Playboy, Rock am Ring und viel "Sterni": Pub'n'Steel erzählen im Interview ihre Pläne für 2012
Daniel Thalheim
26.12.2011
Pub'n'Steel wollen es 2012 anpacken: Rock am Ring, Playboy und Sternburg Export - und ganz viele Konzerte und zufriedene Fans.
Foto: Daniel Thalheim
2011 war das Jahr für die vier Leipziger. Konzerte, Preise und ganz viel "Sternburg Export". Zuletzt heimsten die "Pappenstiele" den "Deutschen Rock & Pop Preis" in zwei Kategorien ein. Da ist die Fotostrecke im "Playboy" nicht weit und vielleicht auch die erste Headliner-Show auf dem "Rock am Ring". Martin Güther, Markus Höppner, Tina Schmalfuß und Tim Rostalski erzählen der L-IZ ihre Pläne für 2012.
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Am vergangenen Wochenende habt ihr zwei Preise eingeheimst. Was genau sind sie und wie ist es dazu gekommen?
Martin: Wir haben uns dieses Jahr für den "Deutschen Rock & Pop Preis" in den Kategorien "Beste/r Bassist/in“ und "Bester deutscher Text“ beworben. Zu unserer Freude wurden wir auch in beiden Kategorien nominiert und waren somit zur Preisverleihung am letzten Wochenende in Wiesbaden geladen. Der Text von "Sonne“ wurde von der Fachjury prämiert und Tina wurde zur besten Bassistin gekürt.
Apropos Bass: Kleine Frau ganz groß? - Warum sucht sich eine junge Frau so ein schweres Instrument aus?
Tina: Durch einen glücklichen Zufall bin ich 2005 an dieses schöne Instrument geraten.Wie bei vielen Bassisten hat alles mit der Gitarre - also E-Gitarre und Konzertgitarre - angefangen. Doch während der Bandgründung wurde nach einem Bassisten gesucht, also probierte ich es einfach aus und merkte schnell, dass mir dieses Instrument sehr viel besser liegt. Ich liebe die Vielseitigkeit, die der Bass mir bietet. Die Möglichkeit zwischen Melodie und Rhythmus unbegrenzt wandern zu können und mich eben darin zu verwirklichen, hat meine Passion zu den tiefen Frequenzen des Lebens entfachen lassen. (Lächelt)
Sänger Martin Güther.
Foto: Daniel Thalheim
Bei einer Preisverleihung nimmt man nicht nur Preise mit und betrinkt sich hinterher. Wen habt ihr dort getroffen? Ergaben sich aus der Preisverleihung für euch neue Perspektiven?
Markus: Doch! Deswegen waren wir doch dort! (Lacht)
Eine Single ist schon veröffentlicht - eure persönliche Verneigung vorm "Sternburg Export". Trinkt ihr persönlich "Sternburg" - wie seid ihr auf die Idee mit dem Bierkasten in Singleform gekommen?
Tim: Ja! Wir sind tatsächlich große Verfechter dieser Biermarke und diesem Lebensgefühl, welches wir damit verbinden. Wir hatten ja diesen Sommer die Gelegenheit, auch mal hinter die Kulissen der Sternburg Brauerei zu schauen und waren wirklich positiv überrascht.
Martin: Die Idee mit dem Bierkasten für die Single kam natürlich, wie könnte es anders sein, im Proberaum bei einem Bierchen. Da das "Sterni“ für uns so schon eine Art Kultobjekt ist und der Refrain des Songs "Trink mit uns“ einfach perfekt passt, haben wir eins und eins zusammengezählt.
Bassistin Tine Schmalfuß.
Foto: Daniel Thalheim
Was man auf dem ersten Blick nicht von euch mitkriegt: Ihr engagiert euch, wie beim diesjährigen ersten Benefizkonzert für die "Leipziger Tafel". Was bekommt ihr durch solche Auftritte unmittelbar mit - wo brennt es sozial in Leipzig?
Markus: Solche Auftritte sind immer besondere Ereignisse, sodass man da nicht immer mitbekommt, wo die wirklichen Probleme liegen. Es ist uns aber sehr bewusst, dass wir als Künstler durch solche Benefizkonzerte, unsren Teil dazu beitragen können, dass soziale Probleme öffentlicher werden.
Wie geht es nach einem auftrittsreichen 2011 weiter bei euch?
Martin: Das Livespielen hat in diesem Jahr für uns wieder oberste Priorität. Somit werden wir natürlich weiterhin unseren Konzertradius erweitern, aber auch in altbekannten Lokalitäten wieder auftauchen. Alles soll natürlich hier noch nicht verraten werden. Aber so viel sei schon einmal gesagt: eine Fortsetzung des „Classic Open“-Ensembles werden wir auf Grund der vielfachen Nachfrage und der ausschließlich positiven Resonanz diesmal in Eigenregie auf die Beine stellen. Man darf also auf allerlei Unsinn von uns gespannt sein.
Welche Wünsche, Hoffnungen und Träume habt ihr für 2012?
Martin: Neben der Tatsache, dass wir immer zu Anfang des Jahres auf den Anruf von Rock am Ring warten, würden wir uns auf eine gemeinsame Fotostrecke im August mit Playboy freuen.
Tine: Heyyy!
Martin: Falls das wider Erwarten nicht eintreten sollte, freuen wir uns schon sehr auf viele Konzerte und eine geile Zeit mit unseren Fans.
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