZ. Ist auch klar, denn mit The Cure ist es einfach nicht zu bewerkstelligen im Rahmen des WGT aufzutreten. "Wir sind einfach zu groß", setzt O'Donnell nach und erkundigt sich, wie denn sein Auftritt im Centraltheater beim Publikum ankam.

Mit einem erleichterten Lachen nimmt er zur Kenntnis, das jemand eingeschlafen war und ein paar Leute den Saal wieder verließen. Aber er weist auf seine Soundcloud-Seite hin, wo man seine Musik kostenlos downloaden kann. Auf die Frage hin, ob er damit groß rauskommen wolle und Alben verkaufen möchte, lacht er herzlich und meint, dass ist nur ein Spaß. Er braucht kein Geld.

Zu The Cure kann er aber nichts erzählen, das Geheimprojekt neues Album ist aber schon gestartet und schon jetzt empfindet der freundliche Keyboarder, es ist das beste seit seinem Einstieg vor 25 Jahren. Ob diese Bemerkung wiederum britischer Humor sein soll oder bierseliger Ernst, kann man beim Lachen des Tastenmannes nicht herausfinden.

Aber er lernt gerne die deutsche Sprache und weiß schon jetzt wie man diverse Begrüßungsformeln und Floskeln über die Lippen gleiten lässt. Dann widmet er sich wieder seiner weiblichen Security und hört den auf der Parkbühne wummernden Lacrimas Profundere zu. Ein guter Vorgeschmack auf die Konzerte am Sonntagabend in der AGRA von Fields Of The Nephilim und Recoil.

VGWortLIZ

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