Am Dienstag, 27. November, verwandelte sich die Oper Leipzig in ein Filmstudio. Die Gebrüder Beetz Filmproduktion dreht einen Film, in dessen Mittelpunkt ein recht bekannter Leipziger steht: Richard Wagner. - In der innovativen Kulturdokumentation “Die Akte Wagner” wollen die Filmemacher dem Leben und Schaffen des Komponisten nachspüren und Wagner anlässlich seines 200. Geburtstags 2013 für ein junges Publikum neu erzählen.
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In einer Mischung aus aufwändig gedrehten Spielszenen, Animationen und Experteninterviews wird dem Leben und Werk des umstrittenen Genies nachempfunden. Samuel Finzi („Das Wunder von Bern“, „Kokowääh“, "Flemming") und Pegah Ferydoni („Türkisch für Anfänger“, „Ayla“) werden in die Rollen von Richard und Cosima Wagner schlüpfen und gemeinsam die Geschichte des extravaganten Paares wieder aufleben lassen. Der Dreh der Spielszenen wird vom 27. November bis 1. Dezember 2012 in Leipzig stattfinden. Als Spielkulisse werden die Räume der Leipziger Oper zur Verfügung stehen, die den eindringlichen wie originellen Kammerspiel ein facettenreiche Kulisse bieten.
Die filmische Ermittlung beginnt mit dem Tod von Richard Wagner am 13. Februar 1883 in Venedig und dem rätselhaften Verhalten seiner zweiten Frau Cosima, in deren Armen er stirbt. Über 25 Stunden wacht sie über der Leiche und vollzieht dabei seltsame Rituale. Sie schneidet ihr langes Haar ab und legt sich zu dem Toten. Sie weigert sich, von Wagner zu weichen, selbst als dieser bereits mit giftigen Chemikalien einbalsamiert wird. Kurz vor seinem Tod sollen sich die zwei leidenschaftlich gestritten haben. Was steckt hinter Cosimas eigenwilliger Totenklage? Was verband sie und Wagner miteinander?
Pegah Ferydoni spielt die Cosima.
Foto: Max Conrad
Zeit seines Lebens steckt Wagner durch seinen aufwändigen Lebenswandel in finanziellen Schwierigkeiten und muss sich immer wieder durch Flucht seinen Gläubigern entziehen, wegen seiner Wechselvergehen und Prellerei wurde er polizeilich gesucht. Erst mit über 50 und Dank seines großen Gönners, dem exzentrischen bayerischen König Ludwig II, kann sich Wagner finanziell stabilisieren.
Mit Hilfe der Kriminal- und Krankenakte Wagners, dem Briefwechsel zwischen Wagner und dem bayerischen König Ludwig II sowie zahlreicher Dokumente, entschlüsselt eine fiktive Ermittlerin das Leben Wagners und seinen engen Bund mit seiner Ehefrau Cosima. Dabei kommen prominente Wagner-Kenner zu Wort, wie die Dramaturgin und Wagner-Urenkelin Nike Wagner, der Wagner-Dirigent Philippe Jordan und der Cosima Wagner-Biograph Oliver Hilmes. Nicht zuletzt wird Wagners musikalisches Werk maßgeblich zum Verständnis des streitbaren Genies beitragen.
Die Fäden der Untersuchung laufen im Ermittlungsraum zusammen, wo die Experten interviewt und die Akten, Briefe und Dokumente gesammelt und auf Leuchttischen visualisiert werden. Besonders wichtige Auszüge aus den Akten werden mittels Filmanimationen zum Leben erweckt. Im Mittelpunkt der filmischen Erzählung steht eine aufwändige Inszenierung der zentralen Schlüsselszenen im Leben Richard Wagners. Über die hochkarätig besetzten Spielszenen wird ein emotionaler Zugang zum großen Komponisten eröffnet. Die inspirierende Konstellation aus Samuel Finzi als Richard Wagner und Pegah Ferydoni als Cosima Wagner verspricht ein eindringliches emotionales Wechselspiel und wird nicht zuletzt ein junges Publikum an Wagners visionäre, streitbare und faszinierende Ideen heranführen.
Neben der TV-Serie will die Produktionsfirma in einem crossmedialen Ansatz Wagner in Form einer Graphic Novel und als App für Tablets und Smartphones erzählen. Die App wird als elektronische Graphic Novel konzipiert, in der multimediale Inhalte, wie Minigames, animierte Graphiken, Filmausschnitte, Texte und Musik integriert sind, und zu einem neuartigen Nutzererlebnis verschmelzen.
Die unverwechselbare Ästhetik des Films sowie die crossmediale Projektanbindung soll “Die Akte Wagner” von gängigen Dokumentationen unterscheiden und wird im großen Wagner-Jahr 2013 hervorstechen.
Nachdem das Saisonziel erreicht ist, versuchen Fans und Präsidium des 1. FC Lok weiter an allen Fronten, Geld für den Verein zu beschaffen. Während die Fans auf gutem Wege sind, ein Benefizspiel gegen den FC Schalke 04 zu erwetten, bittet das Präsidium Fans und Sympathisanten um ihr reichlich vorhandenes Herzblut. mehr…
Hakenkreuzarmbinden an Uniformen im Audimax am Augustusplatz. Und es ging nicht in aller Theorie um das Godwin-Gesetz, wonach alle Chats irgendwann zum Thema Hitler kommen. Nein, es waren Theaterkostümteile, passend, weil Wagners Werk als Familienchronik dargeboten werden sollte. mehr…
Am 21. Mai ist mal wieder „Report Mainz“-Zeit im ersten deutschen Fernsehen. Und erneut ist ab 21:55 Uhr Sachsen ein Thema. Besser der Lauf der Behörden im Jahre 2000, eine Zeit, in der es noch keine Mordserie gab, dafür ein flüchtiges Trio aus Jena, welches sich in Sachsen herumtreiben sollte. Und Unterstützer, die ihnen dabei hilfreich zur Seite standen. Alles in allem also eine Gruppe. Bis heute wird darum gestritten, wie und wann den Behörden welche Einschätzungen zur Verfügung standen. Ein Zeit-Dokument dazu liege nun der „Report“-Redaktion vor. Und das Sächsische Innenministerium reagierte heute erstaunlich schnell. mehr…
Fußball ist in Deutschland längst keine Nebensache mehr. Ganz akademisch werden Nachwuchstalente auf ihre Profikarriere vorbereitet. So auch in Berlin bei Hertha BSC. Die F-Jugend des SV Lindenau 1848 schaute sich zu Pfingsten die Nachwuchsakademie auf dem Berliner Olympiapark an. Und unterlag der U9 von Hertha in einem Freundschaftsspiel mit 4:7. mehr…
Er war eigentlich noch nicht so alt, was die Sache irgendwie noch ein wenig unerklärlicher macht. Jedenfalls fuhr der 46-jährige LVB-Mitarbeiter die Straßenbahn der Linie 10 auf der Karl-Liebknecht-Straße stadteinwärts, als er wohl gemerkt haben muss, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Jedenfalls brachte er auf der Höhe Steinstraße seine Straßenbahn zum stehen und brach anschließend im Fahrgastraum zusammen. mehr…
Über die aktuellen Gründe liegen noch keine Erkenntnisse vor, als MDR Info am Dienstag, 21. Mai, meldet: „In einem Leipziger Jobcenter ist eine Mitarbeiterin brutal angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Mann mit einem Hammer auf die Frau ein. Sie wurde dabei schwer verletzt.“ Der Angreifer habe bereits Hausverbot gehabt und sei „bereits mehrfach auffällig geworden“. mehr…
Im Jahr 2013 begeht Leipzig nicht nur den 200. Jahrestag der Völkerschlacht oder den Geburtstag Richard Wagners, 2013 jährt sich auch die Gründung der Schola Cantorum zum 50. Mal. Dies ist Grund und Anlass für die Mitglieder und Mitarbeiter des Kinder- und Jugendchores der Stadt Leipzig, einen Blick in die spannende und wechselvolle Geschichte des Ensembles zu werfen. Und natürlich zu feiern. Die wichtigsten Festkonzerte in Leipzig sind im Juni. mehr…
Wagner kann einen närrisch machen. Oder besonnener. Am 22. Mai werden eine Reihe Leute in Leipzig wieder ganz närrisch, schütteln sich die Hände, enthüllen ein Denkmal, lauschen im strengen Anzug einem Festkonzert oder klatschen Beifall, wenn im Opernhaus der Schriftsteller Friedrich Dieckmann den ersten Richard-Wagner-Preis bekommt. mehr…
Der 1. August naht. Es sind nur noch etwas mehr als zwei Monate. Und ziemlich sicher ist schon abzusehen, dass Leipzig den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die unter Dreijährigen nicht wird erfüllen können. Die Stadtverwaltung gab sich im November 2012 zwar sehr ambitioniert, die Bedarfsdeckung durch Neubauten, Kapazitätserweiterungen und Modul-Kitas doch noch zu erfüllen. Aber die meisten geplanten Einrichtungen stehen 2013 nicht zur Verfügung. Die Eltern zeigen sich natürlich entsprechend besorgt. mehr…
Am 15. Mai wurde im Sächsischen Landtag der CDU/FDP-Antrag "Polizeipräsenz im Internet erhöhen - Soziale Netzwerke zur Polizeiarbeit nutzen!" behandelt. Ein Antrag wie aus der Wunschkammer des braven Bürgers, der das Internet sowieso für eine gefährliche Welt hält und sich jetzt auch dort ein paar präsente Ordnungshüter wünscht. Und so eine Art Kooperation zwischen wachsamem Bürger und aufmerksamer Polizei. Und der naive Glaube an die "sozialen Netzwerke". mehr…
Diese emotionale Aufwallung schaffte es längst zum Klassiker im reichlich gefüllten, goldenen Spruchbeutel der City-Tunnel-Prosa: "Ich will die Milliarde nicht sehen!", entfuhr es Ende der 1990er Jahre dem damaligen Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Kajo Schommer. Gemeint war, die geplante Investitionssumme für den City-Tunnel auf eine Milliarde zu begrenzen - D-Mark, wohlgemerkt, denn in einer anderen Währung rechnete damals auch ein Mitglied des Dresdner Kabinetts nicht. mehr…
Am Freitag, dem 24. Mai um 20:15 Uhr, ist der Bestsellerautor Martin Walker bei Lehmanns Media zu Gast und liest aus seinem aktuellen Bruno-Krimi „Femme Fatale“. Der im französischen Périgord lebende Ire ist nicht nur Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist („The Guardian“), sondern auch ein sehr, sehr sympathischer Zeitgenosse und Medienliebling. mehr…
Am Sonntag, den 26. Mai um 10 Uhr wird es während des beliebten Familienfrühstücksbuffets im Unikatum Kindermuseum spannend, denn Museumsmitarbeiterin Annekatrin Naumann möchte die Gäste ab 4 Jahren zu Zeitjägern machen und sie mit auf eine aufregende Schatzsuche durch die aktuelle Ausstellung „Ach du liebe Zeit!“ und den Hofgarten nehmen. mehr…
Der letzte Rundgang der Reihe „Sanierungs- und Fördergebiete“ des Stadtforums Leipzig findet am Montag, 27. Mai, um 17:30 Uhr am Platz der Biedermannstraße/Ecke Bornaische Straße, gegenüber der Litfaßsäule, statt. Es handelt sich um einen Rundgang durch das Sanierungsgebiet Connewitz, mit Standpunkten an der Biedermannstraße und Auerbachstraße, dem Herderplatz und Kronengarten sowie den Stadthäusern Hermannstraße. mehr…
Am Sonntag, 26. Mai, ist um 19 Uhr in der Kirche Panitzsch eine musikalische Annäherung an die romantischen Kompositionen Richard Wagners aus der Richtung des Jazz zu erleben. Unter dem Motto „Wagner in Jazz“ hat Stephan König anlässlich des 200. Geburtstages von Wagner musikalische Themen aus Wagner-Opern für sein Jazz-Trio bearbeitet. mehr…