Lust auf Horror? Franck Khalfoun bringt mit "Maniac" einen modernen Slasher-Film ins Kino. Das Remake ist eine Hommage an sein Vorbild aus dem Jahr 1980, das in Deutschland nicht gezeigt werden darf. Frank (Elijah Wood) lebt zurückgezogen in Downtown Los Angeles. Hier betreibt er ein Geschäft, in dem er Schaufensterpuppen restauriert. Nachts zieht er durch die Straßen und jagt Frauen, um sie zu töten, skalpieren und entkleiden.
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Mit diesen Trophäen schmückt er zu Hause seine Puppen. Auf diese Weise, so glaubt er, hauche er ihnen Leben ein. Eines Tages taucht die junge Künstlerin Anna (Nora Arnezeder) in seinem Laden auf. Fasziniert von den Schaufensterpuppen bittet sie, diese fotografieren zu dürfen und kommt mit Frank ins Gespräch. Freilich hat sie nicht den blassesten Schimmer, mit wem sie gerade Freundschaft schließt.
William Lustigs Kultfilm "Maniac" aus dem Jahr 1980 gilt unter Kennern als einer der spannendsten seines Genres. In Deutschland ist seine Verbreitung wegen gewaltverherrlichender Darstellungen verboten. Das Remake knüpft in diesem Punkt nahtlos an seine Vorlage an. Khalfoun erzählt die Geschichte um den Serienkiller Frank aus dessen Ego-Perspektive. Für Elijah Wood, seit der "Herr der Ringe"-Trilogie auf permanentem Abstiegskurs, eine besondere Herausforderung. Schließlich ist er, obwohl immer präsent, nur in wenigen Szenen zu sehen. Dennoch ist seine Darbietung ein lichter Fleck in den dunklen Abgründen des anrüchigen Genres.
Anna hat nicht den blassesten Schimmer, mit wem sie da Freundschaft schließt.
Wie einst Lustig lässt sich Khalfoun vom italienischen Giallo inspirieren. Dabei handelt sich um ein Subgenre des Thrillers, in dem die intensive Gewaltdarstellung im Vordergrund steht. In "Maniac" bleibt dem Zuschauer kein noch so grausiges Detail erspart. Angesichts der distanzlosen Brutalität grenzt es beinahe an ein Wunder, dass die Produktion hierzulande nicht auf dem Index gelandet ist.
Bei aller Gewalt und hemmungsloser Hingabe zu Franks Mordphantasien ist der Streifen dennoch von künstlerischem Interesse. Drehbuchautor Alexandre Aja, selbst Regisseur moderner Klassiker wie "High Tension" und dem Remake von Wes Cravens „The Hills Have Eyes", fokussiert sich ganz auf das Seelenleben des Protagonisten. Ein spannender Blickwinkel, wie er von kaum einem Thriller eingenommen wird.
Die Grenze zwischen blanker Gewaltverherrlichung und psychologischem Anspruch schlängelt sich durch das Skript. Die "Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK) hat bisher letzteres bejaht und dem Film "keine Jugendfreigabe" erteilt. Zur Freude der Horrorfans in der Uncut-Version. Dem Gruselspaß steht somit nichts im Wege.
Frankreich/USA 2012, R: Franck Khalfoun, D: Elijah Wood, Nora Arnezeder, America Olivo, 90 Min, FSK 18.
Filmstart ist der 27. Dezember, zu sehen im Regina Palast.
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Über die aktuellen Gründe liegen noch keine Erkenntnisse vor, als MDR Info am Dienstag, 21. Mai, meldet: „In einem Leipziger Jobcenter ist eine Mitarbeiterin brutal angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Mann mit einem Hammer auf die Frau ein. Sie wurde dabei schwer verletzt.“ Der Angreifer habe bereits Hausverbot gehabt und sei „bereits mehrfach auffällig geworden“. mehr…
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Der 1. August naht. Es sind nur noch etwas mehr als zwei Monate. Und ziemlich sicher ist schon abzusehen, dass Leipzig den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die unter Dreijährigen nicht wird erfüllen können. Die Stadtverwaltung gab sich im November 2012 zwar sehr ambitioniert, die Bedarfsdeckung durch Neubauten, Kapazitätserweiterungen und Modul-Kitas doch noch zu erfüllen. Aber die meisten geplanten Einrichtungen stehen 2013 nicht zur Verfügung. Die Eltern zeigen sich natürlich entsprechend besorgt. mehr…
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