Ab Sonntag in der Galerie Schwind: Eine Ausstellung mit neuesten Arbeiten von Michael Triegel
Redaktion
14.09.2012
Michael Triegel, Porträt Kerstin, 2012, Mischtechnik auf Maltafel, 75 x 50 cm
Vom 16. September bis zum 10. November 2012 präsentiert die Galerie Schwind in Leipzig eine Ausstellung mit den neuesten Arbeiten des Leipziger Malers Michael Triegel, der erst jüngst mit seinem Bild von Papst Benedeikt für Furore sorgte. Gezeigt werden 16 Gemälde und einige teilweise großformatige Zeichnungen, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind.
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Nach dem Auftrag zum offiziellen Papstporträt im Jahr 2010 und der Ausführung eines Drei-Flügel-Altars für die Stadtpfarrkirche in Dettelbach (Bayern), ist es seit 2008 die erste Einzelausstellung des Künstlers mit verkäuflichen Arbeiten.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Gemälde, die sich christlich-mythologischer Symbolik bedienen. So zeigt Triegel uns eine Persephone als schöne thronende Göttin der Unterwelt, die den Klängen des Sängers Orpheus lauscht („Persephone und Orpheus“) und einen ans Kreuz geschlagenen Jesus, an dessen Füßen sich Dante und Vergil versammeln („Karfreitag“).
Michael Triegel, Persephone und Orpheus, 2012, Mischtechnik, 200 x 110 cm
Dabei greift Triegel Elemente und Bruchstücke aus der römisch-italienischen Literatur auf, adaptiert sie für seine komplexen Bildideen und übersetzt sie in die Gegenwart. Ergänzt werden die allegorischen Arbeiten durch altmeisterliche Porträts, für welche nicht selten der Künstler und seine Familie als Modell dienen, sowie sinnbildhafte Stillleben, in denen Triegel alltäglich erscheinende Fundstücke neben Tierkadavern und Tierschädeln arrangiert. Hier ist es neben der aufwendigen feinmalerischen Lasurentechnik vor allem der Gegensatz zwischen dem Schönen und Schaurigen, der den ästhetischen Reiz seiner Bildwelten ausmacht.
Eröffnet wird die Ausstellung in der Galerie Schwind Leipzig in der Springerstraße 5 in Gohlis am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr. Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend. Ausstellungsdauer: 16. September - 10. November 2012
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die Galerie vertreten sind.
Nach der Wende intensivierte sich dieser Austausch, besonders im Hinblick auf die ältere Künstler-Generation der sogenannten Leipziger Schule, wobei vor allem die Freundschaft mit Wolfgang Mattheuer (1927-2004) prägend gewesen ist. Im Jahr 2000 kam mit Werner Tübke (1929-2004) der zweite Protagonist der Leipziger Schule hinzu und verdichtete mit seinem künstlerischen Beitrag das Programm der Galerie.
Der enge Kontakt mit der Stadt und der lebendige Dialog mit ihren Künstlern ließen schon früh die Idee reifen, auch in Leipzig Geschäftsräume einzurichten - so dass Karl Schwind, als sich nach dem Tod Werner Tübkes die Möglichkeit ergab, dessen Villa zu erwerben, kurzerhand den Hauptsitz der Galerie Schwind nach Leipzig verlegte. Damit platzierte er den eigenen Handels- und Wirkungsraum im unmittelbaren Entstehungsumfeld der Kunst, die er vertritt.
Heute beherbergt das geschichtsträchtige Künstlerhaus in der Springerstraße 5 die Ausstellungsräume der Galerie im Erdgeschoss, die Sammlung Fritz P. Mayer – Leipziger Schule in der ersten Etage und im Dachgeschoss die Tübke-Stiftung. Die Räumlichkeiten in Frankfurt am Main wurden erweitert und bleiben als Dependance bestehen. Schließlich wurde 2011 die dritte Galerie in Berlin-Mitte eröffnet.
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Der Vorentwurf des Bebauungsplanes für ein rund 55 Hektar großes Gebiet in Lützschena-Stahmeln zwischen der Bundesstraße 6 im Norden und der Halleschen Straße im Süden ist zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben. Das Areal soll als Gewerbegebiet entwickelt werden. Die genaueren Modalitäten der Öffentlichkeitsbeteiligung werden gesondert bekannt gemacht. mehr…
Nicht nur FES-Umfragen zeigen, dass immer mehr Wahlbürger dem Politik-Betrieb in Deutschland misstrauen. Demokratie ist was Feines - aber was wird aus ihr, wenn ihre entscheidenden Vertreter die komplexen Zusammenhänge der Gegenwart nicht mehr begreifen? Wenn sie alte Erfolgsrezepte immer wieder neu aufwärmen, weil ihnen vor der Komplexität der Welt graust? - Nö, wir nennen an dieser Stelle keine Namen. Aber ein Thema: das Klima. mehr…
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Eine Boulevardzeitung mit großen Buchstaben hat gestänkert: Der Leiter der Branddirektion Leipzig, Karl-Heinz Schneider, war während des Hochwassers im Urlaub. Angeblich habe er am Balaton Badeferien gemacht. So ein Skandal, oder? mehr…
Die Edouard-Manet-Schule wird stärker als bisher als die Grundschule der Stadt Leipzig für die Ausbildung der Thomaner-Anwärter positioniert. Dies beschloss der Stadtrat auf seiner heutigen Sitzung. „Wir sind nicht gegen eine private Grundschule auf dem Campus des Forum Thomanum, stellte Stadtrat Stefan Billig (CDU) fest. „Wir sind für beides, nämlich auch für eine Grundschule in kommunaler Trägerschaft.“ Beide sollten nicht in Konkurrenz stehen sondern in Symbiose. Die Elternvertreter wüssten dies. mehr…
Ein tragischer Todesfall eines Kleinkindes kostete Jugendamtsleiter Siegfried Haller im vergangenen Jahr das Amt. In dessen Folge wurde das Amt für Jugend, Familie und Bildung neu gebildet. Nun muss Oberbürgermeister Burkhard Jung extern prüfen lassen, ob dies seine Sach- und Strukturziele erfüllt. mehr…
Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) geht offenbar schlampig mit seinen Aktenbeständen um. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte und die vom Sächsischen Staatsminister des Innern eingesetzte Expertenkommission haben bei der Prüfung des Ablagesystems erhebliche Mängel festgestellt.Dass im Archiv der Schlapphüte wie aus dem Nichts neue Unterlagen zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufgetaucht sind, überrascht angesichts der Pannenhäufung bei der Verfolgung der Rechtsterroristen nicht wirklich. mehr…
2017 läuft der Nutzungsvertrag der Stadt mit der ZSL Betreibergesellschaft aus. Schon jetzt möchte die CDU die Stadtverwaltung verpflichten, in einem Folgevertrag sicherzustellen, dass die ursprünglich geplante Nutzung von 70 % zu Zwecken des Sports auch umgesetzt wird. Derzeit sind es viele Konzerte und Unterhaltungsveranstaltungen, die die Halle auslasten. mehr…
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- Schaltung: eine Woche vorher, 3 Tage nachher
- Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12.
- Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten