Leipzig liest: Junge Autoren lesen in der Moritzbastei
Daniel Thalheim
18.03.2011
Eine ruhige und disziplinierte Veranstaltung in der Moritzbastei zu Beginn der "Langen Lesenacht".
Foto: Daniel Thalheim
Voll war es noch nicht am frühen Abend des gestrigen Donnerstag. Viele Leute sind von der Baustelle vor der MB irritiert, nehmen gerne Umwege in Kauf. In der Barbakane und im Schwalbennest angekommen, vernehmen die Buchmessegäste die Newcomer und Meister von morgen.
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Wer Glück hat, der schafft es rechtzeitig ins "Schwalbennest" der Moritzbastei. Damit nicht zu viele Leute den kleinen Barraum stürmen, steht ein Schrank von der MB-Security vor der Tür, der wie die Gäste aufmerksam den Autoren lauscht. Ab 19 Uhr geht's los, da ist der ersten Highlights keine große Ferne.
Junge Schriftsteller wie Selim Özdogan, Constanze Petery, Buchmessepreis-Gewinner Clemens J. Setz sind früh dabei. Lena Gorelik ist auch erspäht worden. Auch die Tippgemeinscahft 2011 aus Mónika Koncz, Jens Eisel, Ursula Kirchenmayer, Tim Holland liest in der ersten Runde der "Langen Leipziger Lesenacht der Jungautoren".
Bücherstapel warten auf ihre Käufer - Junge Literatur in der "Langen Lesenacht" in der MB.
Foto: Daniel Thalheim
Viel los ist noch nicht. Nur schubweise strömen die Buchmessegäste in die Moritzbastei, haben Probleme den Eingang zu finden, weil die Baustelle vor der MB ein wenig die Orientierung versperrt. Trotzdem sind viele froh, das Trockene erreicht zu haben, nutzen das Restaurantangebot, stellen sich brav an, obwohl an den Tischen der Barbakane bedient wird. Das Personal ist geduldig, sind viele Gäste außerhalb Leipzigs, kennen die Gepflogenheiten hier noch nicht.
So früh am Abend ist es noch ruhig und gesittet. Nicht wie im vergangenen Jahr, wo man sich durchs Gewühl kämpfen musste, leere Biergläser auf den umher gerückten Tischen und Unmengen an Kamerateams und Fotografen die Gänge versperrten. Aber vielleicht ging's in der MB später am Abend des 17. März richtig los. Gegen 20 Uhr war jedenfalls noch kein Preis gewonnen.
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