Weihen von Steinen: Neue Kunst und altes Gedenken am Markkleeberger See
Bernd Reiher.
31.10.2008
Foto: Bernd Reiher
Das Leipziger Neuseenland ist ein Ort mit einer wechselvollen Geschichte. Der Südraum der Messestadt galt viele Jahre als Synonym für Zwangsumsiedelungen und Raubbau an der Natur. Heute dient er als Aushängeschild und drittes Standbein des kommunalen Tourismusgeschäfts
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Lange Zeit war der Cospudener See Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung. Mittlerweile mischen aber auch andere Gewässer mit.
Allen voran der Markkleeberger See. Er war im Jahr 2006 eröffnet wurden. Nach und nach kamen immer mehr Einrichtungsgegenstände dazu. Anfang November werden die nächsten geweiht. Dann wird der Umzug des Gedenksteines vom Markkleeberger Schillerplatz abgeschlossen sein.
Foto: Bernd Reiher
Gedenkstein für die prähistorischen Funde am Markkleeberger See.
Der vier Tonnen schwere Granitfindling ist schon jetzt über der Seepromenade des jüngsten neuseenländischen Gewässers zu finden. Die feierliche Einweihung des neuen Standortes ist für den 8. November geplant. Bis dahin soll der Stein noch von Ablagerungen befreit und eine Inschrift wieder lesbar gemacht werden. Mit den Zeilen wird an Karl Etzold und Karl-Hermann Jacob erinnert. Der Landesgeologe und der Prähistoriker hatten zwischen 1895 und 1905 in den Markkleeberger Kiesgruben 250.000 Jahre alte, von Menschenhand bearbeitete, Feuersteine gefunden. Seitdem gilt der Ort als einer der bedeutendsten paläolithischen Fundplätze in Mitteldeutschland.
Ebenfalls am 8. November ist am Südufer des Markkleeberger Sees die Einweihung des Odeon-Paläolithikums vorgesehen. Die Steinskulpturen waren im Rahmen des diesjährigen Kunstplenairs am Markkleeberger See entstanden. Das Fest anlässlich Ihrer Übergabe an der Crostewitzer Höhe soll gegen 12:00 Uhr über die Bühne gehen. Bereits um 10:30 Uhr soll der umgelagerte Stein an der Seepromenade geweiht werden. Die Markkleeberger Organisatoren laden ein, den Weg und die Zeit zwischen beiden Veranstaltungen mit einer gemeinsamen Fahrradtour zu überbrücken.
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Der erste mehrerer Prozesse wegen einer Diskriminierung am Einlass von Clubs endete am 18. Mai in der Mittagszeit. Club Velvet-Betreiber Sebastian Baumgart muss 500 Euro Schmerzensgeld an Kläger Hussein Eid zahlen. Auch der Unterlassungserklärung gab das Gericht statt, der Sportmanagement-Student darf in Zukunft nicht ohne sachlichen Grund abgewiesen werden. Im Falle einer Zuwiderhandlung drohen dem Betreiber 6 Monate Ordnungshaft. mehr…
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Von der Politik erwarten viele Menschen nur leere Versprechungen. Ein klassisches Beispiel dafür liefert der Etat für Leipzigs freie Kulturszene. Am 17. September 2008 hatte der Stadtrat beschlossen, den Etat der Freien Kulturszene noch im selben Jahr auf 2,5 Prozent zu erhöhen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollte er auf 5 Prozent aufgestockt werden. Das ist nie passiert und bringt jetzt auch die Vertreter der freien Szene auf die Palme. So wie Falk Elstermann von der Initiative Leipzig + Kultur. mehr…
Heimspielstart am Samstag an der Ratzelstraße in Grünau. Die Footballer der Leipzig Lions empfangen am 19. Mai 2012, ab 16:00 Uhr, die Rostock Griffins. Die Lions starteten mit einer 27:38-Niederlage in Neuruppin und einem 23:20-Sieg in Frankfurt an der Oder in ihre Jubiläumssaison. Ein L-IZ-Interview mit Lions-Headcoach Carsten Kunz. mehr…
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Am 17. Mai, als wieder allerlei vergnügungssüchtige Männer durchs Land torkelten, war auch Weltfernmeldetag. Da vermeldete das Statistische Landesamt aus gegebenem Anlass: Mehr Breitbandanschlüsse in Sachsen. Reichlich zwei Drittel (68 Prozent) der sächsischen Privathaushalte verfügten 2011 über einen Internetzugang. Ist das viel? - Nicht wirklich. Im Bundesdurchschnitt waren es 77 Prozent. mehr…
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Endlich ist es wieder soweit: Tiger und Bär kehren auf die Leinwand zurück! In den Passage Kinos bereits am Sonntag, dem 20. Mai um 15 Uhr in der Preview für Kids. Janosch - Komm, wir finden einen Schatz! ist der nunmehr dritte Teil der Verfilmung nach der berühmten Kinderbuchvorlage und verspricht wieder ein vergnügliches Abenteuer für Janosch-Fans jeden Alters. mehr…
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Entschieden ist zwar noch nichts bei der Variantenfindung für die B2, die in Markkleeberg das Gelände des agra-Parkes überspannt. Doch wenn Ministerien schon mit Vorzugsvarianten spielen und erste Kostenvorstellungen in die Welt geben, dann darf man sicher sein, dass hinter den Kulissen schon an Verträgen und Mehrheiten gearbeitet wird. Nun wünscht sich auch die CDU Leipzig-Süd eine mit Fakten untersetze Diskussion. mehr…
Es gibt so etwas wie den La-Minor-Sound. Warm und authentisch. Live-Akustik-Instrumente. Keine Overdubs oder Mini-Disc-Laptop-Geflunker. Diese Gruppe erkennt man sofort, und sie schaffen eine eigene Atmosphäre. Sie sind echt. Und sie haben Charme. mehr…
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