Martin Scorsese ist Cineasten bekannt für harte Stoffe. Seine Mafia-Trilogie hat längst Kultstatus. Zuletzt tischte er dem Publikum mit "Shutter Island" (2010) einen düsteren Psychothriller auf. Sein Kinderfilm-Debüt "Hugo Cabret" entpuppt sich dagegen als leicht verdauliche Kost höchster Güte. mehr…
Manfred Krug als Messerwerfer? Mit Spitzenkragen um den Hals und flotten Sprüchen auf der Zunge stromerte der Schauspieler 1964 erstmals als Mantel- und Degen-Held über die Leinwand. Krug wird 75 Jahre alt. Grund für den MDR, in den Archiven zu kramen. mehr…
Nichts für zarte Gemüter: In "Underworld Awakening" geht die Schlacht zwischen Vampiren und Lykanern in die nächste Runde. Wieder mit viel Blut, rasanter Action und einer betörenden Kate Beckinsale. 15 Jahre ist es her, dass Vampirin Selene (Beckinsale) und ihr Geliebter, der Mensch-Lykaner-Hybride Michael, den Vampirältesten Marcus im zweiten Teil "Underworld Evolution" (2006) vernichteten. mehr…
Schlaghosen, Hornbrillen und Trenchcoats. Die siebziger Jahre sind zurück auf der Leinwand, wenn der ewige Filmbösewicht Gary Oldman in ungewohnter Rolle einen Doppelagenten jagt. Der Schwede Tomas Alfredson inszeniert John Le Carrés Roman "Dame, König, As, Spion" als hinterlistiges Kammerspiel – mit einem überwältigenden Hauptdarsteller. mehr…
Peter Schneider ist ab dem 2. Februar in seinem neuesten Film „Die Summe meiner einzelnen Teile" zu sehen. Er spielt Martin Blunt, einen hoch begabten Mathematiker, den aber die Überbelastung während der Arbeit in die Psychiatrie bringt. Mit L-IZ.de sprach er über die Rolle, den Film und die Kulturkürzungen in Leipzig. mehr…
Eineiige Zwillinge verbindet häufig eine ganz besondere Beziehung zueinander. Dass diese nicht zwangsläufig aus inniger Zuneigung besteht, beweist Nervensäge Adam Sandler in seiner neuen Komödie "Jack & Jill". Jack (Adam Sandler) ist erfolgreicher Werbefachmann und glücklicher Familienvater, der mit Frau Erin (Katie Holmes) und Kindern in Los Angeles lebt. mehr…
Nick Cassidy (Sam Worthington) möchte vor allem eines: Seine Unschuld beweisen. Der einstmals erfolgreiche Cop wurde für ein Verbrechen verurteilt, das er nicht begangen hat. Verzweifelt nutzt er das Begräbnis seines Vaters zur Flucht und droht, sich aus der 21. Etage eines Luxushotels zu stürzen. mehr…
Unbekannte Filmobjekte und davon gleich 16 Stück gab es am 21. Januar im Werk 2 zu sehen. Das Wollmännchen Ed Wolla begeisterte gut 200 Zuschauer im gleichnamigen Puppentrickfilm, doch der Sieger heißt schlicht "Tee“ und stammt von der Leipzigerin Mathilde Scholz. Das 7. U.F.O.-Filmfest machte eine gute Figur. mehr…
Eine Stunde lang Glockenläuten, Hupen und Gesang. Indien ist laut. Das macht die Geräuschkulisse, die Viktor Kalinke zu seinen Bildern eingefangen hat. Mit der Kamera in der Hand hat er den indischen Norden bereist, jene Landschaft, die auch bei vielen Europäern als Heimat der Spiritualität gilt. mehr…
1986 ereignete sich eine Katastrophe, die weltweit Wellen schlug. Der Reaktorunfall von Tschernobyl wirkte sich mit seinem radioaktiven Niederschlag auch in Deutschland aus. Über das Unglück und seine Folgen drehte der Mitteldeutsche Rundfunk einen Dokumentarstreifen. Ausgestrahlt wurde er schon. "Die Wolke - Tschernobyl und die Folgen" wurde für den Grimme-Preis 2012 nominiert. mehr…
In einer Demokratie kann jeder mitbestimmen. Auch die, denen ihr Land scheißegal ist. Marisa (Alina Levshin) ist ihr Land nicht scheißegal. Sie ist Anfang zwanzig, Skingirl und rechtsradikal. Gemeinsam mit ihren Kameraden macht sie eine ostdeutsche Kleinstadt unsicher. Sie schlagen zu, wenn ihnen was gegen den Strich geht. Ihr Hass richtet sich gegen Juden, Ausländer, den Staat und seine Polizei. mehr…
Das U.F.O. Kurzfilmfest präsentiert am Samstag, 21. Januar, 16 Einreichungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Erstmals gab es auch Beiträge aus Österreich. Das zeigt, dass die kleine, aber feine Veranstaltung in ihrem verflixten siebten Jahr noch einmal einen Sprung in neue Sphären macht. "Unbekannte Filmobjekte" wollen Leipzig unsicher machen. mehr…
Seit 15 Jahren gibt es die Kinobar schon. Im Haus der Demokratie untergebracht, flimmern hier seit anderthalb Jahrzehnten Liebhaberfilme. Am 17. Januar feierte Kinobetreiberin Miriam Pfeiffer mit Kurzfilmen, Quizshow und Filmpantomime Geburtstag. Der L-IZ erzählt sie, wie alles begann und worum es ihr bei der Kinobar "Prager Frühling" geht. mehr…
Eine wilde Bande voller schräger Ideen waren die Muppets in ihrer erfolgreichen Muppet-Show. Doch der nun startende Film zeigt viele ehemals erfolgreiche Puppen, die alle ihren Ego-Trip ausleben und sich zur Rettung ihres Theaters noch einmal zusammenraufen müssen. mehr…
Nach seiner Beschäftigung mit dem Tod in "Hereafter" (2010) wirft Altmeister Clint Eastwood in seinem neuen Film einen Blick auf die Anfänge des modernen Überwachungsstaates. "J. Edgar" porträtiert Leben und Wirken von John Edgar Hoover (1895 – 1972), dem Begründer des FBI in seiner heutigen Form. Jetzt im Kino. mehr…
Regisseur Kanwal Sethi hat ein kleines Problem. Sein Streifen "Fernes Land" lief zwar schon auf Festivals. Aber sich gegen Blockbuster-Filme und Filmverleih-Dinosaurier durchzusetzen, ist nicht einfach. Auch wenn er mit "missingFILMs" einen kleinen engagierten Vertrieb an seiner Seite hat. Deswegen ging Kanwal Sethi zur "VisionBakery" aus Leipzig. Sein Film über das deutsche Immigrationsproblem soll in die Kinos kommen. mehr…
Gerade einmal anderthalb Jahre ist es her, dass die Verfilmung von Stieg Larssons drittem Roman "Vergebung" in den Kinos anlief. Die gemeinsam vom schwedischen Fernsehen und ZDF produzierte "Millenium-Trilogie" war nicht nur ein filmisches Erlebnis, das die Namen der Hauptdarsteller Michael Nyquist und Naomi Rapaace ins Blickfeld mancher Hollywoodregisseure geraten ließ. Auch kommerziell waren die drei Filme erfolgreich. mehr…
Was für den MDR ein Grund zum Feiern zu sein scheint, ist für den Zuschauer Sonntag für Sonntag ein TV-Ereignis. Nun wird der Leipziger "Tatort" 20 Jahre alt. Mit "Ein Fall für Ehrlicher" startete der MDR am 19. Januar 1992 seine "Tatort“-Ausstrahlungen im Ersten. Das feiert der Mitteldeutsche Rundfunk mit einer Krimi-Woche in der Glotze. mehr…
Ja, ein Selbstdarsteller ist er, der Sido. In „Blutzbrüdaz“, in dem er sich als Rapper Otis quasi selbst spielt, kommt ihm das aber zugute. Dazu gehört aber auch ein Regisseur, der weiß, wie er die Leistung gerne hätte, sonst kommt ein Fiasko à la „Max Schmeling“ mit Henry Maske heraus. mehr…
Pünktlich zum Fest kehrt der beste Detektiv aller Zeiten zurück auf die Leinwand. Ein indischer Baumwoll-Tycoon kommt durch einen Skandal zu Fall. Ein chinesischer Opiumhändler stirbt offenbar an einer Überdosis. In Straßburg und Wien explodieren Bomben. Ein amerikanischer Stahl-Magnat wird ermordet. mehr…