Mittelmäßige Schauspieler, Computerspielästhetik, kein Arni. Das Remake des SciFi-Klassikers "Total Recall" entpuppt sich als schnöder Action-Thriller ohne Sinn und Verstand. Irgendwann in der Zukunft: Fließbandarbeiter Douglas Quaid (Colin Farrell) lässt sich von der Idee verführen, Träume zu realen Erinnerungen werden zu lassen.
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Sein Gedächtnistrip in die Welt eines Superspions geht gewaltig nach hinten los. Während der Prozedur wird Quaid zum Gejagten. Seine hübsche Frau (Kate Beckinsale) und jede Menge Cybercops trachten ihm plötzlich nach dem Leben. Auf der Flucht vor der Polizei, die vom totalitären Kanzler Cohaagen (Bryan Cranston) kontrolliert wird, schließt er sich mit einer Untergrundkämpferin (Jessica Biel) zusammen, um den Kopf der Widerstandsbewegung aufzuspüren. Je näher Quaid seiner wahren Identität kommt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Phantasie und Realität.
"Total Recall" aus dem Jahr 1990 gilt mit Fug und Recht als Meilenstein des Genres. Dass Arnold Schwarzenegger im Remake nicht mehr auftritt, ist noch das kleinste Übel. Regisseur Len Wiseman entfernt sich weit von der Vorlage. Das macht den Film auch für Kenner des Originals zu einer neuen Seh-Erfahrung. Die stellt Augen und Gehirn auf die Probe. Denn Wiseman baut auf viel zu schnelle Kamerafahrten in einer digitalisierten Cyberwelt. Streckenweise glaubt der Zuschauer, in einem Computerspiel gelandet zu sein. Statt futuristischer Bauten dominierten beim Dreh Blue Screens das Bild. Vorsicht: Kopfschmerzgefahr.
Verhilft Quid zu seiner wahren Identität: Rebellin Melina.
Schon wegen der inhaltlichen Abwandlungen verbietet sich der Vergleich mit dem Klassiker. Das actiongeladene Katz-und-Maus-Spiel des Protagonisten mit dem Polizeiapparat kennt der Zuschauer bereits. Denn Wiseman verpackt lediglich "Die Bourne Identität" in einem postapokalyptischen Einwickelpapier. Frische Ideen? Fehlanzeige. Die mittelmäßige Besetzung erledigt einen ordentlichen Job. Viel Raum für schauspielerische Eleganz bleibt Farrell und Co. ohnehin nicht. Unterm Strich bewegt sich der Streifen im Rahmen des Erwarteten: Seichte Unterhaltung für anspruchslose SciFi-Fans. Mehr weiß Wiseman nicht anzubieten.
USA 2012, R: Len Wiseman, D: Colin Farrell, Kate Beckinsale, Jessica Biel, 118 Min, FSK 12.
Filmstart ist der 23. August, zu sehen im CineStar, Cineplex, Regina Palast und UCI Nova Eventis.
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Für Dienstag, den 2. Juli von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr laden die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters und der Arbeitsagentur Leipzig, Bärbel Hutschenreiter und Annette Denkert, interessierte Frauen und Männer ins Café Yellow im Haus Steinstraße 18 zu einer offenen Gesprächsrunde rund um den beruflichen Wiedereinstieg ein. mehr…
Wer kennt sie nicht, die wohl leidenschaftlichste und und gleichzeitig traurigste Liebesromanze der Weltliteratur? Ein alter Streit zwischen den Häusern Capulet und Montague ist Ausgangspunkt dieser Geschichte. Provoziert durch Tybalt lodert der Familienzwist aufs neue auf und ruft Prinz Escalus von Verona auf den Plan. Er verlangt unter Androhung der Todesstrafe ein Ende der Fehde zwischen den beiden Familien. mehr…
Am Sonntag, 23. Juni, lädt das Museum für Druckkunst Leipzig um 12 und 15 Uhr zu einem Vortrag mit anschließendem Künstlergespräch. Der Gernsheimer Künstler und Lithograf Mario Derra ist zu Gast im Museum und stellt seinen noch bis 30. Juni im Museum ausgestellten 21-teiligen Holzschnitt-Zyklus „Peter Schöffer und die Entfaltung der beweglichen Lettern“ (2003-2010) vor. mehr…
Die BUND Regionalgruppe Leipzig und das Kontaktbüro “Wolfsregion Lausitz” laden am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem bilderreichen Vortrag zum Thema „Wölfe in der Lausitz“ in das Café des Hauses der Demokratie Leipzig ein. Vor über 100 Jahren, am 27. Februar 1904, wurde der letzte freilebende Wolf Deutschlands in der Lausitz erschossen. Furcht, Nahrungskonkurrenz und Dämonisierung sorgten dafür, dass diese faszinierenden Räuber in Deutschland bis zur völligen Ausrottung gejagt wurden. mehr…
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Nicht nur FES-Umfragen zeigen, dass immer mehr Wahlbürger dem Politik-Betrieb in Deutschland misstrauen. Demokratie ist was Feines - aber was wird aus ihr, wenn ihre entscheidenden Vertreter die komplexen Zusammenhänge der Gegenwart nicht mehr begreifen? Wenn sie alte Erfolgsrezepte immer wieder neu aufwärmen, weil ihnen vor der Komplexität der Welt graust? - Nö, wir nennen an dieser Stelle keine Namen. Aber ein Thema: das Klima. mehr…
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- Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12.
- Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten