Viaggio in Italia: HGB lädt ab Donnerstag ein zur Italienischen Reise 2010 – 2012
Redaktion
09.07.2012
Arbeitsreise: Grand Tour, 2010.
Videostill: Tina Bara / Alba d'Urbano
Italien! - unzählige Male wurde das Land von Reisenden zum kulturellen und geografischen Sehnsuchtsmotiv stilisiert. Goethe will in seinem Reisebericht in dem Land südlich der Alpen gar Arkadien wiederentdeckt haben … doch wie idyllisch ist das Italien von heute? - Zwei Klassen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig wollten es wissen. Sie reisten nach Italien und zeigen nun, was sie mitgebracht haben.
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Die beiden Klassen sind die Klasse für Intermedia Alba D'Urbano und die Klasse für Fotografie Tina Bara. Sie haben sich auch noch Gäste dazugeladen. Die Ausstellung mit ihren Italien-Funden wird am Donnerstag, 12. Juli, um 19.30 Uhr in der Werkschauhalle in der Spinnerei eröffnet.
Die Frage dahinter: Verbinden wir Italien nicht spätestens seit Mitte der 70erJahre mit Pauschalreisen und Bettenburgen am Strand? Und darüber hinaus - kann man als Tourist/in heute überhaupt noch eine klassische Bildungsreise unternehmen, ohne über die aktuellen Probleme wie Migrationsbewältigung und industriellen Wandel zu stolpern?
Inspiriert durch die lange Reisetradition Richtung Italien hinterfragt die Ausstellung „Viaggio in Italia - Italienische Reise“ das Thema der „Grand Tour“ aus zeitgenössischem Blickwinkel. Die künstlerische Auseinandersetzung führt in das Gebiet zwischen Tivoli und Rom und behandelt politisch und sozial relevante Themen, sowie Architekturgeschichte und Landschaftsbeobachtungen unserer postmodern geprägten Epoche.
Das Interesse am Mikrogebiet entstand zunächst durch einen biografischen Hintergrund: Tivoli ist die Heimatstadt von Alba D’Urbano, die sie in den 1980er Jahren verließ. Ihre Reise folgte, entgegengesetzt der Richtung der „Grand Tour“, dem damaligen Trend des Migrationsstromes, nach Deutschland.
Die gemeinsame Studienreise der Klassen D’Urbano und Bara führte nun wieder in das Latium. Die Themenfelder, die sich auf der Reise herauskristallisiert haben, werden in der Ausstellung mit Positionen eingeladener Künstler/innen erweitert und unterteilen sich in vier größere Themengebiete: veränderte Arbeitsverhältnisse, globaler Strukturwandel, vorwiegend photographisch untersuchte städtebauliche und architektonische Substanz sowie das Thema der „Grand Tour“ und des Tourismus, in vor allem filmisch und installativ umgesetzten Arbeiten. Basierend auf der Ausstellung wird ein Katalog erarbeitet.
Arbeitsreise: Grand Tour, 2010.
Videostill: Tina Bara / Alba d'Urbano
Zur Ausstellungseröffnung am 12. Juli ab 19.30 Uhr sprechen Prof. Tina Bara, Prof. Alba D'Urbano und Juniorprofessor Dr. Friedrich Tietjen. Gezeigt wird die Ausstellung vom 13. Juli bis zum 11. August in der Werkschauhalle (Spinnerei Leipzig, Spinnereistraße 7). Öffnungszeiten: Di – Sa, 12.00 – 18.00 Uhr,
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler: Tina Bara – Alba D’Urbano, Jacopo Benci, Emerson Culurgioni, Katrina Blach, Gottfried Binder, Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Johanna Diehl, Charlotte Eifler, Sarah Feulner – Lena-Rosa Händle, Valerio Figuccio – Michael Petri, Nina Fischer – Maraon el Sani, Ya-Wen Fu, Heike Gallmeier, Eiko Grimberg, Matthias Hoch, Franziska Jyrch, Susanne Keichel, Franziska Klose, Julia Krause, Kathrin Kunert, Verena Landau, Franziska Meinert, Berit Mücke, Nadine Neuhäuser, Marcel Noack, NUOVA, Jana Nowack, Ginevra Panzetti – Enrico Ticconi, Raphael Sbrzesny, Jana Schulz, Maya Schweizer, Maria Sewcz, Tim Sharp, Jakub Simcik, SCHLATTER / SING, Heidi Specker, Silvia Stucky, Yukiko Terada, Dagmar Varady und Carolin Weinert.
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Am 21. Mai ist mal wieder „Report Mainz“-Zeit im ersten deutschen Fernsehen. Und erneut ist ab 21:55 Uhr Sachsen ein Thema. Besser der Lauf der Behörden im Jahre 2000, eine Zeit, in der es noch keine Mordserie gab, dafür ein flüchtiges Trio aus Jena, welches sich in Sachsen herumtreiben sollte. Und Unterstützer, die ihnen dabei hilfreich zur Seite standen. Alles in allem also eine Gruppe. Bis heute wird darum gestritten, wie und wann den Behörden welche Einschätzungen zur Verfügung standen. Ein Zeit-Dokument dazu liege nun der „Report“-Redaktion vor. Und das Sächsische Innenministerium reagierte heute erstaunlich schnell. mehr…
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