Musikalische Komödie: Junge Dirigenten schließen Operettenworkshop mit Neujahrskonzert ab
Daniel Thalheim
05.01.2012
Musikalische Komödie.
Bild: www.oper-leipzig.de
Neujahrskonzert mal anders, heißt es in der "MuKo". Der Operettenworkshop der Musikalischen Komödie gilt bei Besuchern des Operettenhauses in der Leipziger Dreilindenstraße als "Kult". Das Abschlusskonzert ist ein kleiner Wettstreit um den besten Jung-Dirigenten. Neben der Spannung, wer Jury- und Publikumspreis gewinnt, verspricht man für den 7. Januar "Ohrwürmer garantiert".
Anzeige
Aus der Leipziger Oper heißt es dazu: "Es hat inzwischen Kultstatus: das jährliche Abschlusskonzert des 'Operettenworkshops Junge Dirigenten' in der Musikalischen Komödie." Wie das Neujahrskonzert abläuft, verrät man auch. Fünf Workshopteilnehmer wollen dirigieren. Unter der Leitung von Ehrendirigent Roland Seiffarth soll ein Programm mit Ausschnitten aus den schönsten und bekanntesten Operetten dargeboten werden. Dass sich Operetten durch "Ohrwürmer" auszeichnen, versteht sich für eingefleischte Operettengänger anscheinend von selbst. Welche das allerdings sein werden, verrät man nicht.
Wichtiger für den kleinen Wettstreit am Abend des 7. Januar scheint etwas anderes zu sein. Der Geübteste gewinnt. So heißt es aus dem Opernhaus: "Am Ende des Konzertes entscheidet die namhafte Jury, wer in diesem Jahr den 'Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten' erhält, den die Oper Leipzig zum 4. Mal in Zusammenarbeit mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates vergibt." Was dem Gewinner winkt, ist auch kein Geheimnis. Statt Sach- und Geldpreise kann sich der Sieger auf etwas anderes freuen. Er darf bei einer Vorstellung in der Musikalischen Komödie assistieren und leiten.
Das Workshopteam mit Roland Seiffarth in der Mitte.
Bild: Andreas Birkigt
Mit Matthias Foremny (Erster Gastdirigent Oper Leipzig), Stefan Diederich (Chefdirigent und musikalischer Oberleiter Musikalische Komödie), Maguerite Kollo (Gründerin und Vorstandsvorsitzende Europäische Stiftung zur Pflege und Erneuerung der Operette), Roland Seiffarth (Ehrendirigent des Orchesters der Musikalischen Komödie) und Volker Vogel (Oberspielleiter der Musikalischen Komödie) ist eine fachkundige Jury am Start. Die Dirigenten heißen Joongbae Jee, Ciarán McAuleyy, Antonio Méndez, Olivier Pols und Leslie Jeyamenan Suganandarajah.
"Noch einmal wird es für die Teilnehmer spannend, wenn das Leipziger Publikum an diesem Abend seinen persönlichen Lieblings-Nachwuchsdirigenten mit dem 'Publikumspreis der Leipziger Volkszeitung' kürt", heißt es weiter. Dem nicht genug: Das Musikerlebnis soll auch in diesem Jahr live vom Radiosender MDR Figaro übertragen werden. Moderatorin Bettina Volksdorf will durch das Programm führen und sich mit Roland Seiffarth und den jungen Workshopteilnehmern über das gar nicht so leichte Genre Operette unterhalten. Die Karten für das etwas andere Neujahrskonzert kosten 15 Euro und können auch im Internet auf der Homepage der Oper Leipzig bestellt werden. Die Karten werden an der Abendkasse hinterlegt.
Oper Leipzig mit dem Programm in der Musikalischen Komödie:
Am 27. Mai, um 19 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. herzlich zu einer „Pfingstlesung“ in den Festsaal des Hauses ein: „Erleben Sie mit uns die abenteuerlichen Geschicke des Reineke Fuchs, und wie es ihm, mehrfach angeklagt und verurteilt, immer wieder gelingt, mit verblüffender Intelligenz, mit Witz und Verschlagenheit, mit Lug und Trug, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um schließlich sogar 'Kanzler des Reichs' zu werden.“ mehr…
Die Drogenpolitik und der Umgang mit Suchtkranken in Leipzig ist und bleibt offenbar ein heißes Eisen, das von dem einen oder anderen Protagonisten mit mehr oder weniger Eifer am Glühen gehalten wird. So schlug ein Interview von Michael Burgkhardt in der LVZ hohe Wellen. Der Chef der Bürgerfraktion im Stadtrat, gleichzeitig Suchtmediziner, ging mit der Stadt und dem Umgang mit der Drogenszene Leipzigs hart ins Gericht. mehr…
Am Dienstag, 22. Mai, wurden im Festsaal des Neuen Rathauses die Leipziger Agenda-Preise 2012 verliehen. In fünf Kategorien wurden Preisgelder in einem Gesamtumfang von 14.000 Euro sowie Sachpreise im Wert von rund 10.000 Euro vergeben. mehr…
Die Lebenshilfe Leipzig organisiert vom 8. bis 10. Juni zum zweiten Mal ein Geschwisterseminar mit der renommierten Sozialwissenschaftlerin Marlies Winkelheide (Bremen/Geschwisterkinder.de) und ihrem Team. Dieses wendet sich an die Eltern und Geschwisterkinder in Familien mit behinderten Kindern und findet in der Jugendherberge in Dahlen bei Leipzig statt. mehr…
Den 29. Mai kann, wer Lust hat, sich über diese seltsame Stadt am sächsischen Westrand ein paar Gedanken zu machen, vormerken im Kalender. Es ist ein Dienstag. Und die Stadt lädt ein in die Kongresshalle, konkret in den Händelsaal. Ab 19 Uhr darf man rein und schon mal die Fühler ausstrecken, 19.30 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung für ein Leipziger Zukunftsprojekt. Motto: Leipzig weiter denken. mehr…
Am 24. Mai um 15 Uhr lädt der Garten Annalinde mit Kaffee und Kuchen herzlich zur Eröffnung seiner Gartensaison ein. Seit Juni 2011 gibt es den mobilen Nutzgarten auf der Freifläche hinter der Bibliothek Plagwitz. Neben Kohl und Kartoffeln in Säcken werden dort Radieschen, Salat und Tomaten zusammen mit einer Vielzahl weiterer, teils alter Kultursorten in mobilen Hochbeeten angebaut. mehr…
Das nächste Monatlich Gespräch über Wissenschaft findet am Mittwoch, 23. Mai, um 19:30 Uhr im Haus des Buches (Gerichtsweg 23) statt. Moderiert wird es von Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider. Im Mittelpunkt steht Martin Seel, der über "111 Tugenden. 111 Laster" spricht. mehr…
Die Königin der Instrumente, die Orgel, ist zu Pfingsten in der Kirche Zuckelhausen, Zuckelhausener Ring, zu entdecken und zu hören. Am Sonnabend, dem 26. Mai 2012, erläutert Orgelbauer Stefan Pilz bei einer Orgelführung um 10 Uhr die Funktionsweise der Johann-Gottlob-Mende-Orgel (1822). mehr…
Mitteldeutschland befindet sich mitten in der Luther-Dekade. 2012 ist das Jahr der Musik. 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal. Und die Evangelische Verlagsanstalt hat ein Heft-Projekt gestartet, das im Mai 2011 mit Nürnberg startete und den Verlag auf Jahre beschäftigen wird: Orte der Reformation. Das wichtigste Heft liegt jetzt mit "Wittenberg" vor. mehr…
In Verfassungsschutzberichten landen nicht nur die wirklich staatsgefährdenden Organisationen. Oft beobachten die Schlapphüte auch Parteien und Vereine, von denen sie die Gefährdung nur vermuten. Manchmal über Jahrzehnte ohne Ergebnis. Da ist es schon erstaunlich, dass die Bundesregierung allein diese Beobachtungen zum Vorwand nehmen will, Vereinen ihre Gemeinnützigkeit abzuerkennen. mehr…
Am 2. Juni beginnt in Leipzig die Automesse AMI. Der Zweijahresturnus, den die Automobilbranche ausgehandelt hat für den Leipziger Branchentreff, zeigt Früchte: Die Aussteller zerreißen sich nicht mehr zwischen den Messen. Die Ausstellerzahl in Leipzig steigt. Das Messetrio aus AMI, AMICOM und AMITEC verzeichnet ein zweistelliges Flächenwachstum von über 10 Prozent. mehr…
Die Reihe "Recht auf Stadt" erlebt am 31. Mai eine weitere Auflage. Die zweite Veranstaltung, diesmal im Werk 2, dreht sich dabei rings um Fragen moderner Stadtentwicklung und die Rolle aller Beteiligten dabei. Diesmal unter dem Motto: "Kapitalanlage - Von Investoren-UFOs und Stadtteilzentren". mehr…
Flotte Sprüche, schwarze Business-Anzüge, dunkle Sonnebrillen. Die "Men in Black" sind nach zehn Jahren Leinwandabstinenz zurück. Im dritten Teil des SciFi-Franchise reist Will Smith ins Jahr 1969, um seinem Partner Tommy Lee Jones das Leben und die Menschheit vor einer vernichtenden Alien-Invasion zu retten. mehr…
Mit dem Sieg bei Fortuna Chemnitz hat der 1. FC Lok sein Saisonziel erreicht, steigt als Sechster in die neue Regionalliga auf. Geplant war alles ein wenig anders. Eigentlich sollte es der dritte Platz werden, eigentlich sollten die Neuzugänge einschlagen und von einem Trainerwechsel war vor der Saison auch nicht die Rede. Ein Saisonrückblick. mehr…
„Mut zu machen, dass wir Zeichen gegen Willkür und Gewalt setzen können“. Das ist für die in Berlin lebende Filmemacherin Karin Kaper die Botschaft ihres Filmes „Aber das Leben geht weiter“. Es geht um die - authentische - Vertreibungsgeschichte der Familien Queißer und Zukowscy, die in einem Bauernhof bei Görlitz aufeinander treffen. Ein L-IZ-Interview. mehr…