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2. Leipziger Passagenfest: Veranstalter resümiert mit Karenz und spricht Angehörigen Finn Martins Mitgefühl aus

Redaktion
Mädlerpassage.
Mädlerpassage.
Foto: Ralf Julke
Die Meldung des Veranstalters zum Passagenfest Leipzig kommt spät. Rund 70.000 Gäste haben vor gut einem Monat die Veranstaltung besucht. Zwölf Standorte, reichlich Veranstaltungen und einen Ausblick auf das 3. Passagenfest sind in der Wortmeldung des Passagenfest-Veranstalers enthalten. Und tiefstes Mitgefühl für die Angehörigen des verunglückten Vertikal-Saxophonisten Finn Martin.

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"Mit zwölf einzigartigen Standorten setzte das 2. Leipziger Passagenfest am 2. September mit seinem facettenreichen Programm und zahlreichen Attraktionen erneut Akzente in der Leipziger Innenstadt. In diesem Jahr dabei waren: Brühl Arkaden, GALERIA Kaufhof, Höfe am Brühl, IG Hainstraße, Karstadt, Königshauspassage, Mädler Passage, Messehof, Petersbogen, Speck‘s Hof und HansaHaus, Städtisches Kaufhaus sowie Strohsackpassage und Nikolaistraße", teilten die Passagenfest-Macher zum Wochenende mit.

"Alt bewährte wie neu dazu gekommene Passagen boten den ca. 70.000 Besuchern ab den Abendstunden einen abwechslungsreichen Abend", resümiert man weiter. Zahlreiche Veranstaltungen wie die "Völkerschlacht 1813“ in der Königshauspassage oder die "Piazza mediterrane“ im Städtischen Kaufhaus werden aufgezählt, aber auch alte „Handwerkskunst“ live. Ebenso "Filmstars" wie Charlie Chaplin, Lara Croft und die Blues Brothers liefen im "Casino Royal“ des Petersbogens den Gästen über den Weg, ... waren aus Sicht des Passagenfestes 2011 volle Erfolge. "Auch die erstmals teilnehmenden Brühl Arkaden boten unter dem Thema 'Kunstgriffe' den Besuchern ein vielseitiges Programm von Akrobatik bis Silhouette Shadow Show." Und und und.

Speck's Hof.
Speck's Hof.
Foto: Ralf Julke
"Und so führte das überaus facettenreiche Programm des 2. Leipziger Passagenfest quer durch die Innenstadt und ermöglichte den Leipzigern und den Gästen der Stadt erstmals einen kompletten Rundgang durch die Leipziger City", heißt es weiter in der Mitteilung. "Durch die neu dazu gekommenen Standorte Königshauspassage, Brühl Arkade und Nikolaistraße mit Strohsackpassage vergrößerte sich die Veranstaltung nicht nur programmatisch sondern auch räumlich. Dies hatte den großen Vorteil, dass sich die Besuchermassen (durchweg waren zehntausende Menschen in der Innenstadt unterwegs) durch die Nutzung der nördlichen Innenstadt auf größerem Raum verteilten und die Passagen zwar voll, aber nicht vollgestopft waren."

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Besonders wirtschaftlich hat sich die Angelegenheit scheinbar gelohnt. So berichten die Veranstalter, dass viele Händler sich über zahlreiche persönliche Kundenkontakte freuten und mehr Umsatz verzeichnen konnten als an einem normalen Freitagabend. "Ganze Passagenabschnitte erlebten einen ungewohnten Besucheransturm. Auf Freisitzen und in den Biergärten gab es kaum noch freie Plätze. Geschäfte, die eigene kleine Programmpunkte vorwiesen – von Sektbar über Konzert zu Feuershow –, profitierten besonders vom 2. Leipziger Passagenfest", so der Veranstalter weiter.

Doch um eine Sache, welche wohl auch zur langen Wartezeit bis zum Fazit maßgeblich beigetragen hat und das Leipziger Passagenfest in die überregionale Pressebrachte, kommt man nicht herum. Es liegt nach wie vor ein Schatten auf der Leipziger Veranstaltung.

"Überschattet wurde der ansonsten fröhliche und friedliche Abend ca. eine Stunde vor dem offiziellen Ende vom tödlichen Sturz des Vertikal-Saxophonisten Finn Martin bei einem der Programmhighlights am Speck‘s Hof. Die Organisatoren und alle Beteiligten sprechen den Angehörigen ihr tiefstes Mitgefühl aus", heißt es zum Abschluss. Die Veranstalter vermuten auf ihrer Facebook-Seite, dass wahrscheinlich ein Materialfehler den Sicherheitsgurt zum Reißen und damit Finn Martin zum Sturz brachte. "Trotz des traurigen Ereignisses blicken die Veranstalter und Partner auf ein ansonsten schönes und einzigartiges Fest in den Leipziger Passagen und Höfen zurück", heißt es weiter, bevor man versucht in die Zukunft zu schauen. "Im kommenden Jahr, voraussichtlich am 7. September, wird daher das 3. Leipziger Passagenfest veranstaltet, welches wieder zehntausende Menschen in das Zentrum der Messestadt lockt und mit Kunst, Kultur, Aktionen und Mitternachtsshopping in einen ereignisreichen Abend entführt."

Passagenfestseite bei Facebook
de-de.facebook.com/pages/Leipziger-Passagenfest


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