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Nacht der Kunst am 8. September: Georg-Schumann-Straße als temporäre Galerie

Redaktion
Georg-Schumann-Straße.
Georg-Schumann-Straße.
Foto: Ralf Julke
Am Samstag, 8. September, lädt die Georg-Schumann-Straße zum dritten Mal zur Nacht der Kunst ein. Von 16 Uhr bis Mitternacht gibt es vom Chausseehaus bis zu den Pittlerwerken an rund 30 Standorten Werke von mehr als 40 Künstlern zu sehen. Ausstellungsorte sind unter anderem leer stehende Läden, ein Fitnessstudio, eine Schneiderei und andere Geschäfte, aber auch zwei Kirchen und das Heisenberggymnasium.


"Die Kunst- und Galerieaktion stellt ein wichtiges Element dar, um zu zeigen, welche Möglichkeiten die Georg-Schumann-Straße bietet“, betont Baubürgermeister Martin zur Nedden. „Das Projekt belegt auch das Engagement der Akteure vor Ort für die Weiterentwicklung der Straße, das wir als Verwaltung im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Ein weiteres Beispiel ist die jetzt gerade angelaufene Testphase für die Veränderung des Straßenquerschnittes für die Ummarkierung". Und Karsten Gerkens, Leiter des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, ergänzt: „Wir sollten diese freien Räume als Chance begreifen: ein Stück der Leipziger Freiheit die ganz unterschiedlichen Akteuren Möglichkeiten zur Umsetzung ihrer Ziele bietet, auch Künstlern“.

Zum Auftakt präsentiert um 16 Uhr das im Chausseehaus (Delitzscher Straße 3) angesiedelte „Japanische Haus“ die Ergebnisse eines Workshops mit deutschen und japanischen Studenten zum Thema Zwischennutzung, der in der ersten Septemberwoche stattfand. Und bereits ab 11 Uhr vormittags ist der Kunst-Flohmarkt des Bürgervereins Gohlis in der Sasstraße geöffnet. Alle Interessenten sind nicht nur zum Kunstgenuss, sondern auch zum Gespräch mit Künstlern, Ladenbesitzern und Workshopteilnehmern herzlich eingeladen.

Mit der Nacht der Kunst wollen die Stadt und die beteiligten lokalen Aktivitäten demonstrieren, wie lebendig die revitalisierte Magistrale werden könnte. Die Aktion zeigt modellhaft Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Geschäfte auf. Ladenbesitzer, Künstler und Anwohner sind unmittelbar in die Organisation mit eingebunden. Unterstützt werden sie dabei durch den Verein „Das Japanische Haus“ und das im Auftrag der Stadt tätige Magistralenmanagement, das im Infozentrum Georg-Schumann-Straße angesiedelt ist.

Das Projekt Nacht der Kunst wird über den lokalen Verfügungsfonds Georg-Schumann-Straße von der Stadt gefördert.

www.ndk.blogsport.de


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