Eine bewegende Saison: Theater der jungen Welt stellt Programm für kommende Spielzeit vor
Daniel Thalheim
12.05.2011
Jürgen Zielinski (Mitte) offeriert Leipzigern ein facettenreiches Theaterprogramm im TdjW für die Spielsaison 2011/2012.
Foto: Daniel Thalheim
Jürgen Zielinski nimmt Platz. Der frisch vom Stadtrat bestätigte Intendant des Kinder- und Jugendtheaters am Lindenauer Markt setzt sich in einen ganz besonderen Sessel. Ganz ohne Drehrumbum erklärt er beim Kreiseln, was die Leipziger in der kommenden Saison erwartet.
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Dabei möchte Jürgen Zielinski ungern auf Zahlen reiten, aber erfolgreich ist sein Haus in der nun auslaufenden Saison 2010/2011 schon gewesen - trotz Krankheit mancher Mitarbeiter und Wintereinbruch im vergangenen Dezember. Weniger Vorstellungen erwartet den Leipziger im kommenden Spielplan, aber das hat nicht mit weniger Zulauf zu tun.
Im Gegenteil, die Leipziger rennen dem Intendanten fast das Haus ein, weil sie erfahren, wie qualitativ hochwertig die hiesigen Inszenierungen sind. Von wegen "niedlich", wenn auch mal Kinder und Jugendliche theatern. Auch die Gastspiele im Theater der jungen Welt ziehen Besucher magisch an, nicht nur weil die eigenen Kinder, Enkel, Nichten und Neffen dort mitspielen.
Jürgen Zielinski.
Foto: Daniel Thalheim
Und weil heutzutage alles in Bewegung ist, steht die kommende Saison 2011/2012 ganz unter diesem Motto. Stücke rund ums Rauf- und Runter im Leben, vor- und zurück in den Gedanken und Gefühlswelten stehen im Mittelpunkt des kommenden Geschehens. Ein sichtlich gut aufgelegter Intendant zeigt's am 11. Mai zum anberaumten Pressegespräch wie es geht - Zielinski enthüllt neue Foyersessel mit den Worten: "Das sind nicht die olympischen Ringe", und setzt sich prompt in einen hinein und kreiselt, dreht sich, spricht, scherzt und lacht. Die hat er auf eine seiner Entdeckungsreisen in die Innenstadt aufgestöbert. Zusammen mit seinen Kooperationspartnern Bayer Kultur, Mitteldeutsche Regiobahn / Veolia Verkehr Regio Ost GmbH und die Stadt Leipzig - Amt für Sport hat Zielinski ebenfalls bewegende Partner ins Boot geholt.
Denn wie sonst kann man Bewegung auf die Bühne bringen, als mit Sport und Verkehr? Schon "Herzklopfen", Motto der letzten noch laufenden Saison, schlug laut Zielinski ein wie eine Bombe. Auch wenn der Intendant diesen Begriff nicht mag, sich die Presse nur auf die Highlights stürzt. Zielinski geht es auch um die leisen Töne. Facettenreich auch "Bewegungen" 2011/2012. So definiert Zielinski den Begriff "Bewegungen" als ein Hin und her von Karrieren, Träumen, Lebenswelten. "Denken und Fühlen spielen große Rollen, ebenso Gedanken anzustoßen, zu bewegen, kreisen zu lassen." Da kann das Themenspektrum von der Bürgerbewegung bis hin zur inneren Bewegtheit reichen.
Kreiselsessel fürs TdjW: Bewegung macht fit - frei nach dem Motto "bewegungen - Spielzeit 2011/2012".
Foto: Daniel Thalheim
Ob der Begriff auch etwas mit "Bewegungstheater" zu tun hat, teilt der künstlerische Leiter und Regisseur nicht mit. Aber wer sich die Inszenierungen in der kommenden Spielzeit genau anschaut, weiß, das Theater wagt sich wieder in die Klassenzimmer, schlägt Brücken zu Kindern und Jugendlichen, regt die Kleinsten mit Puppentheateraufführungen an.
"Aus der Traum", eine andere Produktion, die für Jugendliche ab 15 Jahren geeignet ist und in Kooperation mit Bayer Leverkusen, unter der Regie des Intendanten höchstselbst, entstanden ist. Leider nicht mit dem BVB, wie Zielinski betont, denn seine Lieblingsmannschaft ist zu klamm derzeit. Die Uraufführung erzählt von überhöhten Karriereerwartungen eines jungen Fußballprofis, der durch den Druck depressiv wird. Karriereträume und Niederlagen hängen an dieser Stelle eng zusammen.
Ganz schön bewegend: Jürgen Zielinski.
Foto: Daniel Thalheim
"Menschen finden ihren Standpunkt innerhalb einer Gesellschaft, in der sie auch teilhaben müssen - können ihn auch verlieren, bewegen sich sozial auf und ab." Schlussendlich bewegt ein Jugendtheater Zukunft laut Zielinski, hat demnach auch mit Bildung zu tun.
"Wir packen einen Kulturrucksack, um jungen Menschen ihren Weg in ihren gesellschaftlichen Lebenskreis aufzuzeigen. Wir wissen auch, was sich um junge Leute herum bewegt, was auf sie teilweise an medialen Informationen einstürzt. Wenigstens wollen wir Theater als Teil ihres Lebensverlaufes anbieten."
Im Rahmen des Autorenprojekts "Boxenstopp" - wieder Bewegung im Wort - zeigt das TdjW "Ich bin ein guter Vater", ein Klassenzimmerstück von Jörg-Menke-Peitzmeyer. Zehn Produktionen sind es insgesamt, die ab September gezeigt werden. Begleitet werden diese von Rahmenveranstaltungen wie das Eröffnungswochenende am 24. und 25. September mit einem reichhaltigen Programm aus Gesprächsrunden, Kunst, Musik und Sport. Man muss sich ja bewegen.
Witzig die Idee eines "Geocaching für Kinder" im November 2011 und Juni 2012, wo mit einem GPS-Gerät eine Art Schnitzeljagd mit Fahrrädern veranstaltet wird. Das TdjW bewegt sich auch: zu den Kindern und Leipziger Orten hin: wie die Sternwarte in Schkeuditz mit dem Arbeitstitel "Sternbilder-Geschichten", oder schon in diesem Juni mit dem Kinderstück "Fische & süßer Brei", wo das TdjW im Rahmen des Kjimuna Festivals 2011 nach Okinawa (Japan) reist, oder mit Gastspielen zu "Tintenherz", "Die zertanzten Schuhe", "Emil und die Detektive" und "Aus der Traum" in verschiedene deutsche Städte reist.
Weiterhin bestehen verschiedene und zahlreiche theaterpädagogische Schulkooperationen und Ganztagsangebote in Leipzig, Markkleeberg und Markranstädt. Impulse für die Theaterarbeit an Schulen sollen auch die "L.U.S.T. - Schülertheatertage 2012 im kommenden April geben sowie ein Ausbau des Hortprogramms des TdJW für die ganz Kleinen. Bewegend auch der Theaterbus und der Autorenwettbewerb mit einer Uraufführung des Preisträgers am 1. Juni 2012, der in Kooperation mit Veolia Verkehr Regio Ost GmbH und dem Landestheater Detmold stattfindet.
Darin zeigt sich, worauf es beim Kinder- und Jugendtheater ankommt: Netzwerken und in Bewegung bleiben, auf die jungen Theatergänger zugehen, dass diese bewegt werden. Kleine Zuschauerkreise, große Zuschauerkreise, je nachdem wie die Veranstaltung angelegt ist - für die allerkleinsten oder die schon Erwachsenen. "Nur so funktioniert das Format", so der Intendant. "Unser Theater bewegt sich auf dem Boden der Realität."
Das TdjW will auch mit der kommenden Spielzeit die Zuschauer bewegen.
Foto: Daniel Thalheim
Spielplan 2011/2012 – Zehn Premieren – Fünf Uraufführungen
Beginnen wird die neue Spielzeit mit der Premiere und Uraufführung von „Der kleine Häwelmann“ (Premiere: 10. Sept. 2011), ein Puppentheater für Kinder nach Theodor Storm, Regie: Marion Firlus. „Aus der Traum“ ist ein Autorenauftrag des TdJW an Holger Schober. Das Stück, eine von Fußball-Ikone Sebastian Deisler inspirierte Geschichte über Leistungsdruck und Scheitern, wird in der Regie von Jürgen Zielinski am 17. Sept. 2011 zur Uraufführung kommen.
In der nächsten Spielzeit kommt „Ich bin ein guter Vater“ (Regie: Romy Kuhn), Ein-Personen-Stück von Jörg Menke-Peitzmeyer. Ab dem 4. Nov. 2011 wird das Stück in Leipzigs Schulen unterwegs sein. Ein russischer Klassiker hat am 6. Nov. 2011 Premiere: „Die schöne Wassilissa“, ein Puppentheater, das Regisseurin Anne Klinge in Szene setzt. Ein witziges Puppenspiel für Kinder ab 5 Jahren.
„Die zertanzten Schuhe“ ist vielleicht nicht das bekannteste Märchen der Brüder Grimm. Das TdJW bringt das Märchen in einer musikalischen Fassung von Ueli Blum und Erich A. Radke auf die Bühne in der Regie von Kay Link. Premiere: 20. Nov. 2011. Im März kommt der „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller auf die Bühne. Regie führt Jürgen Zielinski, Premiere ist am 1. März 2012.
„Um die Ecke“ heißt es ab 24. März 2012. Bernhard Studlars Stück war bereits im Rahmen der 17. Werkstatt-Tage als „Boxenstopp“-Inszenierung im TdJW zu erleben, jetzt wird es als Figurentheater für Kleine Zuschauer ab 3 Jahren neu inszeniert von Anne Klinge. Am 15. April 2012 kommt Astrid Lindgrens Geschichte „Die Brüder Löwenherz“ auf die große Bühne, Regie bei diesem Kinderbuchklassiker zum Lindgren-Jahr (10. Todestag der schwedischen Schriftstellerin) führt Marion Firlus. Am 12. Mai 2012 feiert eine Tanz-Theater-Produktion zum Spielzeitthema „Bewegungen“ Premiere: Sport meets Theatre – Bewegung in den Weiten und den Grenzen des Körpers.
Im Autorenwettbewerb sucht das TdJW nach einem neuen Stück für Kinder bis 10 Jahren, das an, in und um einen Bus herum spielt. Noch bis zum 1. Oktober können sich Autoren bewerben, die Premiere für das neue Stück im Theaterbus ist am 1. Juni 2012.
Im Rahmenprogramm, den Veranstaltungen zum Spielzeitthema „Bewegungen“, sind u.a. eine musikalische Lesung mit den TdJW-Paten Dietmar Bär und Sebastian Krumbiegel geplant. Das Theaterfest und das 6. Theaterforschungslabor gehören ebenso dazu, wie das „Theatrale Geocaching“, „Sternbilder-Geschichten“ oder die Student Performance Night. Das Eröffnungswochenende der Spielzeit „Bewegungen“ findet am 24. und 25. September 2011 statt, u.a. mit einem Gastspiel des Daumenkinographs Volker Gerling.
Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) muss jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte in der Stadt Leipzig künftig mindestens 47 Jahre lang arbeiten, um eine Rente zu bekommen, die knapp oberhalb der Grundsicherung liegt. Diese dramatische Entwicklung hat zwei Gründe: In Leipzig arbeiten 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten - 31.723 Menschen - zu einem Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.379 Euro im Monat. mehr…
Die Umsetzung der deutschlandweiten Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) geht in Sachsen in die Endphase. Noch in diesem Jahr wird der Aufbau des Digitalfunknetzwerkes abgeschlossen. Innenminister Markus Ulbig informierte am Dienstag das Kabinett über den Projektstand. mehr…
Was hat das "Kommunistische Manifest" mit der Himmelsscheibe von Nebra zu tun? - Sie gehören jetzt beide zum"Gedächtnis der Menscheit", dem "Memory of the World". Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt verkündet es mit Stolz. Immerhin ein Trostpflaster nach dem Wüten der Juni-Flut. Und natürlich noch ein Grund mehr für alle Weltreisenden, einen Abstecher in die Region Halle / Leipzig zu machen. Hier kann man Geschichte sehen. mehr…
Ab Samstag, 22. Juni, sprechen im Botanischen Garten der Universität Leipzig die Pflanzen. Dann eröffnet der "Wasserpfad", ein Projekt des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, das dessen Direktor, Prof. Dr. Christian Wirth, erdacht und gemeinsam mit den Mitarbeitern des Gartens verwirklicht hat. mehr…
Die Hochwasservorsorge sollte sich in Deutschland künftig an vier Eckpunkten orientieren, stellen Forscher des Umweltforschungszentrum fest, nachdem sie die Juni-Flut 2013 und ihre teuren Folgen untersucht haben: Technischer Hochwasserschutz für größere Siedlungen wird genauso benötigt wie mehr Raum für die Flüsse durch Rückdeichungen und Einbeziehung der Landwirtschaft. mehr…
Zwei Tage hat der Streik beim Online-Versender Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld gedauert. Die Gewerkschaft Verdi ist überaus zufrieden mit der Beteiligung an beiden Standorten. Nach ihren Angaben haben in Leipzig 500, in Hessen 800 Mitarbeiter am Streik teilgenommen. Mit jeder Aktion sei die Zahl der Teilnehmer gestiegen, heißt es von Verdi. mehr…
In den letzten Tagen waren die Städte und Gemeinden des Landkreises mit Hochdruck dabei, die Schäden in ihrem Gebiet die durch die Hochwasser entstanden sind, zu erfassen. Insgesamt meldete der Landkreis Leipzig eine Schadenssumme von 232,046 Millionen Euro an den Freistaat. Entlang der Mulde sind die Schäden am Höchsten. mehr…
Am Montag, 17. Juni, legte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eine neue Studie vor: "Nichtwähler in Deutschland". 86 Seiten über ein Thema, das nicht nur Politiker seit Jahren beunruhigt: Die Wahlbeteiligung sinkt - bei allen Wahlen, ob auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene. Und das deutlich stärker als in anderen europäischen Ländern. Das muss Gründe haben. Die FES hat deshalb das Forschungsinstitut forsa beauftragt, einmal nachzufragen. mehr…
Stadträtin Katharina Krefft und Stephan Stach, Stadtbezirksbeirat im Leipziger Osten laden alle Interessierten ein, gemeinsam Ideen für ein neues Gymnasium im Leipziger Osten zu sammeln. Das Treffen findet am Sonntag, 23. Juni, um 15:00 Uhr im Stadtteilpark Rabet (in Spielplatznähe) statt. Die Veranstalter laden zu Kaffee und Kuchen ein. mehr…
In der Ratsversammlung am Mittwoch, 19. Juni, steht die alljährliche Vorlage zur Planung der Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung 2013/2014 zu Abstimmung. Im kommenden Jahr will die Verwaltung 55 Ausbildungsplätze anbieten. Teil der Vorlage ist auch die Auswertung des Bewerbungsganges für das Ausbildungsjahr 2012/13. Doch vollmundigen Versprechungen der Vergangenheit folgen wieder keine Taten. mehr…
10 Jahre sind vergangen seit die Amazonen das letzte Mal in die Schlacht gegen die Männer zogen. Damals brachte die Niederlage nicht nur Penthesilea und Achilles und Hippolyte und Herakles zusammen, es wurde auch ein Männertoleranzedikt für den Frauenstaat erlassen. Mit den griechischen Helden kamen jedoch auch die griechischen Verhältnisse in den Haushalt. mehr…
Das Sportcenter in Markranstädt ist ab Montag, 17. Juli, wieder für den Schul- und Vereinssport geöffnet, teilt die Stadtverwaltung Markranstädt mit. Aufgrund der winterlichen Wetterlage drang ab Januar 2013 verstärkt Wasser hauptsächlich über die undichten Lichtbänder im Dach des Gebäudes ein, so dass das Sportcenter geschlossen werden musste. mehr…
Nach Strom und Telekommunikation sollen nun auch Wasser und Abwasser den Regeln des europäischen Binnenmarktes folgen. So will es die EU-Kommission. Aber Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern elementares Menschenrecht und Kernelement öffentlicher Daseinsvorsorge. Wären die Leipziger Wasserwerke betroffen, wenn sich an der Richtlinie nichts wesentliches mehr ändert? Müsste die Wasserversorgung dann europaweit ausgeschrieben werden? Wie hat sich die Stadt Leipzig positioniert? mehr…
Familien erwartet am Wochenende ein buntes Workshop-Programm bei SK-SPORT in der Oststraße 20 in Reudnitz. Los geht's am Samstag, 22. Juni, morgens mit dem nächsten Zirkus-Workshop für Einsteiger. Von 10:00 bis 12:00 Uhr können sich Interessierte mit der erleb-bar in verschiedenen Zirkusdisziplinen ausprobieren: Jonglieren, Einrad, Yo-Yo, Diabolo, Cigar Boxes und mehr. mehr…
Am 22. Juni, 11 Uhr feiert mit „Onkel Richards phantastische Welten“ ein musikalisches Best-of Richard Wagner für Kinder ab zehn Jahre Premiere. Regisseurin Marion Firlus hat wie schon 2008 und 2011 im Rahmen des Bachfests Leipzig eine musikalische Biografie zur Grundlage ihrer Stückentwicklung gemacht. Onkel Richard ist Komponist und schreibt Musik zu Geschichten, die er sich selbst ausgedacht hat. Und da er der Meinung ist, dass solche Geschichten gar nicht lang genug sein können, braucht man drei Tage, um sich sein längstes Werk anzuhören. mehr…
- Schaltung: eine Woche vorher, 3 Tage nachher
- Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12.
- Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten