Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Ausstellungsprojekt in der Galerie KUB: Afghanistan und die Abkehr der Medien

Daniel Thalheim
Einblicke in die afghanische Gesellschaft in der Galerie KUB bis Ende März.
Einblicke in die afghanische Gesellschaft in der Galerie KUB bis Ende März.
Foto: Daniel Thalheim
Welches Bild haben die Leipziger von Afghanistan? Wohl das, was sie aus TV, Presse und Nachrichten kennen. Bilder von Soldaten, die Zivilisten kontrollieren oder erschießen. Hin und wieder eine Wolke eines Bombeneinschlags. Burka tragende Frauen, die durch die Straßen eilen, und zerlumpte Kinder. Ist das wirklich so? Die Galerie KUB versucht im März mit einer Veranstaltungsreihe das gängige Medienbild zu hinterfragen.


Am 3. März steigt die Veranstaltung "Sideroad of my city" in der Galerie KUB. Ist man erst einmal in den Innenhof und in den Veranstaltungsraum gelangt, taucht man in die Ausstellung ein. Ein Film flimmert an einer Wand, der demonstrierende Frauen in Kabul zeigt.

Doch warum folgen sie Regieanweisungen? Christian Liefke und Franziska Eißner sind die beiden Organisatoren der Schau über das Leben in Afghanistan. Liefke erklärt, dass der Film von Sandra Schäfer und Elfe Brandenburger stammt. "The making of a demonstration" entstand schon 2004. Alles nur Show? Nicht ganz. Liefke führt aus, dass die Szenen authentische Nachbildungen echter Situationen sind, die unter der Taliban-Herrschaft stattfanden. Während er das erläutert, kommen Wasserwerfer gegen die Frauen zum Einsatz. Sie wollten Arbeit und Brot. Regieanweisungen. Noch einmal bitte.

Die Macht der Bilder, Medienschelte über oberflächliche Kriegsberichterstattungen.
Die Macht der Bilder, Medienschelte über oberflächliche Kriegsberichterstattungen.
Foto: Daniel Thalheim

"Sideroad of my city" soll mehr schaffen, als nur Fotografien und Filme über das orientalische Land zu zeigen, so Eißner. Der künstlerische Einblick in das Leben Afghanistans und in die Gesellschaft des kriegsgebeutelten Landes steht unter dem Stern der Bildung und Wissensvermittlung, weiß die Kuratorin den Gästen mitzuteilen. Es gab im Vorfeld der Eröffnung am 3. März aber auch Sorgen. Franziska Eißner beschreibt, wie schwierig es für den artpa-Verein war, die Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu organisieren. Sie berichtet, dass sie seit anderthalb Jahren die Galeristen in Kontakt mit afghanischen Künstlern stehen. Eigentlich sollten sie bei der Vernissage anwesend sein. Doch was kam, waren hastig per E-Mail eingesandte Fotos, führte sie weiter aus. Per DHL geschickte Exponate gingen auf der Reise nach Deutschland verloren. Trotz der Probleme trugen Eißner und Liefke Ausstellungsstücke von in Deutschland lebenden afghanischen Künstler zusammen. Oder Arbeiten von Leuten, die Afghanistan in ihrer Kunst thematisieren.

Beide Kuratoren erzählen, dass neben den Fotografien junger afghanischer Künstlerinnen auch Arbeiten und Collagen des Fotojournalisten und Künstlers Knut Mueller gezeigt werden. Der große weißhaarige Mann arbeitete bereits als Kriegsfotograf für das Magazin "Der Spiegel" und andere Zeitschriften. Nina Meir und Robert Jahn von "libellulafilm" präsentieren Filmpassagen aus Interviews mit in Leipzig lebenden Afghanen. Ohne sie wäre all das nicht möglich gewesen, so Eißner.

Eine Diskussionsrunde läutet die erste Veranstaltung ein. Auf dem Podium nehmen der Bundeswehroffizier Kieron Kleinert, Künstlerin Rudaba Badakhshi, Journalist Jörn Schinkel und Künstlerin Felicia Herrschaft und Filmemacher Stephan Kloss Platz.


"Sideroad of my city" bis 29. März in der Galerie KUB.
"Sideroad of my city" bis 29. März in der Galerie KUB.
Foto: Daniel Thalheim

Es ist die erste Diskussion, der noch zwei weitere am 10. und am 24. März folgen. Macht und Missbrauch von Bildern geht man bei der redefreudigen Runde nach. Schinkel übt sich als Moderator und fragt, was Kunst bewirken kann. Felicia Herrschaft führt aus, dass die Lage afghanischer Künstler in ihrem Land eine schwierige ist. Als Grund für eine zögerliche Öffnung für Kunst zählt sie Frauendiskriminierungen, Kriegshandlungen und eine traumatisierte Gesellschaft auf.

"Der Krieg hält an, er ist nicht vorbei", warnt sie vorm Hintergrund des künftigen Bundeswehrtruppen-Abzugs 2014. Seit 2007 spannt sich ihr zufolge die Lage in Afghanistan immer mehr an. Schon jetzt verhandeln die Taliban mit der heutigen Regierung, um ihren Platz nach dem westlichen Truppenabzug in der afghanischen Gesellschaft und Politik wieder zu finden, wusste sie später hinzuzufügen. Schnell geht es nicht mehr um die Macht der Bilder. Was die Fotografien zeigen, ist ein Land, das Trauer trägt, eine verletzte Gesellschaft, so die Künstlerin.

Stephan Kloss beschreibt das Dilemma als Reporter zwischen Betroffenheit und Distanz. Er kritisiert die zunehmend oberflächlicher werdende Berichterstattung. Die Künstlerin sieht neue Herrschaft als Folge einer sich aus Afghanistan zurück ziehenden Politik. Kieron Kleinert wird nach der Moral der Bundeswehrtruppe gefragt. Er bemängelt, dass die Bundeswehr sich zu wenig über das Land informiert und nicht einmal die Sprache der Afghanen lernt. Da macht sich beim Bundeswehreinsatz Langeweile breit. Der normale Soldat sitzt seinen Pflichteinsatz ab.

Bilder sind immer noch nicht das zentrale Thema der geselligen Runde, die von den zahlreichen Gästen aufmerksam verfolgt wird. Als es doch noch um die Macht der Bilder geht, "ruckte" es durchs Publikum. Künstlerin Rudaba Badakhshi übt heftige Medienkritik, weil immer wieder die selben Stereotype aus Afghanistan gezeigt werden. "Wir brauchen einen Perspektivwechsel, müssen die Stereotypen lockern und hinter die Kulissen des Krieges schauen!" Kloss erwidert etwas resigniert, dass jetzt die Zeit für eine gut recherchierte Berichterstattung aus Sicht der großen Medienverlage vorbei sei, weil aus der Diskussion die Luft heraus ist. Kloss weiter: Die westlichen Truppen werden abgezogen, die Strukturbemühungen als Erfolge verkauft, die Politik blendet die sich am Horizont abzeichnende Gefahr des religiösen Extremismus der Taliban aus. "Wir haben in Deutschland ein völlig falsches Bild von Afghanistan und seinen Menschen. Das ist fatal!"

Rudaba Badakhshi beschreibt, dass aber in Afghanistan über 400 Printmedien und 40 TV-Sender existieren. Größtenteils von westlichen Subventionen bezuschusst, aber größtenteils unabhängig. Ein Gast fragt kritisch nach, wie unabhängig die Medien tatsächlich seien, worauf Badakhshi antwortet, dass auch die Warlords TV-Stationen haben, um ihre Propaganda loszuwerden.

Kloss geht noch einen Schritt weiter, indem er auch die Sinnhaftigkeit der Strukturhilfen hinterfragt. Wenn das Geld hierfür ausbleibt, was bleibt von der Aufbauhilfe tatsächlich übrig? Geht es aufwärts, fragt Schinkel. Kloss stöhnt auf. "Es geht nicht aufwärts. Es wäre falsch zu sagen, dass es aufwärts geht! Wir haben nie gefragt, was vor Ort sinnvoll an Aufbauhilfe ist. Schon jetzt wird nicht kritisch aus Afghanistan berichtet, stattdessen setzen die großen Medienverlage auf Wulff & Co." Kloss fordert die Verantwortung der Medien zur kritischen und hintergründigen Berichterstattung ein. Schon ist man fast bei einer ganz anderen Debatte.

Ein Exkurs in die afghanische Märchenwelt, noch mehr Medienschelte und die Gebetsmühle nach mehr Hintergründen schloss die ausufernde Diskussion mehr oder weniger ab. Die Gäste merkten, dass man sich trotz der künstlerischen Impulse im Kreise drehte. Eine Diskussion mit dem Publikum verläuft trotz drei mehr oder weniger schwammig beantworteter Fragen im Sande. Nur Kloss und Rudaba Badakhshi geben tiefe Einblicke in die afghanische Gesellschaft preis, die eine erstaunlich facettenreiche und vielseitige zu sein scheint. Die Warnung vor wiedererstarkenden Taliban geben sie auch den Gästen beim Herausgehen mit auf den Weg.

Franziska Eißner und Christian Liefke machen inzwischen auf die Diskussion am 10. März aufmerksam. Dann geht es um das Leben mit dem Krieg. Oberstleutnant Klaus Geier, Hauptfeldwebel Ronny Schmidt und Oberfeldapotheker Hartmut Berger werden aus aus ihrem Erfahrungsschatz erzählen. Am 24. März kommt der Organisator der "Kinderhilfe Afghanistan" Reinhard Erös nach Leipzig. Zusammen mit CDU-Politiker Thomas Feist und Grünenpolitiker Michael Weichert, Kriegsfotograf Knut Mueller und "Tagesspiegel"-Korresppondentin Ingrid Müller geht es um die Spenden für ein Land. Akteure - Strategien - Erwartungen. Darauf folgt die Mini-Ausgabe des Konzerts für Afghanistan, das von Volly Tanner moderiert wird. Die Leipziger Band The But rockt gemeinsam mit Frizz Feick aus Hamburg, Rolf Stahlofen aus Mannheim und Markus Siebert aus Hannover in die Nacht. Der 25. März steht unter dem Licht einer Lesung von Autor Thomas Josef Wehlim. Am 29. März erzählt Knut Mueller über seine Arbeit als Kriegsfotograf in Afghanistan. Alles in der Galerie KUB.

Mehr zum Programm bei der Galerie KUB:

www.galeriekub.de


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

RB Leipzig vs Darmstadt 1:0: Rasenballer gewinnen Aufstiegskrimi

Jubel bei RB – Jung bringt die Rasenballer in Führung.
RB Leipzig ist der 2. Bundesliga ganz nah. Am Samstag besiegten die Rasenballer Verfolger Darmstadt 98 1:0 (1:0). Linksverteidiger Anthony Jung brachte die Gastgeber vor Rekordkulisse in der 15. Minute auf die Siegerstraße. Sagenhafte 39.147 Zuschauer (davon 2.000 Darmstadt-Fans) sind ins Zentralstadion gekommen, um bei besten Frühlingswetter ein Fußballfest zu feiern. mehr…

Abgelehnter CDU-Antrag: Und wer kümmert sich jetzt um Barrierefreiheit?

Nach wie vor unübersichtlich: Radweg-Fußweg am Hauptbahnhof.
CDU-Stadtrat Konrad Riedel ist sauer. Ein Antrag der CDU-Fraktion auf die Bestellung eines in den Bauausschuss berufenen und kundigen Bürgers zur Sicherung eines barrierefreien Bauens und die Schaffung von Barrierefreiheit bei Großveranstaltungen wurde am Mittwoch, 16. April, in der Stadtratssitzung abgelehnt. "Die Verwaltung behauptete, dies alles sei bereits Verwaltungshandeln", stöhnt Riedel. mehr…

SPD-Stadtrat zum CDU-Vorstoß: Parkplatz direkt am Nordstrand des Cospudener Sees nicht sinnvoll

Radfahrer auf dem Rundweg um den Cospudener See.
Seit der Ratsversammlung am 16. April befindet sich ein Antrag der CDU-Fraktion im Verfahren, der Veränderungen am Nordstrand des Cospudener Sees fordert. Besonders überrascht zeigt sich der SPD-Stadtrat aus dem Leipziger Süden, Christopher Zenker, von dem im Antrag formulierten Ansinnen, den Parkplatz an der Brückenstraße nah an den Nordstand verlegen zu wollen. mehr…

Feuerlöscher-Einsätze der sächsischen Polizei: Grüne fordern unabhängige Beschwerdestelle - CDU lehnt ab

Feuerlöscher.
Eine Zeit lang passierte es gar nicht. Da zuckte die Fraktion der CDU im Sächsischen Landtag einfach mit den Schultern, wenn die Opposition Kritik äußerte. Warum auch reagieren, wenn im Freistaat alles paletti ist? - Aber seit einem Jahr mehren sich auch aus der CDU-Fraktion die dünnhäutigen Reaktionen und man reagiert sehr unwirsch auf die Kritik. Wie am Freitag, Karfreitag, 18. April. Da musste noch schnell ein Dementi raus. mehr…

Der 2. Teil der sächsischen Staatsumfrage: Sachsen haben vom Leistungsdruck so langsam genug

Die Sachsen erwarten tatsächlich noch die Angleichung der Lebensverhältnisse Ost und West.
Am 8. April gab's den ersten Teil, am 18. nun den zweiten. Den dritten Teil der jährlichen Umfrage der Sächsischen Staatsregierung wird es dann wohl am 28. April geben. Man verteilt die Informationen in diesem Jahr häppchenweise. Im ersten Teil ging's um die Zufriedenheit mit der Staatsregierung. Im zweiten, den die Staatskanzlei am Freitag, 18. April, veröffentlichte, um 25 Jahre Friedliche Revolution. Obwohl. So ganz trifft das auch nicht zu. mehr…

Topf & Quirl: Ein österliches Geschenk in letzter Minute – Nougat-Keks-Nester

Nougat-Keks-Nest.
Der Osterhase steht quasi vor der Tür und noch immer ist nichts fürs grüne Nest der Liebsten gefunden? Dann schnell in die Küche geflitzt und im Handumdrehen ein paar hübsche und leckere Nougat-Keks-Nester gebastelt. Die sehen nicht nur toll aus, sondern bestehen auch noch aus wenigen Zutaten und mit ein paar bunten Perlen versehen werden alle Beschenkten fröhlich quietschend aus der Wäsche schauen. mehr…

Linke-Stadträtin nach Stadtratsentscheidung enttäuscht: Das Tarifkarrussell dreht sich weiter

Naomi-Pia Witte am Rednerpult im Stadtrat.
In namentlicher Abstimmung wurde der Antrag der Fraktion Die Linke zur Überprüfung der ÖPNV-Tarife am Mittwoch, 16. April, im Stadtrat mit 16 Ja- und 34 Nein-Stimmen sowie 8 Enthaltungen abgelehnt. Für Linke-Stadträtin Naomi Pia Witte eine verpasste Chance, den automatisieren Preiserhöhungen im Leipziger ÖPNV ein Ende zu bereiten. mehr…

Ab 22. April: Verkehrseinschränkungen wegen Gleisbau in der Antonienstraße Höhe Gießer- und Gerhardstraße

Baustelle
Wegen Gleisreparaturen in der Antonienstraße in Höhe Gießer- und Gerhardstraße vom 22. April bis zum 13. Mai kommt es zu Einschränkungen für den Kfz-Verkehr sowie für die Straßenbahnlinien 1 und 2. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH erneuern an den Kreuzungsbereichen Antonien-/Gerhardstraße bzw. Antonien-/Gießerstraße ihre Gleise. Die Arbeiten finden auch in den Abend- und Nachtstunden statt. mehr…

Die Reformation und die Fürsten: Auch Dresden macht die Reformation in Sachsen erlebbar

Orte der Reformation: Dresden.
Man kommt nicht unbedingt auf den Gedanken, dass Dresden etwas mit der Reformation zu tun haben könnte, die vor 500 Jahren die Welt umkrempelte. Da denkt man eher an Wittenberg, Eisenach, Augsburg. Aber die großformatige Reihe, die die Evangelische Verlagsanstalt 2011 mit dem Band "Nürnberg" begonnen hat, erschließt dem Leser eine Landschaft, die weit über den Wittenberger Kreis hinaus reicht. mehr…

Montagsdemo, Ukraine, Medien und ein Glaubenskrieg

Mehr (direkte) Demokratie? Ja, warum auch nicht.
Was derzeit rings um die diversen Montagsdemonstrationen geschrieben, debattiert und polemisiert wird, ist angesichts der aggressiven Hysterie von beiden Seiten geradezu unglaublich. Noch unglaublicher, wenn nichts berichtet wird, wie derzeit bei den Programmen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Unterdessen hat auch der Spiegel Online nur eine Richtung in den spärlichen Beiträgen. Die Organisatoren seien zweifelhaft und von „antisemitischen Verschwörungstheorien“ geleitet. mehr…

Schönstes Fotobuch der Region Leipzig 2014: Rössing-Preis geht diesmal an Antje Stumpe für "Paradise lost?"

Antje Stumpe: Paradise lost?
Der Preis hat es nicht einfach, obwohl er sich ein edles Ziel gestellt hat. "Die Rössing-Stiftung hat vor allem den Zweck, besonders begabte Textautoren und Fotokünstler für das schönste Buch über Leipzig bzw. seine Region auszuzeichnen", heißt es auf der Website der Stiftung, die aus dem Lebenswerk des Leipziger Fotografen-Ehepaars Roger und Renate Rössing hervorgegangen ist. 2014 bekommt ein Fotoband über Grünau den Preis. mehr…

RB Leipzig: Rangnick plant für 2. Liga

Sportdirektor Ralf Ragnick
RB Leipzig steht mit einem Bein in der 2. Bundesliga. Die Relegation ist den Rasenballern nicht zu nehmen. Gegen Darmstadt 98 soll am Samstag der direkte Aufstiegsplatz gefestigt werden (Anstoß. 14 Uhr). Sportdirektor Ralf Rangnick plant längst für die Zweitliga-Saison. mehr…

Der Tunnel: Die Rasenmäherzeichnung von Ralf Witthaus im agra-Park ist fertig

Das "Tunnel"-Projekt im agra-Park.
Die Verwandlung im beliebten agra-Parks in ein Kunstwerk auf Zeit ist vollendet, meldet die Stiftung „Bürger für Leipzig“. Sie ist die Koordinierungsstelle Leipziger Gartenprogramm, das Leipzig jedes Jahr mit einem Reigen von Park- und Gartenveranstaltungen überzieht. Das Kunstprojekt im agra-Park gehört in diesem Jahr dazu. mehr…

Nicht nur die Darmflora der Europäer ist interessant: Forscherteam analysiert erstmals Darmbakterien heute lebender Jäger und Sammler in Afrika

Hadza-Frauen bei der Zubereitung von Knollen.
Die Darmflora beeinflusst zahlreiche Aspekte der Gesundheit und Nährstoffaufnahme beim Menschen, doch bisher konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf „westliche“ Bevölkerungsgruppen. Ein internationales Forscherteam, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angehören, hat nun erstmals die Darmflora einer modernen Jäger- und Sammlergesellschaft, der in Tansania lebenden Hadza, untersucht. mehr…

Sächsischer Kürzungswahn: Das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig lädt ein zur Podiumsdiskussion am 26. April

Foto vom ersten Aktionstag für die Theaterwissenschaften im Schauspiel Leipzig.
Am Sonnabend, 26. April, lädt das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig um 19:30 Uhr in den Großen Saal des Theaters der Jungen Welt (Lindenauer Markt 21) ein zur Podiumsdiskussion "Der Fall der Theaterwissenschaft. Geisteswissenschaften zwischen Ökonomisierung und kritischem Korrektiv". Denn dass Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer den Hochschulen ihre Kürzungspläne aufgedrückt hat, hat seine Ursache ja in einem simplen, fast erschreckend simplen ökonomisierten Denken. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Nachspiel
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
- Schaltung: 6 Tage vorher, VA-Tag und 3 Tage nachher - Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12. - Termine Stadtrat 2014 am 22.01., 12.02., 19.03., 16.04., 21.05., 18.06., 16.07., 17.09., 15.10., 20.11., 10.12. - Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten - Grünen-Banner: 1 (Monate 1, 4, 7, 10), 2 (Monate 2, 5, 11), 3 (Monate 3, 6, 9, 12)
Fraktion Die Linke im Stadtrat Leipzig

_Neues aus der Fraktion:

Weitere News und Termine der Fraktion Die Linke im Stadtrat Leipzig
Quick Reifendiscount
Monatsmagazin 3VIERTEL
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Website Schwarzes Leipzig
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog