Uta Serwuschok als Geschichtenerzählerin: Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?
Ralf Julke
06.03.2012
Uta Serwuschok legt ihr zweites Buch vor.
Zeichnung: Philipp Sturm
Uta Serwuschok ist unter die Verlegerinnen gegangen. Schon 2010. Da hat sie das Bändchen "Massige Frauen gesucht" veröffentlicht. Selbst geschrieben und selbst verlegt im eigenen Verlag: Verlag Uta Serwuschok. Wer die Verlagsadresse aufruft, landet (noch) im Kabarett Sanftwut, wo sie die Star-Moni ist. 2011 kam ihr zweites Buch heraus.
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"Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?" heißt es. Das gleichnamige Buch der Leipziger Kabarettistin Uta Serwuschok findet einen immer größeren Leserkreis. Am 16. und 17. März stellt die Autorin ihre amüsanten Kurzgeschichten auch im Rahmen der Leipziger Buchmesse vor.
Sie kommt sich oft vor wie ein kleiner Pechvogel. Sie kauft massenhaft überteuerte Zuckertüten. Sie verläuft sich mit einer Kindergruppe. Sie schließt sich aus dem eigenen Schlafzimmer aus und verliert mitten auf der Straße ihre Strümpfe.
Uta Serwuschok, Mitbegründerin des Kabarett-Ensembles SanftWut, hat ihre skurrilen Erlebnisse nicht vergessen, sondern offenherzig aufgeschrieben. Bereichert durch fantasievolle Illustrationen von Philipp Sturm.
Uta Serwuschok legt ihr zweites Buch vor.
Zeichnung: Philipp Sturm
Am 16. März 2012 wird sie um 17 Uhr im Karstadt Leipzig einige ihrer amüsanten Kurzgeschichten vortragen. Am 17. März liest sie um 13 Uhr im Fundbuero Leipzig (Georg-Schwarz-Straße 14) aus ihrem Büchlein - angereichert durch Erzählungen aus ihrer Vergangenheit und Erlebnissen aus der Gegenwart.
Ehrlich, witzig und nachdenklich zugleich ist das Büchlein, bei dem man das Gefühl hat, mit einer guten Freundin zu telefonieren, die einem von den kleinen Kuriositäten des Lebens erzählt. Leser und Leserinnen sind begeistert: "Ich konnte das Büchlein nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug durchgelesen." - "Das ist mir auch schon mal passiert!" - "Sehr süß!" - "Wirklich lebensnah!"
Das Büchlein "Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?" ist am 18. November 2011 im Verlag Uta Serwuschok erschienen und kostet 8 Euro. Es ist in diversen Buchhandlungen in Leipzig und Umgebung sowie bei Amazon erhältlich. Informationen zu den entsprechenden Verkaufsstellen sind im SanftWut-Blog (www.sanftwut-blog.de) und demnächst auf der Website des Verlages (www.uta-serwuschok.de) zu finden.
Uta Serwuschok: Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?
Cover: Uta Serwuschok Verlag
"All jenen, die sich ebenso unvollkommen fühlen wie die Autorin, sei das Büchlein sehr empfohlen. Es ist nicht nur eine humorvolle Lektüre für Frauen, in Anbetracht des bevorstehenden Frauentages eignet es sich jedoch gerade für diese als kleine Aufmerksamkeit", meint die Autorin.
Uta Serwuschok, geboren 1953, arbeitet im Leipziger Kabarett SanftWut als Kabarettistin und Autorin. Sie ist gelernte Stickereifacharbeiterin und studierte im Fernstudium Theaterwissenschaft. Schon früh erkannte sie ihre Liebe zu komödiantischen Stoffen und zur Musik. Insbesondere Chansons hatten es ihr angetan. So sang sie bereits als Vierzehnjährige auf Schulfesten oder in Altersheimen Lieder von Brecht und André Heller. Im Kabarett SanftWut fand sie die Bühne für ihre künstlerische Vielseitigkeit. Vor einigen Jahren begann sie, Geschichten zu schreiben und entdeckte an sich eine ganz neue Seite. Uta Serwuschok unternimmt in ihrer Freizeit gern Radtouren ins Grüne. Sie hat eine Jahreskarte für den Leipziger Zoo, den sie als ihr zweites Zuhause bezeichnet. Ihre große Liebe gilt allerdings der Insel Sylt. Als Sachsenkrabbe verbringt sie jeden Sommer am Wattenmeer.
Noch 270 Minuten müssen die Rasenballer diese Saison überstehen. Mit Abpfiff des Auswärtsspiels in Lotte am 2. Juni möchten die Bullen den Aufstieg in die dritte Liga gepackt haben. Leipziger Fans und Spione aus Westfalen können sich am Sonntag ein letztes Bild von dem Team verschaffen, das die Liga beim Berliner AK (Anstoß: 13.30 Uhr) möglichst ungeschlagen beenden will. Daniel Frahns Rückkehr pünktlich zur Relegation ist noch ungewiss. mehr…
Am zweiten Tag der Innenministerkonferenz in Hannover hat die Bund-Länder-Kommission zum Rechtsterrorismus ihren Abschlussbericht vorgestellt. Fazit: Die deutsche Sicherheitsarchitektur habe nicht generell versagt. Eine Abschaffung des Verfassungsschutzes halte sie "für nicht geboten". Das umstrittene V-Leute-System soll gestärkt werden. Bund und Länder werden auch weiterhin politischen Extremismus subventionieren, indem sie Informanten für deren Spitzeldienste bezahlen. mehr…
Am Tage nach seiner Rückkehr auf einen Leipziger Denkmalssockel geht man in Sachen Richard Wagner wieder ins Detail. Getanzte und Gelesene Wagner-Liebe gibt es am Abend des 23. Mai im Opernhaus am Augustusplatz mit „Ein Liebestraum“. Letztmalig in dieser Spielzeit ist die Choreografien der Geschwister Silvana und Mario Schröder zu erleben. Und in der Aula der Alten Nikolaischule wird am gleichen Abend dem Dresdner Revoluzzer nachgegangen: „Wegen wesentlicher Theilnahme“. mehr…
Bereits in der Nacht zum 16. Mai verübten Unbekannte einen Anschlag auf eine Leipziger Niederlassung der "Trenkwalder Personaldienste GmbH" in der Karl-Liebknecht-Straße. Die Täter warfen Pflastersteine in die Fensterscheiben der Büroräume. Am Eingang des Gebäudes prangte der fehlerhafte Schriftzug "Leiharbeit kaput". Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. mehr…
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Es ist schon erstaunlich, welche Erwartung Unternehmenschefs immer wieder haben an Politik - und wie verstört sie hinterher sind, wenn sie die Regierung bekamen, die sie wollten. Was auch daran liegt, dass Betriebswirtschaft ein ganz anderes Feld ist als Makroökonomie. Und dass in der Makroökonomie manchmal Dinge getan werden müssten, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht keinen Sinn machen. Und trotzdem richtig wären. Solche Dinge wie Marktregulierung und Bankenkontrolle. Den Salat habe wir derzeit. mehr…
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Was haben Hans Sachs und Hieronymus Lotter miteinander zu tun? Beide waren Franken, gebürtige Nürnberger, vielleicht Buddelkastengefährten. Sie lebten in der Zeit Martin Luthers zwischen Spätmittelalter, Renaissance und Neuzeit. Hans Sachs wollte die Welt mit Schuhen und mit Meistergesang verbessern. Hieronymus Lotter schmeichelte sächsischen Landesherren, handelte mit Metall und Tuchen, und war acht Mal Leipziger Bürgermeister im Ehrenamt. mehr…