Theater der Jungen Welt: Götter, Helden und Raumfahrer locken ins Astro-Zentrum Schkeuditz
Daniel Thalheim
04.02.2012
Szene aus "Götter, Helden und andere Raumfahrer".
Foto: Tom Schulze
Zu einer abenteuerlichen und unterhaltsamen theatralen Reise durch den Sternenhimmel lädt ab Sonntag, 5. Februar, das Theater der Jungen Welt Kinder und Erwachsene ins Planetarium Schkeuditz ein. Unter der faszinierenden Sternenkuppel begegnen sie nicht nur Helden und Göttern aus griechischen Mythen, sondern auch manch anderen Raumfahrern. Dramaturg Matthias Schiffner erzählt von "Von Göttern, Helden und anderen Raumfahrern“
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Theater unter der Sternenkuppel: Wie kam es zur Idee, Herr Schiffner?
Uns alle aus dem Theater hatte dieses kleine Planetarium in Schkeuditz fasziniert, und weil in unser Spielzeitmotto auch Himmelsbewegungen fallen, haben wir uns sehr gefreut, dass es zu einer Kooperation mit dem Astro-Zentrum kam. Für mich persönlich waren die Sterne und zunehmend auch die damit verbundenen Mythen schon seit meiner Jugend von großem Interesse. In der Beobachtung des Nachthimmels hat der Mensch schon immer Fragen nach sich selbst und an seine Herkunft gestellt. Hinter der Faszination steckt natürlich auch die Neugier auf spannende Geschichten.
Planetarium Schkeuditz: Das TdJW erzählt ab 5. Februar Geschichten rund ums Weltall.
Foto: Tom Schulze
Das Thema ist Götter, Helden und andere Raumfahrer. - Was wollen Sie bei den Kindern auslösen?
Wenn Kinder einen Zipfel der Faszination für den gestirnten Himmel über die Vorstellungen im Planetarium zu fassen bekämen, würden wir uns sehr freuen. Wenn wir das mit Mitteln des Theaters und über die Geschichten, die mit den Sternbildern verbunden sind, erreichen könnten, umso lieber. Kinder und Erwachsene denken gerne über ihren bisherigen Horizont hinaus. Das wollen wir unterstützen.
Die Kinder werden direkt mit der Situation im Planetarium konfrontiert. Einem Wissenschaftler, einem Astronomen, der glaubt, ein neues Sternbild entdeckt zu haben. Der Wissenschaftler begegnet einem zufällig hereinschneienden Hermesboten und schon ist man mitten in der Geschichte. Dem Regisseur Boris von Poser geht es um Helden, die auch Angst haben und um die Sehnsucht nach Unsterblichkeit. Alles zutiefst menschliche Dinge. Die Ausstatterin Vera Koch hat für den Raum und die von Dirk Baum und Moritz Gabriel gespielten Figuren eine wunderschöne Ausstattung gefunden. Und die Himmelsbewegungen im Planetarium, die Peter Schilling bedient, sind ohnehin ein Knüller.
Vielen Dank für das Kurzinterview.
Mehr Infos sowie Tickets zum Stück "Von Göttern, Helden und anderen Raumfahrern" auf der Webseite des TdJW:
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