Nadine Maria Schmidt im großen L-IZ - Interview (1): Monsterchor, die besten Fans der Welt und "Blaue Kanten"
Daniel Thalheim
21.10.2011
Nadine Maria Schmidt alias Frau mit Gitarre alias Nylonsaiten & Saitenstrümpfe.
Foto: Daniel Thalheim
Fast jeder in Leipzig könnte sie mittlerweile kennen - L-IZ -Leser eh. Als Nylonsaiten & Saitenstrümpfe stand sie mit ihrer Band beim Classic Open auf dem Leipziger Augustusplatz. Die Frau an der Gitarre heißt Nadine Maria Schmidt. Sie ist Songwriterin, Vollblutmusikerin und eine unterhaltsame Gesprächspartnerin. Nadine Maria Schmidt erzählt von ihren neuesten Vorhaben - ein Album steht an.
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Hallo Nadine, als wir uns das letzte Mal vor knapp einem Jahr trafen, hast Du eine neue CD geplant. Wie weit ist der Plan gediehen?
Wir waren jetzt im Studio bei André Gensicke in Berlin und bis auf ein paar Backing Vocals ist auch alles im Kasten. Mixing und Mastering wird im Winter passieren. Und jetzt müssen wir erstmal unseren Monsterchor aufnehmen (Lächelt) ... Das Release muss aufgrund meiner Magisterarbeit und meinen Abschlussprüfungen an der Uni auf Juni 2012 verschoben werden. Ich schaff das sonst leider alles nicht.
Ein Video gibt es auch inzwischen... ?
Nein, gibt es leider noch nicht. Und ob es das geben wird, steht gerade in den Sternen. Es gab und gibt einige, und wie es grad aussieht unlösbare, Schwierigkeiten. Aber ich will noch nicht über ungelegte Eier reden. Die vielen lieben Menschen, die uns so toll dabei unterstützt haben, bekommen als erstes Bescheid.
"Blaue Kanten" ist das nächste Überwerk aus den Händen von Nylonsaiten & Saitenstrümpfe.
Foto: Daniel Thalheim
Wie kam es eigentlich zur Idee der "besten Fans der Welt"?
Ich hab einfach drüber nachgedacht wie wir ohne Geld ein Album aufnehmen können und kam zu dem Schluss: Das wird nüscht! Und dann hab ich mich mit den Einstürzenden Neubauten beschäftigt, deren Fans ihr Album vorab gekauft haben und von überall her ertönte das Zauberwort Crowdfunding" wie die Vision Bakery, was mir auch eine gute Freundin Carolin Okon (Leipziger Malerin, Anm. d. Red.) sehr ans Herz legte. Da mir das alles zu technisch klang, nannte ich das Ganze "Die besten Fans der Welt", denn was wäre eine Band ohne Fans? Nüscht! (Lächelt) ... Und jeder kann mithelfen mit dem was er/sie geben kann und möchte. Das schafft Gemeinschaft und die Freude des Teilens. So bekommt man auch viel mehr Kraft alles umzusetzen, wenn viele mithelfen! (Lächelt)
Ihr sucht Sänger/Innen für einen Chor: Erzähl mal, was das damit auf sich hat.
Und Nichtsänger/innen wohlbemerkt! Es geht nicht darum, dass jeder meisterhaft singen kann, sondern auch hier geht es wieder um den Gemeinschaftsgedanken mehrere authentische Menschen auf unserem Album zu verewigen. Der Monstersong wurde im Studio aufgenommen und braucht jetzt den Chor, der singt "An dem was war vorbei" wie auf den Konzerten. Wir malen alle zusammen die Monster bunt!
Aufgenommen werden soll das Ganze am Montag, dem 28.11.2012 im Anker e.V. um 20 Uhr. Einen riesigen Dank geht an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung an den Anker e.V., insbesondere Florian Schüle, der so wunderbar unkompliziert und sympathisch die Aufnahmeleitung des Chores übernimmt und an den großartigen italienischen Chorleiter und Pianisten Alessandro Zuppardo, der ebenso wunderbar unkompliziert und mit Freude an der Sache die Chorleitung übernimmt! Das hat man nicht alle Tage! (Lächelt)
Es wird nur eine Probe geben und zwar am Samstag, dem 26.11.2011 um 12 Uhr. Wir suchen dafür noch einen geeigneten Ort! Als Entschädigung gibt es unser kommendes Album "Blaue Kanten" als Geschenk und die Chorsängerin werden natürlich namentlich im Booklet der CD genannt. Knete haben wir leider keene (Schmollt) ... Ja, ... und wer dazu Lust hat, der kann sich einfach unter mensch@fraumitgitarre.de bei mir anmelden! Den Monstersong bekommt man dann zum Üben zugeschickt. Alle Infos findet man auf meiner Homepage...
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