Freundeskreis der HGB Leipzig: Studienpreis 2011 verspricht Kunststudenten Stipendien in Höhe von insgesamt 10.000 Euro
Daniel Thalheim
23.10.2011
Nominierte für den Studienpreis der HGB: Marta Kryszkiewicz mit ihrem Bild aus der Serie "No i lece". Analoger C-print, 2010.
Bild: Marta Kryszkiewicz
11 aus 96 heißt es 2011. In einer Woche werden die drei Preisträger des Studienpreises der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bekannt gegeben. Jene Studenten setzen sich in einem anspruchsvollen Bewerbungsverfahren durch. Der Studienpreis des HGB-Freundeskreises ist heiß umkämpft. Wie jedes Jahr wird die Preisverleihung von einer Ausstellung der nominierten Arbeiten gerahmt.
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Am Abend des 1. November gibt Florian von Spies, Vorsitzender des Freundeskreises der HGB, die drei Preisträger bekannt, die sich die Geldsumme von insgesamt 10.000 Euro teilen werden. Waren es 2009 noch 59 Bewerber, die sich für den Studienpreis bewarben, waren es 2010 schon 91 Bewerbungen. In diesem Jahr wird sogar diese Zahl geschlagen - 96 Künstler aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst schickten ihre Mappen zur Jury.
Am vergangenen Donnerstag, 20. Oktober, haben sich die Jurymitglieder Florian von Spies, Rike Frank, Bernhard Häffner, Siegfried Herr und Frank Mirtschin vom Freundeskreis, Prof. Dr. Ana Dimke (Rektorin der HGB), Peter Matuschka (Architekt bei David Chipperfield Architects Berlin) sowie Antje Günther und Timo Hinze (beide sind Preisträger des vergangenen Jahres) entschieden: Elf Studierende der insgesamt 96 Bewerber kommen weiter und stellen mit zehn Beiträgen ihre künstlerischen Werke aus.
Christian Majonek ist mit “Bicycle race”, Hochdruck, Handsatz auf Papier, zu sehen.
Bild: Christian Majonek
HGB-Sprecherin Marion Herzberg zum weiteren Verfahren des inzwischen zum fünften Mal verliehenen Preises: "Zur Ausstellungseröffnung am 1. November kommt die Jury erneut zusammen und bestimmt die Preisträger, die am gleichen Abend im Rahmen der Eröffnung bekannt gegeben werden. Für den Studienpreis 2011 konnten sich alle Studierenden der HGB bewerben, die noch nicht zum Diplom angemeldet und keine Meisterschüler sind." Unter den Glücklichen sind Marta Kryszkiewicz, Robert Kotsch, Verena Looser und Melina Weissenborn, Almut Hilf, Christian Tristan Majonek; Caroline Böttcher, Kalinka Gieseler, Reymund Schröder, Martin Groß und Lydia Wahrig.
Florian von Spies, Vorsitzender des HGB-Freundeskreises, sagt zur Auswahl der diesjährigen Nominierten: "Erneut ist die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer gegenüber den Vorjahren gestiegen. Mit der mittlerweile fünften Vergabe des Studienpreises des Freundeskreises der Hochschule für Grafik und Buchkunst e.V. ist der Preis jetzt fest etabliert. Die Wettbewerbsbeiträge aus allen Studiengängen sind sehr beeindruckend. Sie beweisen einmal mehr das durchgängig hohe Niveau der Studierenden an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, die weit gefächerte Kreativität hat hier ein zu Hause. Die Wettbewerbsteilnehmer haben die Jury vor eine herausfordernde schwere Aufgabe gestellt. Ganz besonders freut es mich, dass der Studienpreis jetzt auch in der Gesellschaft fest verankert ist. Die Notwendigkeit, kreatives Potential zu fordern und zu fördern wird damit durchweg anerkannt. Die großzügigen Spendenzusagen, die die Vergabe des Studienpreises erst ermöglichen, machen dies mehr als deutlich. Diese Tradition wollen wir auch weiterhin fortsetzen und danken den Spendern, insbesondere der Sparkasse Leipzig und der enviaTel, für die Unterstützung der Förderstipendien.“
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