sju-Galerie: Andreas Hachulla zeigt in Leipzig bis November neue Arbeiten
Daniel Thalheim
17.10.2011
Von Vater und Leipzig emanzipiert: Andreas Hachullas Arbeiten.
Bild: Andreas Hachulla
Den Leipzigern wird sein Vater bekannt vor kommen. Der Name Ulrich Hachulla steht für die "Leipziger Schule", wie Hans Mayer-Foreyt, Wolfgang Peuker, Volker Stelzmann, Arno Rink, Bernhard Heisig und Werner Tübke. Nun zeigt sein Sohn Andreas Hachulla eine Retrospektive seines bisherigen künstlerischen Schaffens in Leipzig.
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Der zwischen Leipzig und Frankfurt am Main pendelnde Architekt Andreas Hachulla will Objekte und Gemälde bis zum 22. November in der kleinen Galerie in der Könneritzstraße zeigen. Galeristin Juliane Ehrlicher erzählt der L-IZ, dass sie und Andreas Hachulla schon seit über zehn Jahren bekannt sind. Beide verbindet eine langjährige Freundschaft mit dem jetzigen Sympathie-for-the-devil-Gitarrist Baranowicz. Hachullla selbst hatte einst bei der Leipziger Metalband Denid Reality gespielt.
Juliane Ehrlicher.
Foto: Daniel Thalheim
Beide verband die Musik, bis sie sich auch persönlich kennenlernten. Erst vor kurzem traf Ehrlicher Hachulla in der Galerie Schwind, ab dem Zeitpunkt hat man den Kontakt aufrecht gehalten und aus Bekannten wurden Freunde. "Es war eine ganz spontane Sache", sagt Ehrlicher. "Während unserer Ausstellungseröffnung 'Polychromia' im August war er bei uns der Wunsch einer Zusammenarbeit geweckt."
Am 19. Oktober holt die Galeristin die Objekte und Gemälde Hachullas aus Frankfurt am Main nun nach Leipzig. Dann können die Leipziger ohne langen Strecken schauen, ob sie sich von seiner Freude an der Akribie und Detailgenauigkeit in seinen Arbeiten anstecken lassen. Ein echter Perfektionist, meint Ehrlicher. Sie betont zum Abschluss des Gesprächs, dass Hachulla nicht so oft in Leipzig ausgestellt hatte und offeriert zum Abschied noch zwei weitere Ausstellungen. Die letzte Bilderschau in diesem Jahr in Schleußig wird von Tatiana Petkowa gestemmt, und das neue Jahr beginnt mit opulenten Werken des Hamburger Künstler Uli Pforr. Am 21. Oktober ist aber erst einmal Andreas Hachulla an der Reihe.
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