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Vom Klebeband zum Künstlerbuch: Wo einst Cranach, Beckmann und Klinger ihre Ideen sammelten

Daniel Thalheim
An Wänden und in Vitrinen: "Vom Klebeband zum Kunstbuch" im Museum der bildenden Künste.
An Wänden und in Vitrinen: "Vom Klebeband zum Kunstbuch" im Museum der bildenden Künste.
Foto: Daniel Thalheim
Am 7. März öffnete das Museum der bildenden Künste für eine besondere Stunde seine Tore. Die Schenkung der Autographen von Elsa Asenijeff durch den Freundeskreis Max Klinger e.V. wurde gefeiert. Der Kunstfreund bekommt seitdem in der ersten Etage ganz besondere Kabinettstückchen vor Augen. Bis zum 28. Mai heißt es "Vom Klebeband zum Künstlerbuch". Es ist ein Rundgang von der Zweckgrafik für Sammler hin zu einer eigenständigen Kunstform.


"Wir haben schon gesagt, dass die Grafischen Sammlungen vermehrt auf ihre Schätze hinweisen möchten", erklärt Dr. Jeanette Stoschek. Sie ist Leiterin derselben Einrichtung im Museum der bildenden Künste. Bei über 60.000 grafischen Blättern ist das kein leichtes Unterfangen. Ein Blick ins Magazin eröffnete neue Erkenntnisse. Den Aha-Effekt bekam Susanne Petri, die herausfand, dass die alten Zeichnungen und Skizzenbücher noch mehr Geschichten erzählen können als abgebildet sind. Sie nahm sich der Klebebänden aus der Leipziger Ratsbibliothek an und bemerkte, dass die Sammler von damals Bilder ganz anders betrachteten und aufbewahrten.

Warum wurden grafische Arbeiten eigentlich angefertigt? Woher nahmen die Maler ihre Ideen? Wie gingen spätere Sammler mit Skizzenbüchern und Grafiksammlungsbänden um? Was bedeutet ein Künstlerbuch heute? Susanne Petri stellte gemeinsam mit Jeannette Stoschek von den Grafischen Sammlungen des Museums der bildenden Künste eine Schau zusammen, die einen ganz anderen Blick auf die Kunst wirft - das Buch in der Kunst. Ein Thema, das weit in die Geschichte zurück reicht.

Dicke Folianten, kleine Skizzenbücher und große Grafiken: "Vom Klebeband zum Kunstbuch" verspricht eine spannende Reise in die Kunstgeschichte.
Dicke Folianten, kleine Skizzenbücher und große Grafiken: "Vom Klebeband zum Kunstbuch" verspricht eine spannende Reise in die Kunstgeschichte.
Foto: Daniel Thalheim

Seit 1952 befindet sich in der Leipziger Museumssammlung ein Konvolut von 54 Klebebänden, die die Leipziger nur ganz selten zu Gesicht bekommen. Sie stammen aus der Leipziger Ratsbibliothek und gehen zum Teil wahrscheinlich auf die Sammlung der Königin Christina von Schweden zurück. Schnell ist man bei geschichtlichen Ereignissen. Christina von Schweden war die zweite Tochter des schwedischen Königs Gustav II. Adolf (1594–1632), der im Dreißigjährigen Krieg bekanntlich bei Lützen fiel.

Wie allerdings ein Teil der königlichen Sammlung nach Leipzig geriet, kann freilich heute niemand so recht genau sagen. Aber die kunstbesessene Prinzessin und spätere Königin ließ 1648 die Kunstsammlung des Kaisers Rudolf II. rauben. Herkunftsfragen stellt sich Susanne Petri. Denn oft wurden die Grafiken ohne Herkunftsbezeichnungen in die Bände geklebt. Oder man machte später Frevelhaftes. "Vor 50 bis 60 Jahren wurden einfach die Schilder mit den dazugehörigen Vermerken entfernt, so dass es ganz schwer ist, eine entsprechende Zuordnung zu einer ursprünglichen Sammlung herzustellen", weiß Petri. "Ein großer Informationsverlust!"

Ratsbibliothek - das ist eine Bezeichnung, die schon nach Geschichte schnuppert. Darin fanden die Forscher einen riesigen Schatz italienischer Barockzeichnungen. Dazwischen lagen auch vereinzelte Bände mit Blättern altdeutscher Meister wie Lucas Cranach d.J. (1515-86). Ein bekannter Name, der nicht nur in Leipzig seine malerischen Spuren hinterließ. Auch der Bildhauer Valentin Silbermann (1585-1615) und der Dresdner Hofmaler Kilian Fabritius (1585-1633) befinden sich mit zeichnerischen Werken in einem Klebeband, der einer umfangreichen Restaurierung unterzogen wurde. Jetzt liegt er aufgeklappt in einer Vitrine. Wie ein Skizzenbuch von Max Klinger, oder das von Max Beckmann.

So sozialistisch war DDR-Kunstgrafik nicht - Unaulutu von Olaf Wegewitz und Frieder Heinze.
So sozialistisch war DDR-Kunstgrafik nicht - Unaulutu von Olaf Wegewitz und Frieder Heinze.
Foto: Daniel Thalheim

Eine Vitrinenschau wird "Vom Klebeband zum Künstlerbuch" dennoch nicht, so Stoschek und Petri einmündig. Sie zeigt auf den dicken Folianten in der Vitrine und meint, dass die Sammler des 16., 17. und 18. Jahrhunderts die Grafiken hinein klebten und so aufbewahrten. Da wird sich so mancher Grafiksammler heute mit Grausen schütteln. Alles durcheinander geklebt, irgendwie wie es gerade passt. Nicht nachvollziehbar nach heutigem Blick."Man kennt doch die Gemälde, wo Sammler ihre Sammlungen abbilden ließen", erläutert Stoschek den ursprünglichen Zweck der Klebebände. In den Bildern sieht man auf den Boden liegende Folianten mit eben den Zeichnungen. Oder in Regale geschoben. "So bewahrte man damals Kunst auf. Die Klebebände stellten den Grundstock der damaligen Sammlungen dar."

Platzsparende Aufbewahrung hieß damals die Devise. Erst viel später wussten Sammler den Wert der Grafiken erst richtig zu schätzen und trennten die Seiten heraus, packte sie in Passepartouts und hängte sie an die Wände. "Zum Glück entschieden sich unsere Altvorderen dazu, die Bände auseinander zu nehmen. Ob wir das heute so machen würden?", fragt die Leiterin der Grafischen Sammlungen lachend. Bei so viel Sach- und Fachkenntnis verliert der Besucher schnell den Blick für die heiteren Frühwerke des jungen Max Klinger, der in seinen Skizzenbüchern von 1871 bis 1873 rund 100 Zeichnungen hinterließ. "Wohl eher Charakterstudien", erklärt Susanne Petri.

Nach seinem Tod wurde das Skizzenbuch auseinandergenommen und die Zeichnungen paarweise auf eine Unterlage montiert. Klingers Witwe Gertrud Hartmann hinterließ dem Museum der bildenden Künste die Blätter von 1922 bis 1931 als Leihgabe, weiß Petri zu berichten. Sie sagt auch, dass 1965 die 86 Zeichnungen des Skizzenbuches aus Privathand erworben wurden. So konnte das Heft durch das 1922 erstellte Leihgabenverzeichnis rekonstruiert werden. Ein Verfahren, das sich Stoschek und Petri auch für die Klebebände aus dem 17. Jahrhundert wünschen. Fast ebenso erging es dem Skizzenbuch VII von Max Beckmann, das sich unvollständig in der National Gallery of Art in Washington befindet. Sechs Blätter daraus zeigt das MdbK aus seiner eigenen Sammlung. Skizzenbuch VI und VII müssen dazu gezählt werden. Dazwischen Asenieffs Autographen, Gedichte und Erzählungen.

Echte Malerbücher stellt das Museum im hell erleuchteten Kabinettsraum aus. Ganz groß, auseinander gewickelt und an die Wände gehängt. Fahnen hängen von der Decke. Gar nicht sozialistisch. Da wird deutlich, dass das Künstlerbuch eine eigene Kunstgattung wird, so ein Gast beim Eintreten in den Raum. "Unkonventionell für damalige Verhältnisse", beschreibt Petri die Arbeit von Olaf Wegewitz und Frieder Heinze. Und weiter: "Das bedeutendste Künstlerbuch der DDR." Es heißt "Unaulutu. Steinchen im Sand" und vereinigt 68 unterschiedliche grafische Werke aus unterschiedlichen Stoffen. Darunter können Reiskörner, Rindenbast, Palmenblätter, Bambus und Schilf sein. Mit dem Klebeband aus dem 17. Jahrhundert hat der farbenfrohe Blick auf die indogene Kultur der brasilianischen Karaja nichts mehr gemein.


"Vom Klebeband zum Künstlerbuch" wird vom 8. März bis 28. Mai 2012 von einem Künstlergespräch am 18. März mit Frieder Heinze, Olaf Wegewitz und Susanne Petri und einigen Führungen am 3. und 9. Mai begleitet.

Museum der bildenden Künste mit Veranstaltungsprogramm:

www.mdbk.de


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